Seneca Zitate

Wer war Seneca?

Lucius Annaeus Seneca, in der Überlieferung meist Seneca der Jüngere genannt, wurde um 4 vor Christus in Corduba im heutigen Spanien geboren und starb 65 nach Christus in Rom, nicht durch eine äußere Gewalt, sondern durch seine eigene Hand, auf Befehl seines ehemaligen Schülers Kaiser Nero. Er war Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Anwalt, Staatsmann und einer der einflussreichsten Männer des Römischen Reiches, der gleichzeitig über die Vergänglichkeit von Reichtum und Macht schrieb, während er beides in einem Ausmaß besaß, das selbst für die Maßstäbe Roms bemerkenswert war. Er war der reichste Privatmann des Imperiums und schrieb über die Armseligkeit des Besitzes. Er war der mächtigste Berater des Kaisers und schrieb über die Freiheit des Geistes. Dieser Widerspruch ist kein Zufall und kein bloßes Versagen. Er ist der Kern von Senecas Leben und das ehrlichste Lehrstück, das er hinterlassen hat.

Was Seneca von den meisten anderen antiken Philosophen unterscheidet, ist seine Unmittelbarkeit. Er schreibt kein System, keine Abhandlung über abstrakte Begriffe, kein Lehrgebäude, das man von außen betrachten kann. Er schreibt Briefe, und diese Briefe klingen wie Gespräche: dringend, persönlich, manchmal selbstkritisch, manchmal unruhig, immer auf das gerichtet, was ein einzelner Mensch mit dem tun kann, was ihm bleibt. Das macht ihn zugänglich auf eine Art, die Aristoteles und Platon nicht sind, und es macht ihn, nach fast zweitausend Jahren, noch immer lesbar wie ein Zeitgenosse.

Corduba, schwere Lungen und ein Vater, der die Philosophie hasste

Seneca wuchs in einer wohlhabenden und intellektuell ehrgeizigen Familie auf. Sein Vater, Seneca der Ältere, war ein bekannter Rhetoriklehrer und Schriftsteller, ein Mann mit scharfem Verstand und wenig Sympathie für die Philosophie, die er, wie sein Sohn später berichtete, geradezu hasste. Der junge Seneca widmete sich ihr trotzdem mit einer Leidenschaft, die ihn früh in den Kreis der bedeutenden stoischen Lehrer Roms führte. Sein wichtigster früher Lehrer war der Stoiker Attalus, dessen Gesellschaft er so intensiv suchte, dass er zu den ersten vor der Tür stand und zu den letzten gehörte, die gingen.

Was sein ganzes Leben begleitete und formte, war eine schwere Atemwegserkrankung, Asthma oder Tuberkulose, möglicherweise beides, die ihn von Kindheit an quälte. Er beschrieb Anfälle, in denen er glaubte zu sterben, so intensiv, dass die Unmittelbarkeit seiner Sätze über den Tod nicht wie Philosophie klingt, sondern wie Erfahrung. Er verbrachte aus gesundheitlichen Gründen mehrere Jahre in Ägypten bei seinem Onkel, dem damaligen Statthalter, und kehrte als junger Mann nach Rom zurück, um eine Karriere als Anwalt und Beamter zu beginnen. Der Mann, der am präzisesten über den Umgang mit dem Tod geschrieben hat, übte diesen Umgang sein ganzes Leben lang an der eigenen Lunge. Das gibt seinen Sätzen über die Zeit und ihre Vergänglichkeit ein Gewicht, das dem Gesunden fehlt.

Dreimal dem Tod entkommen: Caligula, Claudius und eine einsame Insel

Senecas politische Karriere begann erfolgreich und geriet dreimal in tödliche Gefahr. Unter Kaiser Caligula, der für seine Launen und seine Grausamkeit bekannt war, erregte Seneca durch eine Rede im Senat so viel Aufsehen, dass Caligula ihn töten lassen wollte. Er soll nur deshalb verschont worden sein, weil eine Hofdame dem Kaiser versicherte, Seneca leide ohnehin an einer tödlichen Krankheit und werde nicht lange leben. Die Asthmaerkrankung, die ihn sein Leben lang quälte, rettete ihm damit das Leben.

Unter Kaiser Claudius ereilte ihn das zweite Verhängnis: Kaiserin Messalina beschuldigte ihn des Ehebruchs mit Julia Livilla, einer Schwester des Kaisers. Ob der Vorwurf der Wahrheit entsprach oder politisch motiviert war, ist nicht gesichert. Das Ergebnis war eindeutig: Seneca wurde 41 nach Christus nach Korsika verbannt, wo er acht Jahre verbrachte. Diese acht Jahre auf Korsika, fernab von Rom, von den Bibliotheken, von den Salons und Gerichtssälen, sind die produktivste Schreibzeit seines Lebens. In der Isolation entstand unter anderem De brevitate vitae, einer der einflussreichsten Texte der Weltliteratur über den Umgang mit Zeit. Wer über die Kürze des Lebens am tiefsten nachdenkt, tut es offenbar am besten, wenn das Leben tatsächlich auf eine Insel geschrumpft ist. Sein Blatt wandte sich erst, als Claudius' zweite Frau Agrippina die Verbannten begnadigte, um Seneca als Lehrer für ihren Sohn Nero zu gewinnen.

Der Erzieher des Tyrannen: Fünf Jahre, die ein Imperium verwalteten

49 nach Christus kehrte Seneca nach Rom zurück und übernahm die Erziehung des damals elfjährigen Nero. Als Nero 54 nach Christus mit siebzehn Jahren Kaiser wurde, war Seneca einer der mächtigsten Männer des Reiches. Gemeinsam mit Burrus, dem Leiter der Prätorianergarde, verwaltete er faktisch das Imperium, während Nero noch jung und formbar schien. Die ersten fünf Jahre von Neros Regentschaft gingen in die Geschichtsschreibung als das glückliche Jahrfünft ein: eine Periode relativer Milde, guter Verwaltung und stabiler Herrschaft. Seneca schrieb in dieser Zeit die meisten seiner philosophischen Werke, darunter De clementia, eine Schrift über die Milde als Herrschertugend, die er ausdrücklich an den achtzehnjährigen Nero richtete.

Das ist eine der merkwürdigsten Konstellationen der Geistesgeschichte: ein Stoiker, der über die Unabhängigkeit des Geistes von äußeren Umständen schreibt, ist gleichzeitig der mächtigste Berater des mächtigsten Mannes der Welt. Er schreibt Nero, was ein guter Herrscher sein sollte, und er verwaltet nebenher ein Weltreich und häuft dabei ein Vermögen an, das nach heutigen Maßstäben in die Milliarden geht. Die Frage, ob das Heuchelei war oder tragische Notwendigkeit oder das unvermeidliche Scheitern eines Ideals an der Wirklichkeit, ist die interessanteste Frage, die sein Leben stellt. Er hat sie selbst gestellt, in seinen Texten, und er hat sie nicht befriedigend beantwortet. Das macht ihn menschlicher als jeden Philosophen, der die Antwort parat hat.

300 Millionen Sesterzen und die Frage, die ihn nicht losließ

Der Senator Publius Suillius Rufus griff Seneca vor dem Senat öffentlich an und fragte, welcher Weisheit und welchen philosophischen Lehren er es zu verdanken habe, dass er in vier Jahren kaiserlicher Freundschaft dreihundert Millionen Sesterzen angehäuft habe. Dazu holte er Erbschaften kinderloser Römer ein, trieb in der Provinz Britannien rücksichtslos Kredite ein, die er den Schuldnern zuvor aufgedrängt hatte, und hänge seiner Raffgier ein philosophisches Mäntelchen der Bedürfnislosigkeit um. Seneca gewann den Prozess, weil er in Neros Gunst stand. Suillius wurde verbannt. Aber der Vorwurf blieb, und Seneca wusste, dass er nicht vollständig ungerecht war.

Er antwortete mit der Schrift Vom glücklichen Leben, in der er den Widerspruch zwischen seiner Lehre und seinem Reichtum offen anerkennt und zu rechtfertigen versucht: Der Weise dürfe reich sein, solange der Reichtum ihm gehöre und nicht er dem Reichtum. Beim Weisen sei der Reichtum Sklave, beim Toren Herrscher. Das ist intellektuell vertretbar. Es ist auch der bequemste Satz, den ein reicher Philosoph sagen kann. Seneca war klug genug, das zu wissen, und ehrlich genug, es trotzdem zu schreiben, weil die Alternative gewesen wäre, gar nichts zu schreiben, und das wäre noch unehrlicher gewesen. In der Spannung zwischen dem Ideal und dem gelebten Leben hat er sein gesamtes Denken verortet, und diese Spannung ist das Ehrlichste, was er hinterlassen hat.

Über die Kürze des Lebens: Das Buch, das im Exil entstand

De brevitate vitae, Über die Kürze des Lebens, ist der zugänglichste und gleichzeitig der wirkungsmächtigste Text, den Seneca schrieb. Er beginnt mit einem Satz, der seine Wirkung nach zweitausend Jahren nicht verloren hat: Nicht zu wenig Zeit haben wir, sondern zu viel haben wir vertan. Das ist keine Klage über ein ungerechtes Schicksal, sondern eine Diagnose, die jeden trifft, der ehrlich nachdenkt, wie er mit seiner Zeit umgeht.

Seneca unterscheidet in diesem Text zwischen dem biologischen Leben, das tatsächlich kurz ist, und dem gelebten Leben, das lang sein kann, wenn man es nicht an Beschäftigungen vergeudet, die nichts einbringen: die Jagd nach Ansehen, die Pflege politischer Allianzen, das Aufsteigen auf gesellschaftlichen Leitern, die nirgendwohin führen. Er schrieb das, während er selbst auf Korsika verbannt war, weit entfernt von genau diesen Beschäftigungen, denen er in Rom mit Leidenschaft nachgegangen war. Das ist kein Widerspruch. Es ist der Moment, in dem ein Mensch durch erzwungene Stille sieht, was er im Lärm nicht sehen konnte. Das Exil war die schmerzhafteste Erfahrung seines Lebens und gleichzeitig die Bedingung für seinen besten Text.

124 Briefe an einen Freund: Die ehrlichsten Texte seines Lebens

Die Epistulae morales ad Lucilium, die Sittlichen Briefe an Lucilius, sind Senecas spätes Werk: 124 Briefe an einen Freund, die er in den letzten Jahren seines Lebens schrieb, nachdem er sich aus dem politischen Leben zurückgezogen hatte und auf seinen Landgütern lebte, meist in Nomentum, nordöstlich von Rom. Lucilius war ein jüngerer Freund und Beamter in Sizilien. Ob alle Briefe wirklich abgeschickt wurden oder ob sie von Anfang an als literarisches Werk konzipiert waren, ist nicht vollständig geklärt. Was sie sind, unabhängig davon, ist das direkteste und persönlichste Zeugnis, das die Antike von einem Denker hinterlassen hat.

Seneca schreibt darin über Freundschaft, über den Tod, über die Zeit, über Reisen, über die Ruhe des Alters, über Krankheit, über Armut und Reichtum, über den Sinn der Philosophie. Er schreibt auch über sich selbst, über seine Fehler, seine Ängste, seine Grenzen. In Brief 1 setzt er den Ton, der alle weiteren durchzieht: Ita fac, mi Lucili: vindica te tibi. So tue es, mein Lucilius: Befreie dich für dich selbst. Dieser Satz, mit dem die Briefe beginnen, ist das Programm seines gesamten Spätwerks: nicht die Welt verändern, nicht die Gesellschaft reformieren, nicht den Kaiser erziehen, sondern die einzige Sache, die im eigenen Einflussbereich liegt, vollständig ernst nehmen: das eigene Leben. Er hatte Jahrzehnte damit verbracht, alles andere zu tun. Jetzt hatte er Zeit für das Eigentliche.

Der Muttermord: Die schwerste Probe seines Lebens

59 nach Christus ließ Nero seine Mutter Agrippina ermorden. Die Frau, die Seneca aus dem Exil geholt, ihm die Aufgabe seines Lebens gegeben und ihn zur Macht geführt hatte, wurde auf Befehl ihres eigenen Sohnes getötet. Was Seneca danach tat, gehört zu den schwersten Kapiteln seiner Biografie: Er schrieb den Brief, den Nero an den Senat schickte, um den Muttermord zu rechtfertigen. Das ist in den Quellen überliefert und wird auch von wohlwollenden Historikern nicht bestritten.

Warum er es tat, ist eine Frage, auf die es keine gute Antwort gibt. Angst spielte sicher eine Rolle. Die Erkenntnis, dass ein Widerspruch seinen Tod bedeutet hätte, ebenfalls. Vielleicht auch die Überzeugung, dass ein Seneca am Leben mehr nütze als ein Seneca als Märtyrer. Das sind alle keine Antworten, die einen Philosophen ehren, der über die Unabhängigkeit des Geistes von äußeren Bedingungen geschrieben hatte. Seneca hat mit seiner Mitwirkung an der Rechtfertigung des Muttermordes die schwerste Probe des stoischen Ideals nicht bestanden, und die Ehrlichkeit, die sein Werk sonst auszeichnet, verlangt, das so zu benennen. Er selbst hat es vermutlich gewusst. Die Schriften, die danach entstanden, klingen wie die eines Mannes, der eine Rechnung begleichen will, die nicht mehr zu begleichen ist.

Der Tod am Badewannenrand: Ein Stoiker stirbt, wie er lehrte

65 nach Christus wurde Seneca der Beteiligung an der pisonischen Verschwörung beschuldigt, einem Komplott gegen Nero, das aufgeflogen war. Ob er wirklich beteiligt war, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Nero schickte ihm einen Offizier mit der Botschaft, er möge sich töten. Seneca nahm die Nachricht, nach dem Bericht des Historikers Tacitus, mit stoischer Gelassenheit entgegen und wandte sich an seine Freunde und Schüler, die ihn umgaben, mit der Mahnung, die philosophische Stärke zu zeigen, die er ihnen so lange gepredigt hatte.

Er öffnete sich die Pulsadern, doch das Blut floss zu langsam, weil sein alter, durch Diäten und Krankheit ausgemergelter Körper es nicht schnell genug verlor. Er bat einen Arzt um Gift, das aber ebenfalls nicht wirkte. Schließlich ließ er sich in ein Dampfbad tragen, das den Tod beschleunigte. Seine Frau Paulina wollte mit ihm sterben, ließ sich ebenfalls die Pulsadern öffnen, wurde aber auf Neros Befehl verbunden und gerettet. Sie überlebte ihren Mann um einige Jahre und trug, wie Tacitus berichtet, bis an ihr Ende die Blässe der Wunden wie eine Auszeichnung. Senecas Tod dauerte Stunden und war nicht würdevoll in dem Sinne, dass er schnell und schmerzlos gewesen wäre. Er war würdevoll in dem Sinne, den er selbst gelehrt hatte: nicht der Tod macht das Leben gut, sondern die Haltung, mit der man ihm begegnet. Tacitus, dem wir den ausführlichsten Bericht verdanken, schrieb, Seneca habe in seinen letzten Stunden nicht aufgehört zu sprechen, und seine Schreiber hätten seine letzten Worte aufgezeichnet, die aber verloren gegangen sind.

Warum Seneca heute so gelesen wird und was sein Widerspruch lehrt

Seneca ist heute populärer als zu fast jedem anderen Zeitpunkt seit der Antike, und das hat einen einfachen Grund: Er ist der einzige antike Philosoph, der offen zugibt, dass er selbst nicht so lebt, wie er lehrt. Die anderen antiken Stoiker, Epiktet, Marc Aurel, Marcus Cato, boten verschiedene Grade des Einverständnisses zwischen Ideal und Leben. Seneca bot die klarste Diskrepanz, und er schrieb darüber, statt darüber zu schweigen. Das macht ihn zum ehrlichsten Stoiker und zum menschlichsten Philosophen der Antike.

Was sein Leben lehrt, ist anspruchsvoller als seine bekanntesten Sätze. Es lehrt, dass das Ideal nicht dadurch wertlos wird, dass man es nicht vollständig lebt. Es lehrt, dass die Beschäftigung mit dem Wesentlichen wertvoll ist, auch wenn man gleichzeitig viel Zeit mit dem Unwesentlichen verbringt. Und es lehrt, in der schmerzhaftesten Version, dass das Schreiben über die Freiheit des Geistes einen nicht vor den Folgen schützt, wenn man diese Freiheit im entscheidenden Moment nicht hat. Wer Seneca liest und dabei nur die schönen Sätze hört, liest ihn halb. Wer auch die Widersprüche hört, liest einen Mann, der sein Leben lang versuchte, besser zu sein als er war, und der darin scheiterte und weitermachte, weil die Alternative war, gar nichts zu versuchen.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, dessen Asthma ihn lehrte, dass das Leben kurz ist, lange bevor er es in Bücher schrieb, der dreimal dem Tod entkam und einmal nicht, der der reichste Mann des Imperiums war und über die Freiheit von Besitz schrieb, der den Brief verfasste, der einen Muttermord rechtfertigte, und der am Badewannenrand stundenlang diktierte, weil er nicht aufhören konnte zu denken. Das ist das Fundament seiner Sätze. Sie klingen leichter als das Leben, das hinter ihnen steht, und genau das hat er selbst am klarsten gesehen.

Zitate von Seneca

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Nemo enim potest personam diu ferre

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Non scholae, sed vitae discimus.

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Per aspera ad astra.

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Nichts sei in dem menschlichen Leben so traurig, oder versöhne uns so schnell mit dem Gedanken unsers eigenen Todes, als der Anblick und die Betrachtung, wie ein Freund nach dem andern um uns her zu Boden fällt.

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Traurig steht es um die Seele, die sich um die Zukunft ängstigt und unglücklich vor dem Unglück ist und voll Besorgnis, ob das, woran sie ihre Freude hat, auch bis zuletzt Bestand haben wird: denn niemals wird sie zu voller Ruhe kommen und wird in Erwartung des Kommenden das Gegenwärtige, das sie genießen konnte, verlieren.

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Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.

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Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

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Manche haben zu leben schon aufgehört, ehe sie anfingen.

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Das Leben aber - glaube mir - wird von viel schlimmeren Stürmen geschüttelt als irgendein Schiff. Hier kommt es nicht aufs Reden an, sondern hier gilt es, das Steuer fest in die Hand zu nehmen.

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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

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Wer sein Leben von der Hoffnung abhängig macht, dem entschlüpft immer die ihm zunächst liegende Zeit, und es tritt eine Art Heißhunger ein und die unseligste Furcht, die alles zur Hölle macht, die Todesfurcht.

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Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

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Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als daß wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen.

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Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

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Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

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Fest und stark ist nur der Baum, der unablässig Windstößen ausgesetzt war, denn im Kampf festigen und verstärken sich seine Wurzeln.

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Die Freiheit geht zugrunde, wenn wir nicht alles verachten, was uns unter ein Joch beugen will.

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Nein, nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht; wir lassen nur viel davon verloren gehen.

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Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

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Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.

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Mangelndes Vertrauen ist nichts als das Ergebnis von Schwierigkeiten. Schwierigkeiten haben ihren Ursprung in mangelndem Vertrauen.

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Vertraue auf dein Glück - und du ziehst es herbei.

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Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.

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Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.

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Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.

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Nun aber bringt doch den allergrößten Verlust an Lebenszeit das Hinausschieben mit sich. Man lässt gerade den bestehenden Tag verstreichen und bestiehlt die Gegenwart, weil man sich auf das Späterkommende vertröstet. Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die sich auf den nächsten Tag richtet und das Heute verliert.

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Das größte aller Übel ist, aus der Zahl der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt.

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Jeder will lieber glauben als nachdenken, und so wird nie über das Leben nachgedacht.

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Manche weise Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet.

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Das wirksamste Mittel gegen den Zorn ist Aufschub. Fordere vom Zorn zunächst nicht, daß er verzeihe, sondern daß er sich ein Urteil bilde.

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Halte nie einen für glücklich, der von äußeren Dingen abhängt.

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Ich will dir ein Liebesmittel zeigen ohne einen Trank, ohne ein Kraut, ohne Spruch irgendeiner Zauberin: Willst du geliebt sein, so liebe.

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Auch nach einer schlechten Ernte muß man säen.

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Glaube mir: es ist eine ernste Sache um die Freude. Oder meinst du, es werde irgend jemand mit unbefangener Miene, oder wie jene Lebemänner sich ausdrücken, heitern Auges den Tod verachten, der Armut die Tür öffnen, der Genußsucht Zügel anlegen und auf Ausharren im Schmerze sich gefaßt machen?

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Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muß, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

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Ziehe dich in dich selbst zurück, so viel du kannst; verkehre mit denen, die dich besser machen, und verstatte solchen den Zutritt, die du besser machen kannst.

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Beim Schlafengehen sollten wir uns sagen: Ich habe gelebt und den mir vom Schicksal bestimmten Weg zurückgelegt. Wenn Gott uns noch einen Morgen schenkt, werden wir ihn mit dem Gefühl, daß uns unerwarteter Gewinn zufällt, freudig entgegennehmen.

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Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.

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Was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand.

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Es gibt keinen zuverläßigern Beweis von Geistesgröße, als wenn man sich durch Nichts, was begegnen kann, in Aufruhr bringen läßt. In der obern und mehr geordneten Region, in der Nähe der Gestirne, bilden sich weder Wolken, noch werden Stürme erregt oder Wirbelwinde; sie erfährt keinen Aufruhr, nur in den niedrigern Regionen blitzt es.

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Das meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an.

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Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.

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Der Einsichtige beherrscht sich selbst. Wer sich selbst beherrscht, bleibt charakterfest. Wer charakterfest ist, läßt sich nicht aus der Ruhe bringen. Wer sich nicht aus der Ruhe bringen läßt, kennt keine Traurigkeit. Wer keine Traurigkeit kennt, ist glücklich. Mithin ist der Einsichtige glücklich.

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Alle Verbrechen sind auch vor dem Erfolg der Tat, soweit genug Schuld besteht, ausgeführt.

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Alle Stunden umfasse mit beiden Armen. So wirst du weniger vom Morgen abhängen, wenn auf das Heute du die Hand legst.

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Anführerin bei den Übeltaten aber ist die Frau; in Verbrechen ist sie Künstlerin.

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Ein Verbrechen muss durch ein Verbrechen vertuscht werden.

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Was auch immer für ein Ende mir das Schicksal bestimmt hat, ich werde es ertragen.

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Behandle Deine Untergebenen so, wie Du von Deinen Vorgesetzten behandelt werden willst

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Nirgends ist, wer überall ist. Wer sein Leben auf Reisen hinbringt, hat viele Gastfreunde, aber keine Freunde.

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Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.

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Wer jeden Abend sagen kann: Ich hab gelebt - dem bringt jeder Morgen neuen Gewinn.

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Ungerechte Herrschaft ist niemals von Dauer.

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Drei Dinge sind die Beschwernisse der Krankheit: Furcht vor dem Tod, Schmerz des Körpers, Unterbrechung des Vergnügens.

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Unglücklich ist, wer vor der Zukunft Angst hat.

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Wenn Du nicht kämpfen willst, so kannst Du ja fliehen. Die Tür steht offen. Geh!

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Kein Besitz macht Freude, wenn der Freund fehlt.

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Die Wirkung der Weisheit ist eine sich gleich bleibende Freude.

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Würde mir die Weisheit unter der Bedingung dargeboten, sie verschlossen zu halten und nicht zu verkünden, so würde ich sie zurückweisen.

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Nicht der Hunger unseres Leibes kommt uns teuer zu stehen, sondern der Ehrgeiz.

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Tugenden lernen heißt Fehler verlernen.

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