Voltaire Zitate

Wer war Voltaire?

François-Marie Arouet, der sich selbst den Namen Voltaire gab, wurde am 21. November 1694 in Paris als Sohn eines Notars geboren und starb am 30. Mai 1778 ebendort, 83 Jahre alt, wenige Monate nach seiner triumphalen Rückkehr in eine Stadt, die ihn vergötterte und die er jahrzehntelang nicht hatte betreten dürfen. Er war Lyriker, Dramatiker, Romancier, Historiker, Polemiker, Pamphletist, Philosoph und Briefschreiber mit mehr als 30.000 erhaltenen Seiten, der produktivste Autor der europäischen Aufklärung und ihr schärfster Fechter. Das 18. Jahrhundert heißt in Frankreich bis heute das Jahrhundert Voltaires. Das ist kein Ehrentitel, der von einem Komitee vergeben wurde. Es ist die Anerkennung, dass ein einzelner Mensch durch die Kraft seiner Sprache eine Epoche geprägt hat wie sonst niemand.

Was Voltaire von den meisten anderen Aufklärern unterscheidet, ist nicht die Tiefe seiner Philosophie, die er selbst als begrenzt einschätzte, sondern die Wirkung seiner Methode. Er machte die Vernunft populär, nicht durch Abhandlungen, die nur Gelehrte lasen, sondern durch Satiren, die jeden amüsierten, der lesen konnte, und durch Briefe, die durch halb Europa zirkulierten. Wer lacht, denkt, und wer denkt, zweifelt, und wer zweifelt, fragt nach Beweisen. Das war Voltaires Programm in einem Satz, und er verfolgte es mit einer Energie, die selbst Feinde bewunderten.

Von den Jesuiten erzogen, vom Paten verführt: Eine Jugend im Widerspruch

Voltaire erhielt seine Schulbildung im Jesuitenkolleg Louis-le-Grand in Paris, einer der besten Schulen Frankreichs, wo er Latein, Rhetorik und Literatur lernte und die Werkzeuge schärfte, die er später gegen dieselbe Institution richtete, die sie ihm gegeben hatte. Die Jesuiten lehrten ihn, wie man argumentiert, wie man überzeugt, wie man schreibt. Dass er das Erlernte gegen seinen Ursprung wandte, war nicht die dümmste Methode, die ein Schüler je gewählt hat. Er hasste die Jesuiten sein ganzes Leben lang, und er verdankte ihnen seine Ausbildung, und beides zusammen erklärt, warum seine Kirchenkritik so präzise war: Er kannte die Argumente der Gegenseite von innen.

Der eigentliche intellektuelle Befreier seiner Jugend war sein Pate, der Abbé de Châteauneuf, ein freidenkender Priester, der ihn früh in die Kreise der libertins einführte, jener Pariser Geistesaristokraten, die Vernunft über Glaubensdogma stellten, Lust nicht verachteten und die Tradition kühn befragten. Der junge Arouet lernte in diesen Zirkeln, dass der Verstand keine Grenze kennen muss, die nicht durch Argument begründet ist, und dass die mächtigsten Institutionen seiner Zeit eben diese Begründung schuldig blieben. Das war der Funke. Das Leben, das folgte, war der Brand.

Arouet wird Voltaire: Ein Name, den er sich selbst gab

Der Name Voltaire ist ein Anagramm, das aus den Buchstaben von AROVET LI entsteht, einer latinisierten Form seines Geburtsnamens Arouet mit dem Zusatz le jeune, der Jüngere. Die genaue Entstehung ist nicht vollständig gesichert, aber die Absicht dahinter ist klar: Arouet war der Name eines Notarssohns aus dem Bürgertum. Voltaire war der Name einer eigenständigen Schöpfung, eines Menschen, der sich selbst erfand, bevor er die Welt kritisierte, die andere erfunden hatten. Er gab sich diesen Namen, nachdem er das erste Mal in der Bastille gesessen hatte, als sei die Haft die Taufe gewesen, nach der ein neuer Mensch einen neuen Namen braucht.

Zum Namen gesellte sich das Partikel de, das adligen Stand anzeigt: Er nannte sich de Voltaire, obwohl er kein Adeliger war, und die Gesellschaft, die er kritisierte, ließ ihn damit durchkommen, weil er zu brillant war, um ihn einfach zu ignorieren. Das ist eine der subtilsten Ironien seines Lebens: Der entschiedenste Kritiker des Geburtsadels bediente sich seiner Symbole, und niemand konnte ihm das wirkungsvoll vorwerfen, weil er gleichzeitig der schärfste Geist seiner Generation war. Er spielte das Spiel der Gesellschaft, während er ihre Regeln beschrieb und demontierte.

Zweimal in der Bastille, einmal in England: Die Schule der Verfolgung

Voltaire saß zweimal in der Bastille. Das erste Mal 1717, wegen satirischer Verse auf den Regenten Philippe II., mit dem er nichts zu tun hatte, der aber für ein Pamphlet verantwortlich gemacht wurde, das einem anderen zugehörte, und das ihm zugeordnet wurde, weil man von ihm wusste, dass er solche Texte schrieb. Elf Monate Haft für Verse, die er nicht einmal verfasst hatte. Das zweite Mal 1726, nach einem handfesten Streit mit dem Chevalier de Rohan, einem Adeligen, der Voltaire hatte verprügeln lassen, weil dieser sich seinen Spott nicht hatte bieten lassen. Voltaire forderte Genugtuung, Rohan ließ ihn verhaften. Die zweite Haftstrafe wurde in Exil umgewandelt: England, 1726 bis 1729.

England war für Voltaire keine Strafe, sondern eine Offenbarung. Er lernte Englisch, las Locke, Newton und Shakespeare, besuchte Quäkergottesdienste, beobachtete ein Parlament, das die Exekutive kontrollierte, und eine Gesellschaft, in der religiöse Toleranz keine Utopie, sondern eine pragmatische Notwendigkeit war. Was er dort sah, schrieb er in den Lettres philosophiques nieder, die 1734 in Frankreich erschienen und prompt verboten und verbrannt wurden, weil sie zeigten, dass ein Land ohne absolute Monarchie und kirchliches Diktat nicht im Chaos versank, sondern in relativem Wohlstand blühte. Ein verbranntes Buch ist die ehrlichste Bestätigung, die eine Regierung einem Autor geben kann: Sie hat Angst vor seinen Ideen.

Émilie du Châtelet: Die klügste Frau seines Lebens

Voltaire lebte fünfzehn Jahre mit der Marquise Émilie du Châtelet zusammen, verheiratet mit einem anderen Mann, offen und ohne Verstecken in einer Gesellschaft, die solche Arrangements unter diskreten Bedingungen tolerierte. Émilie du Châtelet war keine Begleiterin und keine Muse. Sie war eine der bedeutendsten Naturwissenschaftlerinnen und Mathematikerinnen ihrer Zeit, die als einziger Mensch Newtons Principia Mathematica vollständig ins Französische übersetzte und dabei mit eigenen Kommentaren und Korrekturen versah, die von Physikern bis heute geschätzt werden. Voltaire schrieb über sie, sie sei ein großer Mann, dessen einziger Fehler es sei, eine Frau zu sein. Das klingt heute seltsam und war damals das höchste Kompliment, das ein Mann seiner Zeit formulieren konnte, was allerdings mehr über die Zeit aussagt als über Voltaire.

Ihre gemeinsamen Jahre auf dem Schloss Cirey in Lothringen waren intellektuell die fruchtbarsten seines Lebens: Er schrieb, sie rechnete und debattierte mit ihm, beide lasen dieselben Texte und kamen gelegentlich zu verschiedenen Schlüssen, was beider Denken schärfte. Als Émilie 1749 an den Folgen einer Schwangerschaft starb, die von einem anderen Mann stammte, war Voltaire am Boden. Er schrieb, er habe nicht eine Geliebte verloren, sondern die Hälfte seiner selbst, eine Freundin, für die er dreißig Jahre lang gelebt habe. Das ist kein rhetorischer Überschwang. Es ist das Zeugnis eines Mannes, der Liebe und intellektuelle Partnerschaft als dasselbe erlebte.

Candide: Ein Erdbeben, ein Optimist und die grausamste Satire der Aufklärung

Am 1. November 1755, dem Allerheiligentag, wurde Lissabon von einem der stärksten Erdbeben der europäischen Geschichte zerstört. Zwischen 30.000 und 60.000 Menschen starben, darunter viele, die gerade die Messe besuchten. Das Erdbeben erschütterte nicht nur Portugal. Es erschütterte die Leibnizsche Überzeugung, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, weil ein gütiger Gott die Welt so eingerichtet habe, dass letztlich alles zu einem guten Zweck geschehe. Voltaire antwortete zuerst mit einem Gedicht über das Erdbeben, dann, vier Jahre später, mit Candide.

Candide ist die Geschichte eines naiven jungen Mannes, der von seinem Lehrer Pangloss in der leibnizschen Überzeugung erzogen wird, alles sei zum Besten, und der diese Überzeugung gegen eine Welt behaupten muss, die ihm Krieg, Inquisition, Sklaverei, Naturkatastrophen und menschliche Grausamkeit in rascher Folge präsentiert. Das Buch wurde sofort verboten und sofort millionenfach gelesen. Es ist bis heute eines der meistgedruckten Bücher der Weltliteratur und eine der gnadenlosesten philosophischen Satiren, die je geschrieben wurden. Der letzte Satz, wir müssen unseren Garten bestellen, ist kein Aufruf zur politischen Apathie, sondern zur konkreten, nüchternen Arbeit an der Wirklichkeit, ohne die Illusion, dass das Universum freundlich zu uns gestimmt ist. Das ist nicht Pessimismus. Es ist realistischer Optimismus, erkämpft gegen alle Sentimentalität.

Ferney: Wie ein Schriftsteller ein Dorf zur Festung macht

1758, nach einem zerstrittenen Aufenthalt am Hof Friedrichs II. in Potsdam und Jahren des unsteten Herumziehens, kaufte Voltaire das Gut Ferney unweit der Schweizer Grenze, wenige Kilometer von Genf entfernt. Die Lage war strategisch gewählt: Frankreich war nah genug, um die Pariser Bühne zu bespielen, die Schweizer Grenze war nah genug, um bei Bedarf sofort das Land zu wechseln. Voltaire wusste genau, was er tat. Er schuf sich eine geographische Freiheit, die ihm keine Zensurbehörde und kein Haftbefehl nehmen konnte. Wer in Ferney saß, konnte in Paris drucken lassen und in Genf verkaufen, und wenn beides misslang, hatte er einen halben Tagesritt bis zur Grenze.

Was in Ferney entstand, war mehr als ein Rückzugsort. Voltaire verwandelte das kleine Dorf in ein Zentrum der europäischen Aufklärung. Er empfing Besucher aus ganz Europa, diktierte täglich Briefe und Texte, betrieb eine Uhrmacherwerkstatt und eine Seidenweberei, um dem Dorf wirtschaftliche Basis zu geben, und führte eine Korrespondenz, die zu den umfangreichsten der Weltgeschichte gehört: mehr als 20.000 Briefe an Könige, Philosophen, Verleger, Schauspieler, Handwerker und Unbekannte. Sein Kampfwort gegen die Kirche, Écrasez l'infâme, zertretet die Niedertracht, wurde von Ferney aus in die Welt gesendet, und die Welt empfing es mit wachsender Begeisterung.

Jean Calas und der Chevalier de la Barre: Voltaire als Anwalt der Verfolgten

Im letzten Drittel seines Lebens tat Voltaire etwas, das über das Schreiben von Satiren weit hinausging: Er wurde zum öffentlichen Verteidiger von Menschen, die das Justizwesen seines Landes ermordet hatte oder zu ermorden drohte. Jean Calas, ein protestantischer Kaufmann aus Toulouse, war 1762 auf dem Rad hingerichtet worden, weil man ihn beschuldigte, seinen Sohn ermordet zu haben, um ihn an der Konversion zum Katholizismus zu hindern. Der Sohn hatte sich tatsächlich selbst getötet. Calas war unschuldig. Das Urteil war Justizmord aus religiösem Fanatismus.

Voltaire nahm den Fall auf, obwohl er Calas nie kannte und obwohl er wusste, dass er damit mächtige Feinde provozierte. Er schrieb, agitierte, mobilisierte, sammelte Beweise und erreichte 1765, drei Jahre nach der Hinrichtung, die posthume Rehabilitierung des Calas. Das war kein literarischer Triumph. Das war Gerechtigkeit, erzwungen durch die öffentliche Meinung gegen eine Justiz, die sich geirrt hatte und das nicht zugeben wollte. Beim Chevalier de la Barre, einem jungen Mann, der 1766 enthauptet wurde, weil er eine Prozession nicht gegrüßt und ein anstößiges Lied gesungen hatte, kam Voltaires Intervention zu spät. Aber er kämpfte trotzdem, weil der Kampf nicht für den Toten war, sondern für alle, die nach ihm kommen würden. Die Kirche konnte sich danach keine vergleichbaren Terrorprozesse mehr leisten. Das ist sein konkretes politisches Erbe.

Sklavenhandel, Judenfeindschaft, Eigennutz: Das unbequeme Kapitel

Ein ehrliches Bild von Voltaire schließt Kapitel ein, die sein Aufklärer-Image erheblich belasten. Das erste ist seine Beteiligung am Sklavenhandel: Er investierte Kapital in Handelsgesellschaften, die unter anderem am transatlantischen Sklavenhandel beteiligt waren, und schwieg darüber, während er über Freiheit und Menschenwürde schrieb. In Candide beschreibt er das Elend der Sklaven in einer Szene von erschütternder Präzision. Dass er gleichzeitig von dem System profitierte, das dieses Elend erzeugte, ist ein Widerspruch, der nicht aufgelöst werden kann.

Das zweite Kapitel ist sein Verhältnis zum Judentum. Voltaire verteidigte Juden gegen Verfolgung und setzte sich für bürgerliche Gleichstellung ein, und er schrieb gleichzeitig Texte, die jüdische Religionspraxis und Geschichte mit einer Verachtung beschrieben, die über Aufklärungskritik weit hinausging und die antisemitische Klischees bedienten. Beides ist in seinen Schriften vorhanden, und beides gehört zu ihm. Das dritte Kapitel ist sein persönlicher Eigennutz: Er war ein geschickter Investor, häufte ein beträchtliches Vermögen an und nutzte seine gesellschaftliche Stellung für materielle Vorteile mit einer Skrupellosigkeit, die seine ärmeren Zeitgenossen verblüffte. Der Mann, der für die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz kämpfte, war kein Gleichheitsprediger in eigener Sache. Er kannte den Unterschied zwischen den Rechten, die er anderen einforderte, und dem Vorteil, den er selbst zu nutzen wusste. Das macht ihn nicht zum Heuchler. Es macht ihn zu einem Menschen des 18. Jahrhunderts, mit allen Widersprüchen, die das einschließt.

Warum Voltaire heute so notwendig und so missverstanden ist wie je

Voltaire wird heute vor allem als Lieferant von Bonmots zitiert, als Autor glänzender Einzeiler über Gott, Könige und Dummheit, und das Internet hat eine beträchtliche Industrie falscher Voltaire-Zuschreibungen hervorgebracht. Der berühmteste Satz, der ihm zugeschrieben wird, ich missbillige, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst, stammt nicht von ihm. Er wurde von der englischen Autorin Evelyn Beatrice Hall 1906 als Zusammenfassung von Voltaires Gesinnung formuliert, nicht als Zitat. Der bekannteste Satz, der Voltaire zugeschrieben wird, ist nicht von Voltaire. Das ist keine Kleinigkeit. Es ist ein Zeichen, wie sehr sein Name zum Gütesiegel für eine Haltung geworden ist, die über seinen eigentlichen Text hinausgewachsen ist.

Was ihn wirklich aktuell macht, ist nicht der Witz, so scharf er ist. Es ist die Methode: die Überzeugung, dass Fanatismus, ob religiöser, politischer oder nationaler Art, durch Vernunft und Öffentlichkeit bekämpft werden kann, nicht durch Gewalt. Jean Calas wurde rehabilitiert, weil Voltaire schrieb und Europa las. Der Chevalier de la Barre wurde nicht gerettet, weil Voltaire zu spät kam. Aber die Institution, die ihn hingerichtet hatte, verlor danach ihre Straffreiheit. Das ist kein glanzvoller Triumph. Es ist die nüchterne Beschreibung dessen, wie Aufklärung wirkt: langsam, unvollständig, immer bedroht, und trotzdem notwendig.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der von Jesuiten das Argumentieren lernte und es gegen sie wandte, der zweimal in der Bastille saß und dabei produktiver wurde, der an der Schweizer Grenze eine Festung aus Schreibtisch und Druckerpresse baute, der einen toten Mann rehabilitierte und einen lebenden nicht retten konnte, der von Sklaven schrieb und vom Sklavenhandel profitierte, und der mit 83 Jahren nach Paris zurückkam und von der Stadt gefeiert wurde, die ihn jahrzehntelang nicht hatte einlassen wollen. Das ist das Fundament seiner Sätze. Sie klingen leichter als das Leben, das hinter ihnen steht.

Zitate von Voltaire

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Je öfter eine Dummheit wiederholt wird,desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.

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Das Glück ist nur ein Traum, und der Schmerz ist wirklich.

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Ein langer Streit beweist, daß beide Seiten Unrecht haben.

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Die Arbeit hält drei große Übel fern: die Langeweile, das Laster und die Not.

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In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

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Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.

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Um zu sprechen, muß man denken, zumindest annäherungsweise.

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Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.

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Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.

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Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

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Der Mensch wird ohne Grundsätze, aber mit der Fähigkeit geboren, sie alle in sich aufzunehmen.

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Alle Kriege sind nur Raubzüge.

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Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mochte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.

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Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.

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Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam (Irrenhaus), wo Irre andere Irre in Ketten legen.

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Die Industrie müßte gefördert werden, aber die blühende Industrie müßte dann ihrerseits den Staat unterstützen.

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Mehr denn je sehe ich ein, daß man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!

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Der Fortschritt von Fluss zu Ozean ist weniger schnell als der von Mensch zu Irrtum.

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Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.

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In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.

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Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selber hilft.

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Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.

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Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen Sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.

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Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich wieder auszieht.

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Anerkennung ist ein wunderbares Ding: Sie bewirkt, dass das, was an anderen herausragend ist, auch zu uns gehört.

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Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.

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Die Ehrgeizigen und die Wollüstigen haben nur selten Zeit zu denken.

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Die Musik, die man heutzutage macht, ist nur noch die Kunst, schwierige Tonsätze auszuführen, und was nur noch schwierig ist, kann auf Dauer nicht gefallen.

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Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.

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Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.

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Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.

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Demut ist das Gegengift des Stolzes.

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Eine dumme einfältige Frau ist ein Segen des Himmels.

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Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.

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Man kann die Menschen zur Vernunft bringen, indem man sie dazu verleitet, daß sie selbst denken.

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Es gibt Insekten, die nur einen Tag leben, und doch existiert ihre Gattung immer und immer fort.

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Leidenschaft und Rachsucht behalten sehr oft auch über den Eigennutz die Oberhand.

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Zu allen Zeiten, in allen Ländern und auf allen Gebieten des Lebens wuchert das Böse, und das Gute bleibt rar.

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Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.

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Ich hasse das, was du sagst, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass du es sagen kannst.

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Es braucht nur zwei bis drei mutige Menschen, um den Geist einer Nation zu ändern.

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In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben.

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Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!

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