Mutter Teresa Zitate

Wer war Mutter Teresa?

Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, die sich selbst den Namen Teresa gab und die die Welt Mutter Teresa nannte, wurde am 26. August 1910 in Skopje im damals osmanischen Mazedonien als Tochter eines albanischen Kaufmanns geboren und starb am 5. September 1997 in Kalkutta, Indien, wo sie fast sieben Jahrzehnte ihres Lebens verbracht hatte. Sie war 87 Jahre alt. Sie war Ordensschwester, Missionarin, Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe, Empfängerin des Friedensnobelpreises von 1979 und seit 2016 Heilige der römisch-katholischen Kirche. Ihr öffentliches Bild war das einer Frau, die lächelnd unter den Ärmsten der Armen diente, mit stiller Freude und unerschütterlichem Glauben. Was ihre privaten Briefe zeigen, die sie selbst vernichtet haben wollte und die die Kirche nach ihrem Tod trotzdem veröffentlichte, ist ein anderes Bild: das einer Frau, die fast fünfzig Jahre lang in innerer Dunkelheit lebte, zweifelnd, leer, Gott suchend und ihn nicht findend, und die jeden Tag trotzdem aufstand und arbeitete.

Beide Bilder gehören zu ihr, und keines ersetzt das andere. Das öffentliche Bild ist nicht falsch, weil das private so anders ist. Das private ist nicht das eigentliche, weil es verborgener war. Mutter Teresa ist die vollständigste Figur des 20. Jahrhunderts dafür, was es bedeutet, aus Überzeugung zu handeln, ohne das Gefühl zu haben, das die Überzeugung trägt. Das ist kein Widerspruch. Es ist das ehrlichste Portrait einer gelebten Spiritualität, das die moderne Religionsgeschichte kennt.

Skopje, ein früh gestorbener Vater und eine albanisch-katholische Familie

Mutter Teresa wuchs als jüngstes von drei Kindern in einer albanisch-katholischen Familie auf, die in Skopje, damals Teil des Osmanischen Reiches und nach dem Ersten Weltkrieg Teil des Königreichs Jugoslawien, zu den wohlhabenderen Haushalten gehörte. Ihr Vater Nikolle Bojaxhiu war Kaufmann und politisch engagiert, ein Mann mit Kontakten und Einfluss in der albanischen Gemeinschaft. Als sie acht Jahre alt war, starb ihr Vater überraschend. Die Umstände seines Todes sind nie vollständig aufgeklärt worden: Er nahm an einem Politikertreffen teil, erkrankte auf dem Heimweg schwer und starb kurz darauf. Manche Biographen vermuten Vergiftung aus politischen Gründen. Bewiesen ist das nicht. Was bewiesen ist: Sie widmete sich daraufhin noch mehr dem Glauben.

Die Mutter Drane, die nach dem Tod des Mannes mit drei Kindern zurückblieb, reagierte auf den Verlust mit einer Energie, die ihre Tochter geprägt hat: Sie baute eine Stickerei- und Textilwerkstatt auf, versorgte die Familie und öffnete das Haus gleichzeitig für Bedürftige aus der Nachbarschaft. Agnes wuchs in einem Haushalt auf, in dem täglich Menschen zum Essen kamen, die nichts hatten, und in dem das als selbstverständlich galt. Was die spätere Mutter Teresa in Kalkutta tat, hatte eine konkrete Vorläuferin: die Mutter in Skopje, deren Namen kaum jemand kennt und die das Programm der Tochter im Kleinen vorwegnahm.

Mit achtzehn nach Irland, mit neunzehn nach Indien: Der Abschied ohne Wiedersehen

Im Alter von zwölf Jahren entschied sie sich für ein Leben als Ordensfrau und bat im Alter von 18 Jahren um die Aufnahme ins Noviziat der Loretoschwestern. Das war kein impulsiver Entschluss und keine Flucht aus der Enge. Es war eine Entscheidung, die sie sechs Jahre lang vorbereitet hatte, durch Lektüre, durch Gespräche mit dem Jesuitenpfarrer der Gemeinde, durch das Vorbild der Mutter. Im Oktober 1928 verließ sie Skopje und reiste nach Dublin, ins Mutterhaus der Loretoschwestern. Sie war achtzehn Jahre alt. Ihre Mutter und ihre Schwester begleiteten sie zum Bahnhof. Es ist überliefert, dass die Mutter nach der Verabschiedung die Tür schloss und zwei Tage lang nicht herauskam.

Was dieser Abschied bedeutete, wurde später vollständig klar: Agnes sah ihre Mutter und ihre Schwester nie wieder. Der Loreto-Orden entsandte sie nach Indien, und sie kehrte nie zurück. Die Mutter starb 1972 in Albanien, die Schwester 1973, beide ohne dass Mutter Teresa sie nach 1928 wiedergesehen hatte. Das ist keine Nebensache am Rand ihrer Biografie. Es ist der erste und folgenreichste Verzicht ihres Lebens, vollzogen mit achtzehn Jahren, an einem Bahnhof in Skopje, ohne zu wissen, dass es ein endgültiger Abschied war. Eine Frau, die ihr Leben dem Dienst an verlassenen und sterbenden Fremden widmete, begann dieses Leben damit, von ihrer eigenen Familie für immer Abschied zu nehmen.

Die Zugfahrt nach Darjeeling: Eine Berufung in der Berufung

Am 10. September 1946 fuhr Mutter Teresa, damals seit siebzehn Jahren Lehrerin und Schulleiterin an der St.-Mary-Schule in Kalkutta, mit dem Zug zu den jährlichen Exerzitien nach Darjeeling. Auf dieser Zugreise empfing sie eine Berufung in der Berufung. Sie beschrieb es als eine Begegnung mit Jesus, der sie bat, ihm in den Ärmsten der Armen zu dienen, mit dem Wort Mich dürstet, dem Wort Jesu am Kreuz. Sie schilderte das Erlebnis in ihrem Tagebuch als mystische Begegnung, und sie wusste sofort, was es bedeutete: Sie musste die relative Sicherheit des Loreto-Klosters verlassen und unter die Menschen gehen, die auf den Straßen Kalkuttas starben, ohne dass sich jemand um sie kümmerte.

Was folgte, war kein spontaner Aufbruch, sondern ein zweijähriger Kampf durch kirchliche Instanzen. Die Kirche ließ Entscheidungen wie diese nicht einfach zu: Eine Ordensschwester, die den Orden verlässt, um auf eigene Faust zu missionieren, war ohne päpstliche Genehmigung unmöglich. Trotz der Weisung von ganz oben dauerte es noch ein weiteres Jahrzehnt, bis der damalige Papst sie für ihre Arbeit mit den Bedürftigen freistellte. Teresa wartete geduldig. Dieser Satz ist keine fromme Formel. Er ist die genaue Beschreibung von zwei Jahren, in denen eine Frau, die glaubte, einen unmittelbaren Auftrag erhalten zu haben, auf die Genehmigung eines bürokratischen Apparates wartete und nicht aufhörte zu warten. Dass die Frau, die später als Symbol unmittelbarer Nächstenliebe verehrt wurde, ihren Beginn zwei Jahre lang durch kirchliche Bürokratie verzögert sah, ist das erste und deutlichste Zeichen, dass ihr Weg kein leichter war.

Allein in den Slums: Die ersten Jahre ohne Orden, ohne Unterstützung

Im August 1948 verließ Mutter Teresa das Loreto-Kloster, tauschte die schwarze Ordensschwester-Tracht gegen einen einfachen weißen Baumwollsari mit blauen Streifen, den sie als Erkennungszeichen wählte, und betrat allein die Slums von Kalkutta. Sie hatte keine Organisation hinter sich, kein Geld, keine Mitschwestern, keinen Plan außer dem Auftrag, den sie auf einer Zugfahrt zwei Jahre zuvor empfangen hatte. Fortan lebte Mutter Teresa in Kalkutta, wo sie zunächst allein wirkte, bis sich ihr einige frühere Schülerinnen anschlossen. Die ersten Schülerinnen, die ihr folgten, waren Mädchen, die sie in der St.-Mary-Schule unterrichtet hatte und die bereit waren, das geschützte Klassenzimmer gegen die Straßen zu tauschen.

Was diese ersten Jahre konkret bedeuteten, wird in vielen Darstellungen zu freundlich erzählt. Mutter Teresa hatte keine medizinische Ausbildung, als sie anfing. Fortan lebte sie im Slumviertel Kalkuttas unter den gleichen Bedingungen wie die BewohnerInnen, die oft ablehnend und misstrauisch waren, auch Ansteckung fürchteten, wenn sie Leprakranke aufnahm. Sie machte ein Pflegepraktikum, lernte Bengali, gewann langsam das Vertrauen der Menschen, die ihr zuerst misstrauten, und baute mit nahezu nichts ein erstes Netzwerk auf. Das erste Haus für Sterbende, Nirmal Hriday, Ort des reinen Herzens, öffnete 1952 in einem ehemaligen Pilgerheim am Rande eines Hindutempels. Dass der Ort eines Heims für Sterbende ein buddhistisch-hinduistisches Pilgerheim war und von einer albanischen Katholikin für Menschen aller Religionen geführt wurde: Das ist die komprimierteste Aussage darüber, wie Mutter Teresa Theologie praktizierte.

Fast fünfzig Jahre Dunkelheit: Was die geheimen Briefe enthüllen

2007, zehn Jahre nach Mutter Teresas Tod, erschien unter dem Titel Come Be My Light eine Sammlung ihrer privaten Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, die sie selbst hatte vernichten lassen wollen. Die Ordensfrau selbst hatte immer darum gebeten, ihre Korrespondenz zu vernichten, die Kirche folgte dem Wunsch jedoch nicht. Was die Briefe zeigten, erschütterte das Bild, das die Welt von ihr hatte: Ab etwa 1949, kurz nachdem sie mit ihrer Arbeit in den Slums begonnen hatte, und bis zu ihrem Tod 1997 beschrieb sie in diesen Briefen einen Zustand innerer Leere und Dunkelheit, der fast ihr gesamtes öffentliches Leben umspannte.

Im Jahr 2007 wurde die Briefsammlung der Welt offenbart, die enthüllte, dass sie fast 50 Jahre lang die Abwesenheit Gottes erlebt hatte. In den Briefen beschreibt sie das Gefühl, dass ihre Gebete wie ein Messer zurückgewiesen wurden, und eine Trockenheit, die sogar den Glauben an den Himmel und die Existenz Gottes erschütterte. In einem Brief schrieb sie: Wo ist mein Glaube? Selbst tief drinnen in meinem Innersten ist nichts als Leere und Dunkelheit. Und an anderer Stelle: In meiner Seele fühle ich diesen furchtbaren Schmerz des Verlustes, dass Gott mich nicht will, dass Gott nicht Gott ist, dass Gott nicht wirklich existiert. Ihr Lächeln sei eine Maske oder ein Mantel, der alles verdeckt, schrieb sie an einer anderen Stelle.

Was die Kirche mit diesen Briefen machte, ist bemerkenswert und nicht ohne Doppelbödigkeit: Der Postulator ihres Heiligsprechungsprozesses sagte: Ihre wahre Heroizität liegt in der Dunkelheit. Die Dunkelheit, die Mutter Teresa als ihr größtes Leiden beschrieb, wurde durch die Heiligsprechung zu ihrem größten Zeugnis. Das ist theologisch vertretbar, und es ist gleichzeitig die vollständige Umkehrung ihres ausdrücklichen Wunsches: Sie wollte, dass diese Briefe verschwinden. Die Kirche entschied, dass sie die Grundlage ihrer Heiligkeit belegen. Mutter Teresa hatte keine Stimme mehr, und ihr lautestes Zeugnis wurde aus dem gemacht, was sie am liebsten vergraben hätte.

Der Orden, der entstand: Missionarinnen der Nächstenliebe weltweit

1950 genehmigte der Vatikan die Gründung der Missionarinnen der Nächstenliebe als eigenen Orden. Mutter Teresa war die Generaloberin. Mit ihrem Orden betreute Mutter Teresa bis Mitte der 1990er Jahre, gemeinsam mit rund 10.000 Mitgliedern weltweit, 160 Missionarsstationen. Der Orden wuchs mit einer Geschwindigkeit, die niemand vorhergesehen hatte, und er wuchs, weil er etwas tat, was kein anderer tat: Er kümmerte sich um die Menschen, die so arm, so krank und so nah am Sterben waren, dass andere, auch andere Hilfsorganisationen, sich von ihnen fernhielten. Nirmal Hriday nahm Menschen auf, die auf der Straße starben, und ermöglichte ihnen, in Würde zu sterben, gewaschen, gepflegt, nicht allein.

Was diesen Dienst groß machte, war nicht das Geld. Mutter Teresa lehnte Spenden nicht ab, aber sie baute keine professionellen Strukturen auf, wie andere Hilfsorganisationen es taten. Das Geld für das anschließend geplante Festbankett bei der Nobelpreisverleihung ließ sie sich auszahlen und organisierte damit ein Weihnachtsfest für mehr als 2000 arme Inder. Das ist das konkreteste Bild ihres Verständnisses von Ressourcen: Geld war kein Kapital, das man verwaltete. Es war eine Möglichkeit, die man sofort nutzte. Ob das ein nachhaltiges Modell für Entwicklungshilfe ist, haben Kritiker zu Recht bezweifelt. Dass es die unmittelbare Not linderte, die sie sehen konnte, ist gleichzeitig wahr.

Der Friedensnobelpreis und die Abtreibungsrede: Das provokante Kapitel

1979 erhielt Mutter Teresa den Friedensnobelpreis, und ihre Nobelpreisrede ist bis heute eine der ungewöhnlichsten in der Geschichte des Preises. Sie nutzte das weltweite Podium nicht für eine Rede über Armut, Hunger oder Krieg. Sie nutzte es für ein flammendes Plädoyer gegen Abtreibung. Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes, sagte sie. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoß ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch?

Diese Rede war keine Überraschung für die, die sie kannten: Mutter Teresa hatte Abtreibung und Verhütung ihr ganzes öffentliches Leben lang abgelehnt und diese Haltung bei jeder Gelegenheit, auf jedem Podium, gegenüber jedem Staatschef vertreten. Bei der Volksabstimmung über die Zulassung der Ehescheidung rief Mutter Teresa 1995 in Irland dazu auf, mit Nein zu stimmen. Diese Haltung stand in direktem Widerspruch zu dem, was Entwicklungsorganisationen und viele Fachleute als Beitrag zur Armutsbekämpfung in Indien und andernorts für notwendig hielten. Die Frau, die täglich die Konsequenzen extremer Armut sah, trat gleichzeitig gegen eines der wirksamsten Mittel zur Armutsreduzierung ein. Ob das ein unauflösbarer Widerspruch ist oder die konsequente Umsetzung einer Weltanschauung, die das Leben in jedem Stadium für unantastbar hält: Diese Frage lässt sich nicht neutral beantworten, und sie gehört zu jedem ehrlichen Bild von ihr.

Hygienemängel, Spendenkonten, Diktatoren: Das unbequeme Kapitel

Ein ehrliches Bild von Mutter Teresa schließt die Kritik ein, die an ihr und ihrem Werk geübt wurde, und die sich in drei Bereiche gliedern lässt. Der erste ist die Qualität der medizinischen Versorgung in ihren Häusern. Ärzte und Journalisten, die die Einrichtungen besuchten, berichteten von mangelnder Hygiene, fehlenden Schmerzmitteln für Sterbende, dem Fehlen von Diagnosen und von der Praxis, wiederverwendete Spritzen ohne ausreichende Sterilisation einzusetzen. Wir sind Nonnen und keine Krankenschwestern, entgegnete Teresa solchen Vorwürfen. Das war eine ehrliche Aussage, und sie war gleichzeitig unzureichend als Antwort: Wer Sterbende pflegt, trägt eine Verantwortung für ihre körperliche Unversehrtheit, auch ohne Krankenschwesternausbildung.

Der zweite Bereich ist der Umgang mit Spendengeldern. Mutter Teresa sammelte im Laufe ihres Lebens Hunderte Millionen Dollar an Spenden, und die genaue Verwendung dieser Mittel war nie vollständig transparent. Kritiker fragten, warum die Einrichtungen so bescheiden blieben, wenn so viel Geld zur Verfügung stand. Der dritte Bereich ist die Frage, von wem sie Spenden und Auszeichnungen annahm: Sie empfing Geld von Diktatoren und von Menschen, die das Geld auf zweifelhaften Wegen erworben hatten, ohne das zu thematisieren. Diese Kritikpunkte gehören zu ihr, genauso wie die Jahrzehnte täglicher Arbeit unter Menschen, um die sich sonst niemand kümmerte, und die innere Dunkelheit, unter der diese Arbeit geleistet wurde. Beides lässt sich nicht voneinander trennen, ohne das Bild zu vereinfachen.

Warum Mutter Teresa heute so verehrt und so vereinfacht wird wie nie

Mutter Teresa ist eine Ikone geworden, und Ikonen haben die Eigenschaft, flach zu werden. Das flache Bild zeigt eine lächelnde alte Frau im weißen Sari, die Sterbende tröstet und Friedensnobelpreise entgegennimmt. Das ist nicht falsch, aber es ist das Bild, das sie selbst als Maske bezeichnete: die Oberfläche, hinter der sich das eigentliche Drama abspielte. Das eigentliche Drama war eine Frau, die fast fünfzig Jahre lang in innerer Leere lebte, die Gott nicht fühlte und nicht fand, und die trotzdem jeden Morgen aufstand, die Kranken wusch, die Sterbenden hielt und das Lächeln beibehielt, weil sie glaubte, dass die Arbeit wichtiger war als das Gefühl, das sie trug oder nicht trug.

Was sie von fast allen anderen Figuren in dieser Reihe unterscheidet, ist das Verhältnis zwischen dem, was sie tat, und dem, was sie dabei fühlte. Die meisten großen Menschen handelten aus einer Überzeugung heraus, die sie zumindest zeitweise auch fühlten. Mutter Teresa handelte fünfzig Jahre lang aus einer Überzeugung heraus, die sie nicht mehr fühlte, und sie tat das nicht als Verstellung, sondern als Entscheidung: weil sie glaubte, dass die Dunkelheit selbst ein Teil des Auftrags sein könnte. Ob das Heroismus ist oder etwas, das man heute als schwere spirituelle Erschöpfung beschreiben würde, ist eine Frage, die sich nicht mit Sicherheit beantworten lässt. Was sich mit Sicherheit sagen lässt: Es ist das ehrlichste und erschütterndste Zeugnis, das ein Mensch des 20. Jahrhunderts über den Zusammenhang zwischen Glauben und Handeln hinterlassen hat.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einer Frau, die mit achtzehn Jahren ihre Familie für immer verließ und ihre Mutter nie wiedersah, die zwei Jahre auf eine bürokratische Genehmigung wartete, bevor sie helfen durfte, die allein in die Slums von Kalkutta ging, ohne Geld und ohne Unterstützung, und die in den privaten Briefen, die sie vernichtet haben wollte, schrieb, in meiner Seele fühle ich diesen furchtbaren Schmerz des Verlustes, dass Gott mich nicht will. Das ist das Fundament ihrer Zitate. Sie klingen wie von jemandem, dem der Glaube leichtfällt. Er fiel ihr nicht leicht. Sie handelte trotzdem.

Zitate von Mutter Teresa

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Wir können keine großen Dinge vollbringen – nur kleine, aber die mit großer Liebe.

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Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.

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In diesem Leben können wir keine großen Dinge tun. Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun.

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Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.

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Beten macht das Herz weit, bis es so groß ist, dass es Gottes Geschenk, nämlich ihn selbst, in sich aufnehmen kann.

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Das Gebet nützt der ganzen Welt, denn der Frieden beginnt zu Hause und in unseren eigenen Herzen. Wie können wir Frieden in die Welt bringen, wenn wir keinen Frieden in uns haben?

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Anfangs glaubte ich, bekehren zu müssen. Inzwischen habe ich gelernt, dass es meine Aufgabe ist zu lieben. Und die Liebe bekehrt, wen sie will.

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Heutzutage ist die Abtreibung die größte Zerstörerin des Friedens, denn sie zerstört das Leben des Kindes, aber sie zerstört ebenso das Gewissen der Mutter, und Jahr für Jahr weiß sie, dass sie ihr eigenes Kind ermordet hat.

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Ein fröhliches Herz entsteht normalerweise nur aus einem Herzen, das vor Liebe brennt.

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Christus wird uns nicht fragen, wie viel wir geleistet haben, sondern mit wie viel Liebe wir unsere Taten vollbracht haben.

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Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.

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Wer Liebe sät, muss auf die Ernte warten können.

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Sich selbst geben ist besser als nur geben.

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Mir ist es lieber, ihr macht Fehler in Güte, als dass ihr Wunder in Lieblosigkeit vollbringt.

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Das Leben ist ein Kampf, lebe ihn. Das Leben ist Freude, koste sie. Das Leben ist ein Versprechen, halte es. Das Leben ist auch Traurigkeit, überwinde sie.

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Das Nachlassen der Kräfte ist ein Hilfsmittel, um besser zu beten. Die Entspannung verscheucht die Spinnweben aus dem Geist.

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Gib der Welt das Beste, was du hast - es wird nicht genug sein. Trotzdem, gib weiter dein Bestes.

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Wenn ihr entmutigt seid, ist das ein Zeichen, dass ihr hochmütig seid; es zeigt, dass ihr zu viel Vertrauen in euch selbst habt.

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Die größte Krankheit ist es heute, ungewollt, ungeliebt, allein gelassen zu sein, ein Abschaum der Gesellschaft.

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Hab keine Angst zu lieben, bis es wehtut. Es ist die Weise, wie Jesus geliebt hat.

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Beten nährt die Seele - was das Blut für den Körper ist, ist das Gebet für die Seele.

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Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln vollbringen kann.

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Gott hat die Armut nicht erschaffen. Er erschuf nur uns.

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Gottes Liebe kennt keine Grenzen. Auch unsere Liebe darf keine kennen.

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Echte Freundschaft ist herzlich und doch zurückhaltend. Sie kapselt nicht ab, sondern läßt die Freiheit in der Wahl der Freunde.

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Es wird jedes Mal Weihnachten, wenn wir unserem Bruder zulächeln und ihm die Hand reichen.

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Ich wäre eher bereit, mein Leben herzugeben als meinen Glauben.

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