Thomas von Aquin Zitate

Wer war Thomas von Aquin?

Thomas von Aquin wurde um 1225 auf dem Castello dei Conti d'Aquino bei Roccasecca in Süditalien als Sohn eines Grafen geboren und starb am 7. März 1274 in der Zisterzienserabtei Fossanova, auf dem Weg zum Konzil von Lyon. Er war nicht einmal 50 Jahre alt. Er war Dominikanermönch, Philosoph, Theologe, Universitätsprofessor und der einflussreichste Denker der mittelalterlichen Scholastik. Sein Hauptwerk, die Summa theologiae, ist eine der umfassendsten philosophisch-theologischen Synthesen, die je verfasst wurde, und ist bis heute unvollendet, weil Thomas eines Tages aufhörte zu schreiben und keine Zeile mehr hinzufügte. Er hinterließ ein Werk von 60 Bänden und einen letzten Satz, der alles Vorherige in Frage stellt: Alles, was ich geschrieben habe, erscheint mir wie Stroh.

Was Thomas von fast allen anderen Denkern seiner Zeit unterscheidet, ist die Verbindung, die er herzustellen wagte: die Verbindung zwischen der antiken Philosophie des Aristoteles und der christlichen Theologie. Das war im 13. Jahrhundert keine selbstverständliche Aufgabe. Aristoteles galt in Teilen der Kirche als verdächtig, weil seine Gedanken aus einer heidnischen Tradition stammten und weil die islamischen Kommentatoren, durch die Aristoteles nach Europa zurückgekehrt war, Auslegungen mitgebracht hatten, die der Kirchenlehre widersprachen. Thomas machte aus diesem Widerspruch ein Programm: Er versuchte zu zeigen, dass Vernunft und Glaube nicht Feinde, sondern verschiedene Wege zur selben Wahrheit sind. Ob ihm das gelungen ist, diskutieren Philosophen und Theologen bis heute. Dass er es unternahm, hat die gesamte westliche Geistesgeschichte geprägt.

Mit fünf Jahren ins Kloster: Der Plan der Familie und sein Scheitern

Thomas war das jüngste von sieben oder neun Kindern, je nach Quelle, des Grafen Landulf von Aquino und seiner Frau Theodora. Die Familie hatte einen Plan für ihn, wie sie für alle ihre Kinder Pläne hatte: Die älteren Söhne sollten Ritter und Politiker werden, die Töchter sollten gut heiraten, und der jüngste Sohn, Thomas, sollte Mönch werden. Nicht weil er eine besondere Berufung gezeigt hätte, sondern weil es der Tradition entsprach, einen Sohn der Kirche zu widmen, und weil sein Onkel Abt im berühmten Benediktinerkloster Montecassino war. Mit fünf Jahren wurde Thomas dorthin gebracht, als sogenannter Oblate, als gottgeweihtes Kind, das für das Klosterleben bestimmt war.

Der Familienplan sah vor, dass Thomas eines Tages Abt von Montecassino werden würde. Das war keine fromme Absicht, sondern eine politische: Ein Abt von Montecassino war eine einflussreiche Persönlichkeit im Gefüge der süditalienischen Mächteverhältnisse, und die Familie Aquino wollte diesen Einfluss für sich sichern. Thomas lebte neun Jahre in Montecassino und verließ das Kloster erst 1239, als politische Auseinandersetzungen zwischen Kaiser Friedrich II. und dem Papst die Mönche vorübergehend vertrieben. Er kam nach Neapel, an die dortige Universität, und begann das zu werden, was er sein Leben lang bleiben würde: ein Denker, der nicht aufhören konnte zu fragen. Was der Plan der Familie nicht vorgesehen hatte, war ein Sohn, dem das Denken wichtiger war als die Karriere.

Aristoteles in Neapel: Die Begegnung, die alles veränderte

An der Universität Neapel, einer der ersten weltlichen Universitäten Europas, begegnete Thomas zwei Dingen gleichzeitig, die sein Leben bestimmen sollten. Das erste war Aristoteles, dessen Schriften damals in neuen lateinischen Übersetzungen zugänglich wurden, vermittelt vor allem durch arabische und jüdische Kommentatoren wie Averroes und Maimonides. Das zweite war der Dominikanerorden, ein junger Bettelorden, der erst 1216 päpstlich bestätigt worden war und dessen Mitglieder in Armut lebten, predigten und lehrten, ohne die Herrlichkeit der alten Benediktinerklöster, ohne Besitz, ohne die gesicherte Stellung, die Thomas' Familie für ihn vorgesehen hatte.

Beides zusammen war eine Provokation für die Familie. Aristoteles war philosophisch verdächtig, und die Dominikaner waren sozial ein Abstieg: Bettelmönche statt Benediktinerabt, rauhe Kutten statt Seidengewänder, eine wandernde Gemeinschaft von Predigern statt das geordnete Leben einer der ehrwürdigsten Abteien Europas. Thomas wollte beides, und er ließ sich von keinem Argument dagegen überzeugen. Dass er ausgerechnet in Neapel, ausgerechnet an einer von Kaiser Friedrich II. gegründeten säkularen Universität, den Weg zur Verbindung von Aristoteles und christlicher Theologie fand, ist eine der bittersten Ironien der Kirchengeschichte: Der Mann, der zur offiziellen Philosophie der Kirche werden sollte, begann an einer weltlichen Universität, die dem Papst feindlich gesinnt war.

Entführt von der eigenen Familie: Ein Jahr Hausarrest für eine Berufung

Als Thomas 1244 in den Dominikanerorden eintrat, reagierte seine Mutter Theodora mit einer Entschlossenheit, die den Entschluss ihres Sohnes spiegelte. Sie schickte seine Brüder los, die Thomas auf dem Weg nach Bologna abfingen und ihn auf die Familienburg Monte San Giovanni Campano brachten. Dort blieb er über ein Jahr gefangen, von Mai 1244 bis Herbst 1245. Die Familie versuchte alles, was ihr zur Verfügung stand: Überredung, Druck, Drohungen, Appelle an den Familiensinn. Als das nicht half, schickten die Brüder nach einer Überlieferung eine Prostituierte in sein Zimmer. Thomas soll sie mit einem brennenden Holzscheit verjagt haben.

Was Thomas in diesem Jahr tat, ist bezeugt: Er betete, studierte und schrieb. Er ließ sich in seiner Haltung nicht bewegen. Nach einem Jahr gab die Familie nach, nicht weil sie überzeugt worden wäre, sondern weil sie erkannte, dass dieser Sohn nicht zu biegen war. Theodora soll am Ende selbst dafür gesorgt haben, dass Thomas über das Fenster fliehen konnte, um ihr und der Familie das öffentliche Gesicht zu wahren: als sei er nicht freigelassen, sondern entkommen. Die Frau, die die Entführung befohlen hatte, ermöglichte am Ende die Flucht, und das war vielleicht das klügste Zugeständnis, das eine Mutter ihrem eigensinnigsten Kind machen konnte. Thomas kehrte zu den Dominikanern zurück und verließ den Orden nie wieder.

Der stumme Ochse: Was Albertus Magnus über seinen Schüler sagte

Nach seiner Freilassung ging Thomas nach Paris und dann nach Köln, wo er Schüler von Albertus Magnus wurde, dem gelehrtesten Theologen und Naturwissenschaftler seiner Zeit. Albertus war ein Mann von enzyklopädischer Bildung, der Aristoteles kommentierte, Naturphänomene beobachtete und lehrte, dass das Studium der Natur und das Studium der Schrift dieselbe Wahrheit berühren. Für Thomas war er der Lehrer, der ihm zeigte, wie die Verbindung von Philosophie und Theologie konkret aussehen konnte.

Die Kommilitonen in Köln hatten für Thomas einen Spitznamen: den stummen Ochsen. Er war ein großer, schwerer Mann, der selten sprach und dessen stille Konzentration manche für Langsamkeit hielten. Albertus Magnus korrigierte diesen Eindruck mit einem Satz, der zu den präzisesten Prophetien der Philosophiegeschichte gehört. Er sagte: Wir nennen ihn den stummen Ochsen, aber er wird so brüllen, dass der Klang seiner Stimme die ganze Welt erfüllen wird. Der Spitzname, der als Spott gemeint war, wurde durch Albertus' Gegensatz zu dem, was er wirklich war: einem Mann, der dachte, bevor er sprach, und dessen Denken, als er zu sprechen begann, Europa veränderte. Thomas unterrichtete später in Paris, Rom und Neapel, und Albertus hatte recht behalten.

Die Summa theologiae: Ein unvollendetes Lebenswerk und seine Bedeutung

Die Summa theologiae, das Hauptwerk des Thomas von Aquin, ist zwischen 1265 und 1273 entstanden und umfasst in modernen Ausgaben mehr als 60 Bände. Sie ist aufgebaut als eine systematische Befragung aller theologischen und philosophischen Grundfragen: von der Existenz Gottes über das Wesen der Seele, die Natur der Tugenden, die Ordnung der Gesellschaft bis hin zu den Sakramenten. Jeder Abschnitt folgt demselben streng scholastischen Verfahren: zuerst werden Einwände formuliert, dann die eigene These gesetzt, dann die Einwände beantwortet. Das ist nicht Pedanterie, sondern Methode: Thomas glaubte, dass eine These, die den stärksten Einwänden standhält, stabiler ist als eine These, die nur behauptet wird.

Das Werk blieb unvollendet. Mitten im Abschnitt über die Sakramente, beim Traktat über die Buße, hörte Thomas auf zu schreiben. Er legte die Feder nieder und diktierte nie wieder. Was er vollendet hatte, ist trotzdem das umfangreichste und systematischste theologische Werk des Mittelalters. Dass ausgerechnet das größte Werk der mittelalterlichen Scholastik unvollendet ist, und dass es unvollendet blieb, weil sein Verfasser plötzlich glaubte, das Wichtigste lasse sich nicht schreiben: Das ist der ruhige, unbewegliche Kern aller Thomas-Biographie, um den alles andere kreist.

Glaube und Vernunft: Was Thomas wirklich lehrte

Das Missverständnis über Thomas von Aquin, das sich am hartnäckigsten hält, ist das folgende: Er habe bewiesen, dass Gott existiert, und diese Beweise seien entweder die fünf kosmologischen Argumente, die er in der Summa aufführt, oder sie sind es nicht. Beides trifft das Anliegen des Thomas nicht. Er wollte nicht beweisen, was er für unbeweisbar hielt. Er wollte zeigen, dass die Vernunft von sich aus, ohne Offenbarung, auf ein erstes Prinzip stößt, das die Vernunft selbst nicht vollständig begreifen kann, und dass dieses Prinzip mit dem übereinstimmt, was der Glaube Gott nennt.

Das ist ein Unterschied, der erheblich ist. Thomas lehrte nicht, dass Glaube überflüssig ist, weil die Vernunft ihn ersetzt. Er lehrte, dass Vernunft und Glaube verschiedene, einander ergänzende Zugänge zur Wirklichkeit sind: Die Vernunft kommt bis zu einem bestimmten Punkt, und dort beginnt, was sie nicht mehr aus sich heraus erreichen kann. Wer Thomas als Verteidiger blinder Gläubigkeit liest, liest ihn falsch. Wer ihn als rationalistischen Gottesbeweiser liest, liest ihn genauso falsch. Er war beides nicht. Er war ein Denker, der Vernunft und Glauben so ernst nahm, dass er keines von beiden opfern wollte, und der sein ganzes Leben damit verbrachte, die Grenze zwischen beiden so präzise wie möglich zu beschreiben.

Vier Sekretäre gleichzeitig: Wie ein Werk von 60 Bänden entsteht

Thomas von Aquin war nicht nur ein Denker, sondern auch ein Arbeiter in einem Ausmaß, das seine Zeitgenossen staunen ließ. Sein Hauptsekretär Reginald von Piperno berichtete, dass Thomas zeitweise vier Sekretäre gleichzeitig beschäftigte und ihnen simultan, wie ein Schachspieler, der mehrere Partien gleichzeitig spielt, zu verschiedenen Themen diktierte: Er bewegte sich von einem zum nächsten, diktierte einen Abschnitt über die Natur der Engel, einen anderen über die Sakramente, einen dritten über die aristotelische Physik, und kehrte dann zum ersten zurück, ohne den Faden verloren zu haben. Man hat ausgerechnet, dass Thomas in produktiven Jahren etwa 4.000 Seiten pro Jahr schrieb.

Das ist eine Zahl, die das Denken überfordert, aber sie erklärt das Gesamtwerk: Kommentare zu Aristoteles, zur Heiligen Schrift, zu Petrus Lombardus; systematische Abhandlungen, Streitgespräche, Gutachten, Predigten, liturgische Texte. Thomas schrieb das Stundengebet für das Fronleichnamsfest, eines der kunstvollsten Gedichte des mittelalterlichen Lateins. Er schrieb philosophische Abhandlungen für den König von Zypern. Er schrieb auf Anfrage des Papstes Auslegungen kontroverser Bibelstellen. Ein Mann, der schweigend und langsam wirkte und dessen Mitschüler ihn für träge gehalten hatten, produzierte im Innern mit einer Intensität, die kein Maßstab seiner Zeit und kaum ein Maßstab späterer Zeiten erreichte.

Der 6. Dezember 1273: Das Schweigen des Thomas

Am 6. Dezember 1273, dem Nikolaustag, feierte Thomas von Aquin die Messe in der Kapelle seines Klosters in Neapel. Was in dieser Messe geschah, ist nicht vollständig überliefert. Was danach geschah, ist bezeugt: Thomas legte die Feder nieder. Er diktierte seinen Sekretären nichts mehr. Die Summa theologiae blieb mitten im Traktat über die Buße stehen. Reginald von Piperno, der enge Mitbruder und Sekretär, der sein ganzes Erwachsenenleben neben Thomas verbracht hatte, war bestürzt und fragte ihn, warum er nicht mehr schreibe. Thomas antwortete nach einigem Zögern mit dem Satz, der seitdem zum bekanntesten Zeugnis seines Lebens geworden ist.

Thomas sagte: Ich kann nicht mehr, denn alles, was ich geschrieben habe, erscheint mir wie Stroh im Vergleich mit dem, was ich gesehen habe und was mir offenbart worden ist. Was genau er gesehen hatte, sagte er nicht. Ob es eine mystische Erfahrung war, ein körperlicher Zusammenbruch, eine Erschöpfung nach Jahrzehnten unablässiger Arbeit oder das unmittelbare Vorgefühl des Todes: Die Forschung diskutiert das bis heute, ohne zu einer abschließenden Antwort zu kommen. Drei Monate später, auf dem Weg zum Konzil von Lyon, starb er in Fossanova. Das Schweigen des Thomas ist das rätselhafteste Kapitel seines Lebens und vielleicht sein wichtigstes philosophisches Zeugnis: Der Mann, der sein Leben dem Denken und Schreiben gewidmet hatte, erkannte am Ende, dass das Entscheidende jenseits des Geschriebenen liegt. Ob das Glaubenserfahrung war oder Erschöpfung oder beides, verändert nichts an der Tatsache, dass er schwieg und dass das Schweigen beredter ist als viele Seiten.

Warum Thomas von Aquin heute so zitiert und so wenig gelesen wird

Thomas von Aquin ist einer der meistgenannten und am wenigsten gelesenen Philosophen der westlichen Geschichte. In kirchlichen Dokumenten erscheint sein Name als Autorität, in philosophischen Seminaren wird er als Vertreter der Scholastik behandelt, und die meisten Menschen, die seinen Namen kennen, verbinden ihn mit einer Tradition des starren, dogmatischen Denkens, das die Vernunft dem Glauben unterwirft. Das ist das Gegenteil dessen, was er selbst lehrte. Thomas war der erste bedeutende Denker der christlichen Tradition, der eine heidnische Philosophie nicht nur tolerierte, sondern ins Zentrum seiner Theologie stellte, und er tat das gegen erheblichen Widerstand aus der Kirche, nicht mit ihrer Rückendeckung.

Hinzu kommt, was sein Denken auch für Nicht-Theologen zugänglich macht: seine Methode. Thomas stellte Einwände vor die eigene These, und er formulierte die Einwände so präzise und stark wie möglich, bevor er sie beantwortete. Das ist eine intellektuelle Redlichkeit, die in jeder Diskussionskultur selten ist und die heute so wenig selbstverständlich ist wie im 13. Jahrhundert. Ein Denker, der seine Gegner stärker formuliert, als sie sich selbst formulieren würden, um sie dann zu widerlegen, hat den ernsthaftesten Respekt vor dem Gegenargument, den eine Methode zeigen kann. Das ist nicht mittelalterliche Spitzfindigkeit. Es ist die Grundbedingung jedes ehrlichen Denkens.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der mit fünf Jahren ins Kloster gebracht wurde, weil seine Familie eine Karriere für ihn geplant hatte, der sich von dieser Karriere mit einer Entschlossenheit abwandte, die seine eigene Mutter zu seiner Entführung veranlasste, der als stummer Ochse verspottet wurde und der die Welt mit seinem Denken füllte, der vier Sekretären gleichzeitig diktierte und der eines Tages aufhörte zu schreiben und sagte, alles sei Stroh. Das ist das Fundament seiner Sätze. Sie klingen, als ob jemand sehr genau gedacht hat. Er hat es getan, und er war der Erste, der wusste, wo das Denken endet.

Zitate von Thomas von Aquin

Aktuell haben wir 53 Einträge von Thomas von Aquin in unserer Sammlung, die in folgenden Kategorien zu finden sind:

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Traurigkeit am meisten Schaden für den Leib.

Kategorie: Traurige Zitatemehr...

Durch das Weinen fließt die Traurigkeit aus der Seele heraus.

Kategorie: Traurige Zitatemehr...

Das Glück des tätigen Lebens liegt im Wirken der Klugheit, durch das der Mensch sich selbst und andere regiert.

Kategorie: Zitate zum Thema Glückmehr...

Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Geisteshaltung. Und sie gedeiht mit der Freude am Leben.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Liebe ist das Wohlgefallen am Guten. Das Gute ist der einzige Grund der Liebe. Lieben heißt: Jemandem Gutes tun wollen.

Kategorie: Zitate Liebemehr...

Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Die Offenbarung Gottes zeigt uns mehr, was er nicht ist, als was er ist.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Unmöglich kann ein naturhaftes Begehren vergeblich sein.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Weib ist dem Mann untertan wegen der Schwäche ihrer Natur und wegen der Kraft des Geistes und des Körpers im Manne.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Des menschlichen Lebens letztes Ziel ist Glückseligkeit. Der Name Glückseligkeit meint die äußere Vollendung der geistigen Natur. "Mensch auf dem Wege" heißt eines deswegen, weil er zur Glückseligkeit strebt, "Mensch am Ziel" aber heißt einer deswegen, weil er die Glückseligkeit schon erreicht hat.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Sittliche setzt das Natürliche voraus!

Kategorie: Sonstigesmehr...

Was immer ein endliches Wesen begreift, ist endlich.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal – worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen: Es schaut sie dennoch das Auge des Adlers.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist: Dass sie etwas sich selbst Ähnliches zu schaffen vermögen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig.

Kategorie: Zitate Liebemehr...

Für Wunder muß man beten, für Veränderungen muß man arbeiten.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Alles Böse gründet in einem Guten, und alles Falsche in einem Wahren.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Denn die Liebe ist der Erkenntnis Ende; wo also die Erkenntnis aufhört nämlich bei jenem Wirklichen selbst, das durch ein anderes erkannt wird, da kann die Liebe sogleich beginnen.

Kategorie: Zitate Liebemehr...

Jede Furcht rührt daher, daß wir etwas lieben.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Geringste an Erkenntnis, das einer über die erhabensten Dinge zu gewinnen vermag, ist ersehnenswerter als das gewisseste Wissen von den niederen Dingen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Ziel ist in der Verwirklichung das Letzte, das Erste aber in der Absicht der Vernunft.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Wer tapfer ist, der ist auch geduldig.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Wohlgefallen ist eine Vollendung des Wirkens.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Habe das Schicksal lieb, denn es ist der Gang Gottes durch die Seele.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Besser gläubiges Unwissen als anmaßendes Wissen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Böse wird erstrebt nicht durch Hinwendung zu etwas, sondern durch Abwendung von etwas.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Eintreiben von Steuern ist nichts anderes als Diebstahl.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Man kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Dem Menschen ist es natürlich, durch das Sinnliche zur Erkenntnis des Geistigen zu gelangen.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Unser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, ins Unendliche aus.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Die geistbegabten Wesen haben eine größere Verwandtschaft zum Ganzen als die anderen Wesen. Denn jegliches geistbegabte Wesen ist in gewisser Weise alles, sofern es durch seine Erkenntniskraft das gesamte Sein zu erfassen vermag. Jedes andere Wesen aber besitzt nur eine stückhafte Teilhabe am Sein.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Das Leben führt zur Kenntnis der Wahrheit.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

Kategorie: Sonstigesmehr...

Machen Sie mit!

Dank der Mithilfe unserer fleißigen Besucher wächst unsere Sammlung ständig weiter. Auch Sie können daran teilhaben, indem Sie neue Thomas von Aquin Zitate jetzt eintragen.

Zitat eintragen