Theodor Fontane Zitate
- Wer war Theodor Fontane?
- Hugenotten-Blut, Spielschulden und ein Vater als erster Lehrer
- Der Apotheker, der Schriftsteller werden wollte: Dreißig Jahre Umweg
- Preußischer Agent in London: Das dunkle Kapitel zwischen den Wanderungen
- Bei Jeanne d'Arc verhaftet: Wie ein Kriegsreporter dem Erschießen entkam
- Die Wanderungen durch die Mark Brandenburg: Ein Leben als Fußnotensammler
- Mit 59 der erste Roman: Warum das Beste von Fontane am Schluss kam
- Effi Briest und die Gesellschaft, die sie zerstörte
- Antisemitische Briefe, jüdische Freunde: Das unbequeme Kapitel
- Warum Fontane heute so verehrt und so selten wirklich gelesen wird
- Theodor Fontane Zitate
Wer war Theodor Fontane?
Heinrich Theodor Fontane, getauft auf den französischen Namen Henri Théodore, wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin als Sohn eines Apothekers hugenottischer Abstammung geboren und starb am 20. September 1898 in Berlin. Er war 78 Jahre alt. Er war Apotheker, Journalist, Theaterkritiker, Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Romancier, und er schrieb seinen ersten Roman mit 59 Jahren. Was folgte, in den letzten zwanzig Lebensjahren, war das Werk, durch das er unsterblich wurde: Irrungen Wirrungen, Frau Jenny Treibel, Effi Briest, Der Stechlin. Fontane ist der einzige große deutsche Romancier, dessen Ruhm im Wesentlichen einem einzigen Lebensjahrzehnt entstammt, dem siebten. Das ist keine Kuriosität am Rand seiner Biografie. Es ist ihr wichtigstes Kapitel.
Was Fontane von fast allen anderen Figuren in dieser Reihe unterscheidet, ist das Tempo seiner Entwicklung. Er brauchte dreißig Jahre Umweg über Apothekerberuf und Journalismus, bevor er zu dem wurde, was er immer hatte sein wollen. Er zweifelte an sich, klagte über Geldnot, schleppte sich von Redaktion zu Redaktion, und dann, als die meisten Männer seines Jahrhunderts daran dachten, das Schreiben zu verlangsamen, fing er erst richtig an. Das Werk des alten Fontane ist das Werk eines Mannes, der weiß, wie wenig Zeit noch bleibt, und der deshalb kein Wort verschwendet. Die Ironie, die Genauigkeit, die stille Gesellschaftskritik hinter den freundlichen Sätzen: Das ist nicht die Leichtigkeit eines Begabten, sondern die Reife eines Langen.
Hugenotten-Blut, Spielschulden und ein Vater als erster Lehrer
Fontanes Vorfahren waren französische Hugenotten, protestantische Glaubensflüchtlinge, die im späten 17. Jahrhundert unter dem Schutz des Großen Kurfürsten nach Brandenburg gekommen waren. Dieser Hintergrund war für Fontane keine historische Fußnote, sondern ein Teil seines Selbstverständnisses: Er schrieb auf Französisch getauft, dachte sich in zwei Kulturen zu Hause, beobachtete die preußische Gesellschaft, in der er aufwuchs, mit dem leicht distanzierten Blick dessen, der nie ganz dazugehört. Diese Außenposition des Halb-Dazugehörigen ist der Ursprung seiner Erzählerposition in allen Romanen: nah genug, um die Gesellschaft zu kennen, weit genug, um sie zu sehen.
Sein Vater Louis Henri war ein liebenswürdiger Versager in Raten: Apotheker in Neuruppin, der die Apotheke wegen Spielschulden verkaufen musste und die Familie nach Swinemünde zog, wo er eine kleinere Apotheke betrieb. Was er seinem Sohn trotzdem gab, war kostbarer als eine sorgenfreie Kindheit: Geschichte in Anekdoten, Walter Scotts Romane, das Erzählen als Vergnügen. Fontane beschrieb in seiner Autobiografie Meine Kinderjahre, wie der Vater ihm die preußische Geschichte durch lebendige Geschichten erschlossen habe, nicht durch Fakten, sondern durch Bilder. Der Mann, der als Erzähler des bürgerlichen Preußen berühmt wurde, lernte das Erzählen von einem Vater, der als Bürger Preußens schon beim ersten Anlauf gescheitert war. Das ist kein Widerspruch. Es ist die Erklärung.
Der Apotheker, der Schriftsteller werden wollte: Dreißig Jahre Umweg
Fontane absolvierte von 1836 bis 1839 eine Apothekerlehre in Berlin, erhielt 1847 seine Approbation als Apotheker erster Klasse und gab den Beruf 1849 auf, um ausschließlich Schriftsteller zu sein. Das klingt nach einem entschlossenen Aufbruch. Die Realität war eine Folge von Notbehelfen: Er arbeitete in Apotheken in Magdeburg, Leipzig und Dresden, kehrte immer wieder zu den Eltern zurück, kämpfte mit Geldmangel und Selbstzweifeln und entschied sich nach der gescheiterten Revolution von 1848, in der er auf den Barrikaden gestanden hatte, endgültig für das Schreiben. Er war 30 Jahre alt, hatte keine gesicherte Einnahmequelle und heiratete 1850 Emilie Rouanet-Kummer, die er schon als Sechzehnjähriger kennengelernt hatte und mit der er sechs Jahrzehnte zusammenlebte.
Was folgte, war kein gerader Weg zur Literatur. Fontane schrieb zunächst Balladen, wurde im literarischen Verein Tunnel über der Spree bekannt, wo er neben Theodor Storm und Paul Heyse verkehrte, und verdiente seinen Lebensunterhalt als Journalist, Korrespondent und schließlich als Theaterkritiker der Vossischen Zeitung, ein Amt, das er zwanzig Jahre lang bekleidete. Der Weg vom Apothekergehilfen zum Romancier dauerte bei Fontane dreißig Jahre, und es gibt keinen Hinweis, dass er diese Jahre für verlorene Zeit hielt. Die Apothekerausbildung lehrte ihn genaue Beobachtung. Der Journalismus lehrte ihn Präzision und Tempo. Das Theaterkritikamt lehrte ihn Dialog und dramatische Ökonomie. Der Umweg war das Handwerk.
Preußischer Agent in London: Das dunkle Kapitel zwischen den Wanderungen
Von 1855 bis 1859 lebte Fontane in London, offiziell als Korrespondent, tatsächlich als bezahlter Agent der preußischen Presseabteilung unter dem Innenministerium. Er schrieb Berichte im Sinne der preußischen Außenpolitik, versuchte deutsche Emigranten für die preußische Sache zu gewinnen und informierte direkt den Londoner Botschafter. Das ist in den historischen Quellen belegt und passt schlecht zu dem Bild des kritischen Beobachters der preußischen Gesellschaft, als den die Literaturgeschichte ihn kennt.
Diese Jahre fallen in eine Phase der politischen Orientierungslosigkeit nach dem Scheitern der Revolution von 1848: Der junge Fontane hatte auf den Barrikaden gestanden und für republikanische Staatsform geworben, der ältere nahm eine Stelle an, die ihn auf die Seite der Reaktion stellte, schlicht weil er Frau und Familie zu ernähren hatte und keine bessere Möglichkeit fand. Was er in London schrieb und sah, floss in seine England-Bücher ein, die zu den frühesten Dokumenten einer deutschen Auseinandersetzung mit der englischen Gesellschaft gehören. Dass Fontane als bezahlter preußischer Propagandist nach London fuhr und als eigenständiger Beobachter zurückkam, ist das klarste Zeugnis seiner Fähigkeit, den Auftrag von der Arbeit zu trennen. Ob das Selbstbetrug war oder professionelle Reife, lässt sich von hier aus nicht entscheiden.
Bei Jeanne d'Arc verhaftet: Wie ein Kriegsreporter dem Erschießen entkam
Am 5. Oktober 1870, mitten im Deutsch-Französischen Krieg, wurde Fontane in Domrémy, dem Geburtsort der Jeanne d'Arc, von französischen Freischärlern festgenommen. Er trug eine Rot-Kreuz-Armbinde, aber auch einen Revolver und Legitimationspapiere für preußische Militärdienststellen. Das war für die Franzosen Spionage-Verdacht genug. Am nächsten Tag, nach einem ersten Verhör, erfuhr er, dass ein General über sein Schicksal entscheiden würde, und glaubte, wie er später schrieb, das Totschießen nah. Zeitgenossen kommentierten trocken: Das kömt davon, wenn man nach Jungfrauen geht.
Was folgte, war eine zweimonatige Odyssee durch französische Festungen, von Domrémy nach Neufchâteau, Langres, Besançon und schließlich auf die Atlantikinsel Oléron. Das Kriegsgericht in Besançon sprach ihn am 23. Oktober vom Spionageverdacht frei, ließ ihn aber nicht gehen, da er als Journalist militärischen Kreisen zu nahe gestanden hatte. Das war ein Freispruch zweiter Klasse. An seiner Befreiung arbeiteten mehr als fünfzig Personen, darunter Freunde in Berlin, der Schweizer Bundespräsident, der Erzbischof von Besançon und schließlich Bismarck, der an den amerikanischen Botschafter in Paris schrieb und dabei Fontane fälschlicherweise als promovierten Gelehrten bezeichnete, um den Fall wichtiger erscheinen zu lassen. Der Mann, der Fontane befreite, hatte ihn zu einem besseren Menschen gemacht, als er war, weil das diplomatisch nützlicher war als die Wahrheit. Ende November 1870 kam Fontane frei und kehrte nach Berlin zurück, wo er als Held gefeiert wurde. Er schrieb seine Erfahrungen in dem autobiografischen Buch Kriegsgefangen auf, verschwieg darin einiges und dramatisierte anderes, wie spätere Forschung rekonstruierte.
Die Wanderungen durch die Mark Brandenburg: Ein Leben als Fußnotensammler
Die Wanderungen durch die Mark Brandenburg, entstanden zwischen 1862 und 1889 in vier Bänden, sind das langsamste und geduldigste Werk der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Jahrzehnte des Zu-Fuß-Gehens, Beobachtens, Notierens und Erzählens, ein literarisch-historisches Porträt einer Landschaft und ihrer Menschen, das kein anderes Werk der deutschen Literatur an Genauigkeit und Wärme für eine so spezifische Region übertrifft. Fontane wanderte durch Dörfer, besuchte Gutshöfe, sprach mit Pfarrern und Gutsbesitzern, sammelte Anekdoten, las Kirchenbücher und schrieb alles auf, was er fand.
Was die Wanderungen von einem bloßen Reiseführer unterscheidet, ist die Haltung des Erzählers: Fontane liebte die Mark Brandenburg ohne Sentimentalität, mit dem nüchternen Blick dessen, der die Schwächen des märkischen Adels genauso kennt wie seine Tugenden, und der einen aussterbenden Landschaftstypus beschreibt, ohne zu klagen. Die Wanderungen sind das Gegenteil von Heimatdichtung: Sie sind ein genauer Bericht über eine Welt, die dabei ist, sich zu verändern, von einem Mann, der diese Veränderung nicht aufhalten will, sondern festhalten, bevor das Vergessen einsetzt. Das Projekt entstand parallel zu seiner Arbeit als Journalist und Theaterkritiker und begleitete ihn als lebenslange Nebenaufgabe, die in Wirklichkeit die Grundlage all seiner späteren Romane war: die Kenntnis des Landes und seiner Menschen, ohne die kein Stechlin, kein Effi Briest und kein Dubslav von Stechlin möglich gewesen wäre.
Mit 59 der erste Roman: Warum das Beste von Fontane am Schluss kam
Fontanes erster Roman Vor dem Sturm erschien 1878, als er 59 Jahre alt war. Dass ein Schriftsteller sein eigentliches Hauptwerk erst im siebten Lebensjahrzehnt beginnt, ist in der deutschen Literaturgeschichte ohne Parallele. Die Erklärung liegt nicht in später Entwicklung, sondern in einem Lebensweg, der ihn jahrzehntelang neben dem Romanschreiben hielt: Apothekerberuf, Journalismus, Kriegsberichterstattung, Theaterkritik, die Wanderungen. Als er 1876 seine Stelle als Theaterkritiker aufgab, um ausschließlich Schriftsteller zu sein, hatte er bereits ein Lebenswerk an Beobachtung, Sprache und Menschenkenntnis angehäuft, das er nun in Romane übersetzen konnte.
Was die späten Romane von früheren deutschen Gesellschaftsromanen unterscheidet, ist vor allem der Ton: die milde, niemals grausame Ironie, die Gesellschaft durch die Art zeigt, wie ihre Mitglieder miteinander reden, ohne jemals zu behaupten, dass das Gesagte das Gemeinte ist. Fontane hatte zwanzig Jahre Theater beobachtet und verstanden, dass Menschen in Gesellschaft selten sagen, was sie meinen, und dass die Lücke zwischen Gesagtem und Gemeintem der Raum ist, in dem das eigentliche Drama stattfindet. Der Theaterkritiker wurde zum Romancier, weil er besser als alle anderen wusste, was zwischen den Zeilen steht.
Effi Briest und die Gesellschaft, die sie zerstörte
Effi Briest, 1895 erschienen, ist der Roman, durch den Fontane heute am bekanntesten ist, und er ist das aufschlussreichste Stück seiner Poetik. Die siebzehn Jahre alte Effi wird mit dem zwanzig Jahre älteren Baron von Instetten verheiratet, hat eine kurze Affäre mit einem Offizier, wird dafür sechs Jahre später, als der Ehemann die alten Briefe zufällig findet, gesellschaftlich vernichtet: geschieden, von der Tochter getrennt, aus der Gesellschaft ausgestoßen. Sie stirbt jung. Der Ehemann, der weiß, dass er Effi nicht mehr liebt und die Affäre als abgeschlossen betrachtete, ruiniert ihr Leben aus gesellschaftlicher Verpflichtung, aus dem Zwang, das zu tun, was von einem Mann seiner Stellung erwartet wird, obwohl er selbst daran leidet.
Fontane verurteilte keinen der Beteiligten. Das ist das Radikale an dem Buch: Er zeigte, wie eine Gesellschaft funktioniert, die Menschen nicht durch Böswilligkeit zerstört, sondern durch die Summe ihrer Konventionen, denen jeder einzeln folgt, weil er glaubt, keine Wahl zu haben. Effi Briest ist kein Anklageroman. Es ist etwas Schlimmeres: ein Bericht darüber, wie eine Gesellschaft ihre eigenen Mitglieder vernichtet, ohne sich eines Verbrechens bewusst zu sein. Fontane, der selbst fast siebzig Jahre in dieser Gesellschaft gelebt hatte, kannte jeden ihrer Mechanismen, und er beschrieb sie ohne Hass und ohne Sentimentalität, mit der nüchternen Trauer eines alten Mannes, der weiß, was er sieht.
Antisemitische Briefe, jüdische Freunde: Das unbequeme Kapitel
Ein ehrliches Bild von Fontane schließt ein Kapitel ein, das seinen Ruf als humanistischer Gesellschaftskritiker erheblich kompliziert. In seinen privaten Briefen finden sich antisemitische Formulierungen, Klischees und Ressentiments, die in scharfem Widerspruch zu seinen öffentlichen Äußerungen und seinen persönlichen Freundschaften stehen. Fontane pflegte enge, herzliche Beziehungen zu jüdischen Freunden und Förderern, darunter die Familie Friedlaender, und er setzte sich dafür ein, dass der bekennende Jude Friedrich Theodor Cohn trotz des Widerstands von dessen Schwiegermutter heiraten konnte. Gleichzeitig schrieb er in Briefen Dinge, die er seinen jüdischen Freunden gegenüber nie gesagt hätte und die, wären sie zu Lebzeiten veröffentlicht worden, seinen Ruf ruiniert hätten.
Fontane plante auch zwei Essays über Adel und Judentum in der Berliner Gesellschaft und über die Juden in unserer Gesellschaft, die, hätte er sie vollendet, ein differenzierteres öffentliches Bild gezeigt hätten: Er wollte darin argumentieren, die jüdische Gesellschaft habe die Sitten der deutschen Gesellschaft verfeinert und gebessert. Beide blieben unveröffentlicht. Was bleibt, ist das Nebeneinander von privaten Ressentiments und öffentlichem Anstand, von antisemitischen Klischees in Briefen und jüdischen Freunden im Salon. Das ist kein Einzelfall im bürgerlichen Deutschland des späten 19. Jahrhunderts, und es mindert Fontanes Werk nicht. Es macht sein Bild vollständiger und das Bild seiner Zeit ehrlicher, als es ohne dieses Kapitel wäre.
Warum Fontane heute so verehrt und so selten wirklich gelesen wird
Fontane ist in Deutschland Schullektüre, und das ist für seinen Ruf das Beste und das Schlechteste zugleich. Das Beste: Sein Name ist bekannt, Effi Briest ist ein Begriff. Das Schlechteste: Wer Fontane als Schullektüre kennt, kennt ihn oft als Pflicht, als das Buch, das man lesen musste, und hat dabei das Entscheidende verpasst, was sein Werk ausmacht: den Witz, die Leichtigkeit, den subversiven Unterton unter der bürgerlichen Oberfläche. Fontane ist kein schwerer Autor. Er ist ein täuschend leichter, der über das schreibt, was eine Gesellschaft an Menschen zerstört, und dabei so klingt, als wolle er nur plaudern.
Was ihn heute aktuell macht, ist nicht das historische Kolorit der preußischen Gesellschaft. Es ist die Beschreibung eines Mechanismus, der sich in jeder Gesellschaft findet: der Mechanismus der Konvention, die stärker ist als jeder Einzelne, nicht weil jemand sie erzwingt, sondern weil alle ihr folgen, weil alle glauben, alle anderen würden ihr folgen. Der Mann, der mit 59 Jahren seinen ersten Roman schrieb und mit 78 Jahren sein Meisterwerk vollendete, ist das vollständigste Argument der deutschen Literatur dafür, dass das Beste manchmal am Schluss kommt, und dass dreißig Jahre Umweg kein verschwendetes Leben sind, sondern das Material, aus dem ein Lebenswerk entsteht.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der auf den Barrikaden von 1848 stand und danach als preußischer Agent in London arbeitete, der beim Geburtshaus der Jeanne d'Arc fast erschossen wurde und darüber ein Buch schrieb, das er an entscheidenden Stellen nachbesserte, der dreißig Jahre Apothekerberuf und Journalismus absolvierte, bevor er seinen ersten Roman veröffentlichte, und der in den letzten zwanzig Jahren seines Lebens das Werk schuf, für das er unsterblich wurde. Das ist das Fundament seiner Sätze. Sie klingen wie gute Unterhaltung. Sie sind es auch. Und mehr.
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Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.
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Die Liebe, welch’ lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst.
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Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
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Das Glück ist kein Geschenk - nur ein Darlehen.
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Es ist und bleibt ein Glück, vielleicht das Höchste, frei atmen zu können.
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Am Mute hängt der Erfolg.
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Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
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Gesundheit und ein heit'rer Sinn führen leicht durch's Leben hin.
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Man wird nicht älter sondern besser!
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Es ist ein Unsinn zu glauben, man könne glücklich werden, wenn man vierhändig eine Sonate spielen kann. Die Ehe ist auf anderen Sachen aufgebaut.
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Man muß sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste von der Ehe. Sich unterstützen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des anderen einleben. Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenüber ist immer recht.
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Weiß sind Türme, Dächer, Zweige, und das Jahr geht auf die Neige, und das schönste Fest ist da!
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Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
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Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, dann sind sie langweilig.
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Resignieren können ist ein Glück und beinahe eine Tugend.
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Das Glück besteht darin, daß man da steht, wo man seiner Natur nach hingehört; selbst die Tugend- und Moralfrage verblaßt daneben.
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Unablässige Arbeit, die Arbeit im Schweiße des Angesichts,
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besiegt alles.
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
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