Rumi Zitate
- Wer war Rumi?
- Balkh, die Mongolen und eine Kindheit auf der Flucht
- Der respektierte Gelehrte: Das Leben vor dem Wendepunkt
- Der 30. November 1244: Die Begegnung, die alles veränderte
- Verschwunden, vielleicht ermordet: Das Ende von Shams
- Der Dichter, der fremde Namen trug: Ein Akt der Selbstauflösung
- Das Masnavi: 25.618 Verse, ein Flötenrohr und eine kosmische Einsamkeit
- Der Wirbelttanz: Kein Spektakel, sondern ein Gebet
- Rumi im Westen: Die schönste und die problematischste Rezeption
- Warum Rumi heute der meistgelesene Poet der Welt ist und was das bedeutet
- Rumi Zitate
Wer war Rumi?
Dschalal ad-Din Muhammad Rumi, im Persischen Maulana, unser Meister, genannt, wurde am 30. September 1207 in Balkh geboren, einer Stadt im heutigen Afghanistan, und starb am 17. Dezember 1273 in Konya im heutigen Zentralanatolien. Er war 66 Jahre alt. Er war islamischer Rechtsgelehrter, Theologe, Sufi-Mystiker und Dichter, und er verfasste auf Persisch ein Werk, das zu den größten Leistungen der Weltliteratur gehört. Heute gilt er als der meistgelesene Poet der Welt, ein Titel, den er nicht durch einen einzigen berühmten Text erworben hat, sondern durch zwei gewaltige Sammlungen, das Masnavi mit 25.618 Versen und den Divan-e Shams-e Tabrizi mit über 30.000 Versen Lyrik, zusammen mehr als jeder andere Dichter der persischen Sprache hinterlassen hat.
Wer Rumi wirklich kennenlernen möchte, begegnet dabei einem grundlegenden Problem: Das westliche Bild von ihm ist so stark vereinfacht und verändert worden, dass die berühmtesten Rumi-Zitate, die heute in sozialen Netzwerken kursieren, in vielen Fällen keine Übersetzungen sind, sondern freie Nachschöpfungen, die mit seinen tatsächlichen Worten wenig gemein haben. Der meistgelesene Poet der Welt ist gleichzeitig einer der am häufigsten verfälschten. Was er wirklich dachte, ist tiefer, fremder, anspruchsvoller und unbequemer als seine Instagram-Version, und es lohnt sich, diesen anderen Rumi kennenzulernen.
Balkh, die Mongolen und eine Kindheit auf der Flucht
Rumis Kindheit war von einer Gewalt geprägt, die sich in seinen Versen nur indirekt spiegelt, aber tief in seiner Biografie verwurzelt ist. Rumis frühe Kindheit war von erheblichen Erschütterungen geprägt: Seine Familie floh vor den Mongoleneinfällen und ließ sich schließlich in Konya nieder, im heutigen Zentralanatolien. Der Aufbruch aus Balkh, einer der bedeutendsten Kulturstädte der islamischen Welt ihrer Zeit, fand statt, als Rumi noch ein Kind war. Sein Vater Baha ad-Din Walad, selbst ein angesehener Sufi-Lehrer und Theologe, führte die Familie durch Jahrzehnte des Exils: über Nischapur, Bagdad, Mekka, Medina, Damaskus, Malatya bis schließlich nach Konya, wo sie sich niederließen. Rumi war etwa zwölf Jahre alt, als die Familie aufbrach, und etwa vierzig, als er Konya wirklich als Heimat zu betrachten begann.
Diese Jahrzehnte des Unterwegsseins sind kein bloßer biografischer Hintergrund. Sie erklären einen Grundzug seines gesamten Denkens: die Erfahrung von Trennung als Grundbedingung menschlicher Existenz. Das Masnavi beginnt nicht zufällig mit dem Klang der Nay, des Schilfrohrflöte, die aus dem Schilfrohrbett herausgeschnitten wurde und seither klagt. Das Bild der Flöte, die von ihrer Heimat getrennt wurde und deren Musik aus dieser Trennung entsteht, ist das präziseste autobiografische Symbol, das Rumi je wählte. Ein Kind, das seine Stadt, seine Sprache, seinen Kulturraum verloren hat, und das ein Leben lang darüber schreibt, was es bedeutet, sich nach Hause zu sehnen.
Der respektierte Gelehrte: Das Leben vor dem Wendepunkt
Bevor Shams von Tabriz in Rumis Leben trat, war dieser ein anerkannter, viel bewunderter und gut situierter Gelehrter. Bis zu jenem Moment war Maulana ein Madrasa-Gelehrter gewesen. Er unterrichtete Rechtswissenschaft und Theologie, hatte Hunderte von Schülern, stand in der Tradition seines Vaters und seines geistigen Lehrers Burhan ad-Din Muhaqqiq und besaß das Ansehen, das in der islamischen Gesellschaft des 13. Jahrhunderts einem gelehrten Theologen zukam. Er war verheiratet, hatte Kinder, führte einen geordneten Haushalt und galt als Autorität in Fragen der Religion und der Mystik.
Dieses Leben vor Shams wird in den meisten Rumi-Darstellungen schnell übersprungen, weil es weniger dramatisch ist als das, was folgte. Das ist ein Fehler. Wer nicht versteht, was Rumi aufgab, als Shams in sein Leben trat, versteht nicht, was die Begegnung bedeutete. Ein respektierter Mann in der Mitte seines Lebens, mit Schülern, Ansehen und gesellschaftlicher Einbettung, wirft alles beiseite und vernachlässigt Familie, Schüler und Pflichten für einen fremden, obdachlosen Wanderderwisch, den die Gesellschaft schief ansah: Das ist keine spirituelle Anekdote. Das ist ein Riss im Leben eines Menschen, der so tief war, dass er bis heute sichtbar ist.
Der 30. November 1244: Die Begegnung, die alles veränderte
Der entscheidende Moment in Rumis Leben ereignete sich am 30. November 1244, als er in den Straßen von Konya dem wandernden Derwisch Shams al-Din, der Sonne der Religion, aus Tabriz begegnete, dem er möglicherweise erstmals in Syrien begegnet war. Shams war kein Angehöriger einer der anerkannten Sufi-Bruderschaften. Er war ein Einzelgänger, der von Ort zu Ort zog, Körbe webte, um seinen Lebensunterhalt zu sichern, und der nach einem Menschen suchte, der seinen inneren Brand aushalten konnte, ohne daran zu verbrennen.
Was bei der Begegnung genau geschah, ist in verschiedenen Quellen verschieden überliefert. Eine der bekanntesten Versionen beschreibt, wie Shams Rumi beim Lesen fand und seine Bücherstapel ins Wasser warf. Als Rumi entsetzt die Bücher rettete und entdeckte, dass sie trocken geblieben waren, fragte er Shams: Was bedeutet das? Shams antwortete: Das ist, was du nicht verstehen kannst. Wahres Wissen ist das, was einen zu dem Wissenden führt. Diese Szene, ob historisch exakt oder nicht, beschreibt präzise, was Shams Rumi gab: die Überzeugung, dass das erlernte Wissen nur die Vorstufe zu einer anderen, unmittelbareren Erkenntnis ist, die nicht aus Büchern kommt, sondern aus dem vollständigen Eintauchen in die Wirklichkeit der Liebe. Rumi war Gelehrter genug, um das zu verstehen, und mutig genug, alles, was er bisher war, dafür aufzugeben.
Verschwunden, vielleicht ermordet: Das Ende von Shams
Für Monate lebten die beiden Mystiker eng zusammen, und Rumi vernachlässigte seine Schüler und seine Familie so sehr, dass sein aufgebrachtes Umfeld Shams zwang, die Stadt im Februar 1246 zu verlassen. Rumi war am Boden zerstört, und sein ältester Sohn Sultan Walad brachte Shams schließlich aus Syrien zurück. Die Familie konnte die enge Beziehung zwischen Rumi und seinem Geliebten jedoch nicht tolerieren, und eines Nachts im Jahr 1247 verschwand Shams für immer.
Was hinter diesem Verschwinden steckte, ist eines der dunklen Kapitel der Rumi-Überlieferung. Im 20. Jahrhundert wurde festgestellt, dass Shams tatsächlich ermordet worden war, nicht ohne Wissen von Rumis Söhnen, die ihn hastig neben einem Brunnen begruben, der in Konya noch heute existiert. Ob Rumi von der Tat wusste, ob er ahnte, was geschehen war, ob er es verdrängte: Die Quellen geben darüber keine klare Auskunft. Was die Quellen zeigen, ist der Zustand, in dem er danach lebte: Er suchte Shams zunächst verzweifelt, reiste nach Damaskus, kehrte zurück, und begann schließlich zu begreifen, dass er Shams nicht außen finden würde. Die eigentliche geistige Leistung des späteren Rumi bestand darin, den Verlust in eine Gegenwart zu verwandeln: Er fand Shams in sich selbst. Aus dieser Erkenntnis entstand das gesamte lyrische Werk.
Der Dichter, der fremde Namen trug: Ein Akt der Selbstauflösung
Eine der ungewöhnlichsten Gesten in der Geschichte der Weltliteratur ist Rumis Entscheidung, seine eigenen Gedichte nicht unter seinem Namen zu unterzeichnen, sondern unter dem Namen von Shams. Er schrieb Gedichte für Shams und begann sogar, sie mit seinem Namen zu unterzeichen, so heißt auch seine berühmteste Gedichtsammlung Divan-e Shams-e Tabrizi. Das bedeutet: Die berühmteste Gedichtsammlung, die Rumi verfasste, trägt nicht seinen Namen, sondern den Namen des Menschen, der ihn verwandelt hatte.
Das ist keine Bescheidenheitsgeste und kein poetischer Trick. Es ist die konsequenteste Aussage, die ein Dichter über sein eigenes Werk machen kann: Nicht ich schreibe diese Verse. Es schreibt durch mich, was mich größer macht als ich bin. Im Sufismus ist dieses Konzept als Fana bekannt, als Selbstauslöschung im Geliebten, im Göttlichen, in der Wahrheit. Rumi hat dieses Konzept nicht nur gelehrt, er hat es in die Form seiner Autorschaft gegossen: Ein Dichter, der seine größten Werke unter fremden Namen veröffentlicht, hat die Grenze zwischen dem Ich und dem Anderen tatsächlich überschritten, nicht in einer mystischen Vision, sondern in der täglichen Praxis des Schreibens.
Das Masnavi: 25.618 Verse, ein Flötenrohr und eine kosmische Einsamkeit
Das Masnavi, vollständig Masnavi-ye Manavi, die spirituellen Verse, entstand nicht aus Rumis eigenem Antrieb, sondern auf Drängen seines Schülers und späteren geistigen Vertrauten Husam ad-Din Tschelebi. Durch die Ermutigung von Husamaddin Chelebi kam das Masnavi zustande. Es umfasst 25.618 Couplets und gilt als eines der bedeutendsten Sufi- und Lehrwerke der islamischen Kultur, bezeichnet mit Titeln wie Fiqh-i Akbar, die Große Jurisprudenz, und Sayqal al-Arwah, der Spiegel der Seelen. Rumi diktierte, Husam schrieb, Rumi überprüfte, Husam las vor. Dieses Entstehungsverfahren, mündlich und gemeinschaftlich, prägt den Charakter des Textes.
Das Masnavi beginnt mit dem Klagen der Nay, des Schilfrohrflöte: Höre auf die Nay, wie sie von Trennungen erzählt. Dieser Einstieg ist kein poetischer Zufall. Das Schilfrohrohr wurde aus dem Schilfrohrbett herausgeschnitten und klagt seither. Sein Klagen ist seine Musik. Seine Musik ist möglich, weil es leer ist, weil das Herausschneiden in ihm eine Öffnung hinterließ, durch die der Atem der Welt fließen kann. Wer Rumis gesamtes Denken in einem einzigen Bild verstehen will, hat es hier: Trennung ist nicht das Gegenteil von Fülle. Trennung ist die Bedingung, unter der Fülle klingen kann. Aus dem Schmerz wird Musik, aus dem Verlust wird Gedicht, aus der Einsamkeit wird das längste Gespräch, das die persische Literatur kennt.
Der Wirbelttanz: Kein Spektakel, sondern ein Gebet
Rumi wird heute weltweit mit dem Bild des drehenden Derwischs assoziiert, und dieses Bild ist in den Tourismusindustrien mehrerer Länder längst zu einem Exportartikel geworden. Was dabei verloren geht, ist der Sinn der Praxis. Der Sema, der rituelle Wirbelttanz der Mevlevi-Ordnung, die nach Rumis Tod aus seinem Kreis hervorging, ist kein Tanz im westlichen Sinne und kein Spektakel für Zuschauer. Er ist eine Form des Dhikr, des Gottgedenkens, eine verkörperte Meditation, in der die Drehbewegung symbolisch die Bewegung der Planeten um die Sonne, die Bewegung des Herzens um das Göttliche und die Auflösung des Ichs in der allumfassenden Bewegung des Lebens darstellt.
Rumi drehte sich in seiner Freude, genau wie Shams es getan hatte, im Wirbeltanz. Währenddessen fielen ihm tausende von Gedichten und Geschichten ein. Der Tanz war für ihn kein Mittel zur Entspannung und kein symbolischer Akt. Er war ein Zustand, in dem das normale Bewusstsein überschritten wurde und in dem Dichten und Beten dasselbe waren. Wenn die UNESCO den Sema 2008 als immaterielles Weltkulturerbe anerkannte, erkannte sie damit eine spirituelle Praxis an, die seit 750 Jahren ununterbrochen ausgeübt wird und deren Ursprung in der Trauer eines Mannes liegt, der seinen besten Freund verloren hatte und im Drehen Trost fand.
Rumi im Westen: Die schönste und die problematischste Rezeption
Rumi ist im englischsprachigen Raum seit den 1990er Jahren einer der meistverkauften Lyriker, und der Hauptgrund dafür ist ein einziger Übersetzer: Coleman Barks, ein amerikanischer Poet, der kein Persisch spricht und der aus früheren Übersetzungen englische Gedichte destillierte, die Rumi zugänglich, warm und universell klingen lassen. Barks' Versionen sind schön. Sie sind auch, nach Einschätzung von Persisch-Gelehrten, stellenweise erheblich verändert: islamische und sufische Referenzen wurden geglättet oder entfernt, der religiöse Kontext wurde durch ein allgemein spirituelles Vokabular ersetzt, und ein Mystiker, der tief in der islamischen Tradition verwurzelt war, wurde in einen konfessionslosen Weisheitslieferanten verwandelt.
Omid Safi, Professor für Islamwissenschaften an der Duke University, hat das präzise beschrieben: Der Rumi, der auf Bestsellerlisten steht, ist ein von seiner Religion befreiter Rumi, ein Rumi ohne Islam, ohne Sufi-Tradition, ohne den theologischen Kontext, der sein Denken trägt. Das ist keine Kleinigkeit. Ein Mystiker, der sein gesamtes Werk als Ausdruck der islamischen Gottesliebe verstand und der sich lebenslang an den Maßstäben des Propheten Mohammed orientierte, wird als religionsloser Inspirationssprecher vermarktet. Das macht seine Verse nicht weniger schön. Es macht sie weniger wahr, und wer die Wahrheit hinter der Schönheit sucht, findet sie nur im vollständigen Bild.
Warum Rumi heute der meistgelesene Poet der Welt ist und was das bedeutet
Dass Rumi der meistgelesene Poet der Welt ist, liegt nicht daran, dass er der technisch versierteste Dichter wäre oder der historisch bedeutendste. Es liegt daran, dass er eine menschliche Grunderfahrung beschreibt, die keine Epoche und keine Kultur auslöschen kann: die Sehnsucht nach etwas, das größer ist als das eigene Leben. Nicht die Sehnsucht nach Besitz, nicht nach Macht, nicht nach Sicherheit, sondern nach dem, was Rumi Liebe nennt und was die Grenzen zwischen dem Einzelnen und dem Ganzen auflöst.
Diese Sehnsucht ist universell. Aber die Art, wie Rumi sie beschreibt, ist nicht universell im Sinne von allgemein zugänglich. Sie ist präzise, theologisch unterbaut, in einem spezifischen sufischen Vokabular ausgedrückt, das Studium verlangt, um vollständig gehört zu werden. Die Vereinfachung, die ihn zum Bestseller gemacht hat, gibt vielen Menschen einen ersten Zugang. Was sie nicht ersetzt, ist der zweite Schritt: die Begegnung mit dem Originaldenkenden, dem Theologen, dem trauernden Freund, dem tanzenden Derwisch, dem Mann, der seine Bücher fast ertränken ließ und daraufhin seine eigene Gelehrsamkeit überwand. Dieser Rumi ist anspruchsvoller als das Zitat auf der Tasse. Er ist auch unvergleichlich reicher.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der als Kind aus seiner Heimatstadt fliehen musste und ein Leben lang über Sehnsucht schrieb, der als respektierter Gelehrter alles aufgab für einen obdachlosen Fremden, dessen Söhne diesen Fremden möglicherweise ermordeten, der seine größten Gedichte unter dem Namen des Ermordeten veröffentlichte, der im Drehen Trost fand und daraus einen Orden gründete, der heute noch existiert, und der in einem Werk von mehr als 55.000 Versen eine einzige Frage nie losließ: Was bedeutet es, geliebt zu werden und zu lieben? Das ist das Fundament seiner Worte. Es ist tiefer als jedes Zitat auf einem Poster.
Zitate von Rumi
Aktuell haben wir 32 Einträge von Rumi in unserer Sammlung, die in folgenden Kategorien zu finden sind:
Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein.
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Jedem Gedanken wohnt eine entsprechende Wirkung inne.
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Du fragst nach einer Rose - lauf vor den Dornen nicht davon. Du fragst nach dem Geliebten - lauf vor dir selbst nicht davon.
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Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können obwohl sie nun vier Flügel haben.
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Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.
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Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
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Brich auf, solang du kannst, zum Land des Herzens: Freude wirst du im Land des Körpers niemals finden.
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Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.
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Alles, was du sehen kannst, hat seine Wurzeln in der Unsichtbaren Welt. Es mögen sich die Formen ändern, das Wesen bleibt dasselbe.
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Das Wort, das aus der Seele kommt, das setzt sich ganz bestimmt ins Herz!
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Auf Gottes Weg heißt die Währung Mut und Glaube und entsprechend deinem Mut und Glauben wird dir die Wahrheit offenbart werden.
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Gestern war ich clever, deshalb wollte ich die Welt verändern. Heute bin ich weise, deshalb verändere ich mich selbst.
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Der Verstand ist machtlos angesichts der Liebe. Liebe allein ist fähig, die Wahrheit der Liebe zu enthüllen und Liebende zu sein. Der Weg unserer Propheten ist ein Weg der Wahrheit. Wollt Ihr leben, so sterbt in Liebe. Sterbt in Liebe, wenn Ihr am Leben bleiben wollt.
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Ist der Tod ein Mann, so soll er kommen: ich will eng an meine Brust ihn ziehn! Er bekommt von mir ein Kleid, ein buntes, ich bekomme von ihm eine farblose Seele!
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Wo die Liebe erwacht, stirbt das Ich, der dunkle Despot.
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Die Liebe ist die Medizin unseres Stolzes und unserer Selbstgefälligkeit. Arzt unserer vielen Unvollkommenheiten.
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Vergiss Sicherheit. Lebe, wo du fürchtest zu leben. Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt.
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Mit deiner Seele hat sich meine gemischt wie Wasser mit dem Weine. Wer kann den Wein vom Wasser trennen, wer dich und mich aus dem Vereine?
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Geduld bedeutet, daß man immer weitblickend das Ziel im Auge behält, ungeduld bedeutet, daß man kurzfristig nicht die Bestimmung begreift.
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Laß den Himmel sich auf der Erde widerspiegeln, auf daß die Erde zum Himmel werden möge.
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Nur wenn der Mensch des Äußeren beraubt wird wie Winter, besteht Hoffnung, daß sich ein neuer Frühling in ihm entwickelt.
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Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.
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Ich war auf der Suche und bin es immer noch. Doch ich habe damit aufgehört, die Bücher oder die Sterne zu befragen. Ich höre nun der Weisheit meiner Seele zu.
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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
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Am Ende ist ein Mensch alles müde, nur des Herzens Verlangen und der Seele Wanderung nicht.
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