Martin Luther Zitate
- Wer war Martin Luther?
- Mansfeld, ein ehrgeiziger Vater und eine Erziehung mit der Rute
- Ein Blitz bei Stotternheim: Der teuerste Schwur der Kirchengeschichte
- Mönch aus Gehorsam, Zweifler aus Überzeugung: Die Krise im Kloster
- Der Thesenanschlag: Was wirklich geschah und was die Legende daraus machte
- Worms, ein Kaiser und ein Satz, den er vielleicht nie gesagt hat
- Junker Jörg auf der Wartburg: Wie ein Flüchtling die deutsche Sprache schuf
- Katharina von Bora: Die Frau, die aus einem Heringsfass stieg
- Judenschriften und Bauernkrieg: Das unbequeme Kapitel
- Warum Luther heute so gespalten wahrgenommen wird wie zu Lebzeiten
- Martin Luther Zitate
Wer war Martin Luther?
Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren und starb am 18. Februar 1546 ebendort, in der Stadt also, in der er das Licht der Welt erblickt hatte, auf einer Reise, die er unternommen hatte, um einen Streit zwischen den Mansfelder Grafen zu schlichten. Er war 62 Jahre alt. Er war Augustinermönch, Theologieprofessor, Bibelübersetzer, Kirchenlieddichter, Pamphletist und unfreiwilliger Revolutionär, ein Mann, der die Kirche reformieren und nicht spalten wollte und der am Ende beides tat. Keine Einzelperson hat die religiöse Landschaft Europas tiefer verändert als er, und keine Einzelperson hat diese Veränderung weniger vollständig kontrolliert als er selbst.
Luther ist in Deutschland präsenter als fast jede andere historische Figur: Schulen, Kirchen, Straßen und Plätze tragen seinen Namen, sein Konterfei ziert Gedenkstätten und Geldstücke, seine Bibelübersetzung prägt die deutsche Sprache bis heute. Und trotzdem bleibt er einer der am meisten missverstandenen Menschen der deutschen Geschichte, weil die Legende den Menschen überdeckt hat. Der echte Luther war komplizierter, widersprüchlicher, erratischer und zugleich überzeugender als das Denkmal, das man aus ihm gemacht hat.
Mansfeld, ein ehrgeiziger Vater und eine Erziehung mit der Rute
Luther wuchs in Mansfeld auf, wohin seine Familie kurz nach seiner Geburt gezogen war. Sein Vater Hans Luder, der seinen Nachnamen später in Luther änderte, war Bergmann und Hüttenmeister geworden, hatte sich zum Mitglied des Stadtrats emporgearbeitet und wollte für seinen ältesten Sohn das, was er sich selbst erarbeitet hatte: eine gesicherte, angesehene Stellung. Der Weg dorthin führte, in den Augen des Vaters, über das Jurastudium. Luther studierte Jura, gut und pflichtbewusst, und hatte erkennbar keinerlei innere Verbindung dazu.
Die Erziehung, die Luther in Schule und Elternhaus erfuhr, war nach seinen eigenen Worten hart. Manche Lehrer seien grausam wie die Henker gewesen, erinnerte er sich später. Sein Vater schlug ihn einmal so hart, dass er ihm wochenlang gram war. Diese frühe Erfahrung von Autorität als Gewalt und Zwang, nicht als Fürsorge, zieht sich durch Luthers gesamtes späteres Denken über Erziehung, Gehorsam und die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott. Wer verstehen will, warum Luther einem Gott, der Sünde bestraft und Gnade gibt, so existenziell begegnete, muss den Mansfelder Haushalt mitdenken: Obrigkeit war für diesen Jungen von Anfang an eine Instanz, vor der man zitterte und der man zu genügen versuchte, ohne sicher zu sein, ob man je genügte.
Ein Blitz bei Stotternheim: Der teuerste Schwur der Kirchengeschichte
Am 2. Juli 1505 geriet der 21-jährige Jurastudent auf dem Rückweg nach Erfurt bei Stotternheim in ein schweres Gewitter. Ein Blitz schlug so nah ein, dass ihn der Luftdruck zu Boden warf. In Todesangst rief er die Heilige Anna an, die Schutzpatronin der Bergleute, die er aus seiner Mansfelder Kindheit kannte, und gelobte: Hilf du, Heilige Anna, ich will ein Mönch werden. Er überlebte das Gewitter. Zwei Wochen später trat er in das Kloster der Augustiner-Eremiten in Erfurt ein.
Sein Vater Hans war außer sich. Er hatte in das Jurastudium seines Sohnes investiert, hatte Pläne geschmiedet und war nun mit der Nachricht konfrontiert, dass sein ältester Sohn ins Kloster ging. Bei Luthers erster Messe, zu der Hans mit zwanzig Begleitern aus Mansfeld anreiste und dem Kloster ein respektables Geschenk von zwanzig Gulden machte, hielt er dem Sohn nach wie vor seinen Ungehorsam vor. Die Spannung zwischen Vater und Sohn, zwischen dem Weg, den der Vater für ihn vorgesehen hatte, und dem Weg, den Luther genommen hatte, blieb jahrelang ungelöst. Erst die Nachricht von der Pest, die kurz vor dem Gewittererlebnis zwei von Luthers Freunden und Kollegen getötet hatte, versöhnte den Vater mit der Entscheidung des Sohnes: der Tod war plötzlich nahe genug, um das Kloster als vernünftige Antwort erscheinen zu lassen.
Mönch aus Gehorsam, Zweifler aus Überzeugung: Die Krise im Kloster
Luther war ein außergewöhnlich gewissenhafter Mönch, und das war sein Problem. Er befolgte die Ordensregeln peinlich streng, fastete mehr, als erlaubt war, beichtete stundenlang Sünden, die sein Beichtvater kaum als Sünden erkennen konnte, und war trotzdem nicht sicher, ob er vor Gott bestehen würde. Die Frage, die ihn quälte, war keine abstrakt-theologische: Vergibt mir Gott wirklich? Komme ich wirklich in den Himmel? Bin ich gut genug? Diese Frage ließ sich durch noch mehr Fasten, noch mehr Beten, noch mehr Beichten nicht beantworten, und das war das theologische Problem, das Luther schließlich zur Reformation führte.
Sein Beichtvater und Mentor Johann von Staupitz erkannte die Krise seines Schützlings und reagierte auf eine Art, die Luthers Leben rettete: Er schickte ihn nach Wittenberg, ließ ihn Theologie studieren und promovieren und zwang ihn damit, seine innere Not in ein intellektuelles System zu übersetzen. Die Antwort, die Luther schließlich in den Paulusbriefen fand, der Mensch wird nicht durch gute Werke, sondern allein durch den Glauben gerechtfertigt, war für ihn keine akademische These. Sie war die Befreiung aus einem jahrelangen inneren Gefängnis, und sie war deshalb so überzeugend, weil er sie nicht erfunden, sondern erlitten hatte.
Der Thesenanschlag: Was wirklich geschah und was die Legende daraus machte
Am 31. Oktober 1517 sandte Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an den Mainzer Erzbischof Albrecht von Brandenburg. Ob er sie gleichzeitig, an demselben Tag, an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug, ist historisch umstritten. Der dramatische Akt des Thesenanschlags, der Mönch mit dem Hammer, der Nagel in der Hand, der an der Kirchentür hämmert: Diese Szene stammt aus einem Bericht des Reformators Philipp Melanchthon, der allerdings erst nach Luthers Tod verfasst wurde und der zum Zeitpunkt des angeblichen Anschlags noch gar nicht in Wittenberg war. Ob Luther einen Hammer in der Hand hatte oder nicht, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.
Was sich sagen lässt: Die 95 Thesen existieren, ihr Inhalt ist klar, und ihre Wirkung war verheerend für jede Vorstellung, die Kirche könne diese Kritik stillschweigend absorbieren. Der Buchdruck, den Gutenberg erst rund sechzig Jahre zuvor erfunden hatte, verbreitete die Thesen mit einer Geschwindigkeit, die kein Boten- oder Abschreibsystem hätte leisten können. Innerhalb weniger Wochen waren sie in ganz Deutschland bekannt. Was Luther als akademische Disputation gedacht hatte, wurde durch die Druckerpresse zur Volksrevolution. Er hatte eine Idee in die Welt gesetzt, und die Welt lief damit davon, schneller als er folgen konnte und weiter als er wollte.
Worms, ein Kaiser und ein Satz, den er vielleicht nie gesagt hat
Am 18. April 1521 stand Luther vor Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Worms. Er hatte eine letzte Möglichkeit zum Widerruf. Er widerrief nicht. Was er dabei gesagt haben soll, gehört zu den bekanntesten Sätzen der deutschen Geschichte: Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen. Dieser Satz findet sich in den frühesten gedruckten Berichten über die Szene nicht. Er könnte eine spätere Ergänzung sein, ein Nachklang, der die historische Bedeutung des Moments in Worte fasste, die Luther in der Aufregung des Augenblicks vielleicht nicht so formulierte.
Was er tatsächlich sagte, ist überliefert und kaum weniger eindrücklich: Er sei durch die Heilige Schrift überzeugt, könne deshalb nicht widerrufen, und es sei weder sicher noch ratsam, gegen das Gewissen zu handeln. Ein einzelner Mönch stellt sich dem Kaiser, dem Papst und dem gesamten versammelten Reichstag entgegen, und er tut es nicht mit Gewalt, sondern mit dem Verweis auf sein Gewissen. Das ist, ganz unabhängig von der genauen Formulierung, ein historischer Moment, der die politische Kultur des Abendlandes nachhaltig verändert hat: die Berufung auf das individuelle Gewissen gegen die Autorität der Institutionen. Als Folge davon wurde die Reichsacht über ihn verhängt. Er war vogelfrei, jeder durfte ihn straffrei töten. Kurfürst Friedrich der Weise ließ ihn auf die Wartburg entführen.
Junker Jörg auf der Wartburg: Wie ein Flüchtling die deutsche Sprache schuf
Auf der Wartburg, wo Luther unter dem falschen Namen Junker Jörg lebte, einen Bart wachsen ließ und Ritterkleidung trug, übersetzte er das Neue Testament ins Deutsche, in elf Wochen. Das klingt nach einem Kraftakt, der es auch war: Er stützte sich auf den griechischen Urtext, den Erasmus von Rotterdam ediert hatte, und er verfolgte dabei ein Übersetzungsprinzip, das bahnbrechend war und das er selbst klar formulierte: Man müsse die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gasse, den gemeinen Mann auf dem Markt fragen und ihnen auf das Maul schauen, wie sie reden, und danach dolmetschen.
Was Luther damit tat, war nicht nur religiöse Volksaufklärung. Es war ein sprachpolitischer Akt von außerordentlicher Tragweite. Das Deutsche des 16. Jahrhunderts war keine einheitliche Schriftsprache, sondern eine Vielzahl von Dialekten und regionalen Schreibtraditionen, die kaum miteinander kompatibel waren. Luthers Entscheidung, die ostmitteldeutsche Kanzleisprache als Grundlage zu wählen und sie mit dem Klang des gesprochenen Volkslebens zu verbinden, schuf eine Schriftsprache, die von Norddeutschland bis Bayern lesbar war. Die deutsche Hochsprache, wie wir sie heute kennen, ist zu einem erheblichen Teil das Werk eines Flüchtlings, der auf einer Burg saß und verboten schrieb. Jakob Grimm, der Begründer der deutschen Sprachwissenschaft, hat das später in dem Satz zusammengefasst, Luther habe die neuhochdeutsche Schriftsprache geschaffen.
Katharina von Bora: Die Frau, die aus einem Heringsfass stieg
1523 flohen zwölf Nonnen aus dem Zisterzienserinnenkloster Marienthron bei Grimma. Die Flucht war ein krimineller Akt: Wer einer Nonne half, das Kloster zu verlassen, machte sich strafbar. Die Nonnen wurden in einem Versorgungswagen mit leeren Heringsfässern versteckt und nach Wittenberg geschmuggelt. Katharina von Bora, Tochter eines verarmten sächsischen Adligen, der sie mit sechs Jahren in eine Klosterschule gegeben hatte, war eine der zwölf. Luther hatte die Flucht organisiert, weil er in seinen Schriften die Klostergelübde für unverbindlich erklärt hatte und nun in der Konsequenz die Verantwortung für die Frauen übernahm, die er damit aus ihrem bisherigen Leben befreit hatte.
Er fand für fast alle Nonnen Ehemänner. Katharina blieb übrig. Nicht weil sich kein Interessent fand, sondern weil sie jeden ablehnte, den Luther ihr vorschlug, mit Ausnahme von Luther selbst. Als Luther darüber klagte, erwiderte Katharina ihm, dass sie, wenn überhaupt, sich nur vorstellen könne, seine Frau zu werden. Luther heiratete sie am 13. Juni 1525, verblüfft, wie er später gestand. Was folgte, war eine Ehe, die Luther gegen alle Erwartung glücklich machte. Katharina verwandelte das alte Schwarze Kloster in Wittenberg in ein lebendiges Haus: Sie verwaltete Finanzen, betrieb Landwirtschaft, braute Bier, beherbergte Studenten, deren Tischgespräche mit Luther als Tischreden überliefert sind, und hielt einem Mann den Rücken frei, der ohne Geldgefühl war und der täglich alle Hilfesuchenden beschenkte, die vor seiner Tür standen. Luther nannte sie mein Herr Käthe, und das war keine Übertreibung.
Judenschriften und Bauernkrieg: Das unbequeme Kapitel
Ein ehrliches Bild von Martin Luther schließt zwei Kapitel ein, die sein Reformatorenbild erheblich komplizieren. Das erste ist sein Verhältnis zu den Juden. In seiner frühen Schrift Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei (1523) plädierte er für eine freundliche Behandlung der Juden, weil er hoffte, sie durch Überzeugung zur Annahme des Evangeliums zu bringen. Als diese Hoffnung sich nicht erfüllte, schlug sein Ton in einer Weise um, die für sich steht: In der Schrift Von den Juden und ihren Lügen (1543) forderte er unter anderem die Verbrennung von Synagogen und Schulen, die Einziehung jüdischen Eigentums und die Zwangsarbeit. Diese Texte sind kein Randphänomen seines Werks. Sie wurden im Nationalsozialismus gezielt aufgegriffen und als Rechtfertigung verwendet, und dieser Missbrauch ändert zwar nichts an dem, was Luther schrieb, macht das Schreiben aber nicht weniger real.
Das zweite Kapitel ist sein Verhalten im Bauernkrieg 1525. Der Aufstand der Bauern, der sich unter anderem auf Luthers Ideen der Freiheit berufen hatte, beantwortete Luther mit der Schrift Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern, in der er die Fürsten zur gewaltsamen Niederschlagung aufrief. Bei der Niederschlagung starben Zehntausende. Zur gleichen Zeit heiratete Luther Katharina. Melanchthon war entsetzt, nicht nur wegen der Wahl, sondern wegen des Zeitpunkts. Beide Kapitel gehören zu Martin Luther, vollständig und ohne Ausrede, weil ein Reformator, der die Wahrheit gegen die Institutionen seiner Zeit vertrat, nicht weniger an den Maßstäben der Wahrheit gemessen werden darf als die Institutionen, die er kritisierte.
Warum Luther heute so gespalten wahrgenommen wird wie zu Lebzeiten
Luther ist bis heute keine Figur, über die Einigkeit herrscht. Das Zweite Vatikanische Konzil rehabilitierte ihn teilweise als ernsthaften Theologen, dem es um die Erneuerung der Kirche gegangen sei. Die evangelische Kirche feiert ihn als Begründer der Reformation. Historiker ringen um eine Einordnung, die der Komplexität seiner Texte und seiner Wirkung gerecht wird, ohne die Schattenseiten zu verschweigen. Und jedes Jubiläum, das an ihn erinnert, macht deutlich, dass die Interpretationen auseinandergehen und nicht zusammenwachsen.
Was bleibt, ist der Maßstab, den er selbst setzte: Schreibe ich das, weil ich die Wahrheit sage, oder schreibe ich es, um zu gefallen? Diese Frage stellte er sich in seinen besten Texten mit einer Schärfe, die keine bequeme Antwort zuließ. Sie ist auch die richtige Frage für alle, die ihn lesen und beurteilen. Ein Mann, der den Papst und den Kaiser herausforderte, weil sein Gewissen ihm keine andere Wahl ließ, verdient dieselbe Herausforderung zurück: kein Denkmal, sondern eine ehrliche Lektüre.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der als Jurastudent von einem Blitz erschreckt wurde und daraus eine Entscheidung machte, die die Welt veränderte, der einen Satz gesagt haben soll, den er vielleicht nicht sagte, der eine Sprache schuf, indem er den Leuten aufs Maul schaute, der von einer entlaufenen Nonne aus einem Heringsfass geheiratet wurde und dabei sein Glück fand, und der gegen Ende seines Lebens Dinge schrieb, die man nicht beschönigen kann. Das ist das Fundament seiner Sätze. Es ist breiter und unbequemer als jedes Denkmal.
Zitate von Martin Luther
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Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, daß er nicht allein sei.
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Die drängendste und wichtigste Frage des Lebens ist: Was können wir für andere tun?
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Liebe ist die einzige Macht die im Stande ist einen Feind in einen Freund zu verwandeln.
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Alles, was in der Welt erreicht wurde, wurde aus Hoffnung getan.
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Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert.
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Wer einen Misserfolg nur als kleinen Umweg betrachtet, verliert nie sein Ziel aus den Augen.
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Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.
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Inmitten erschütternder Enttäuschungen rufen viele nach dem Brot des Glaubens.
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Kinder sind das lieblichste Pfand in der Ehe; sie binden und erhalten das Band der Liebe.
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Kinder sind die feinsten Spielvögel. Die reden und tun alles einfältig von Herzen und natürlich. Wie feine Gedanken haben doch die Kinder! Sehen Leben und Tod, Himmel und Erde ohn allen Zweifel an.
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Die Botschaft von Weihnachten: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.
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Die Weihnachtshoffnung auf Frieden und guten Willen unter allen Menschen kann nicht länger als eine Art frommer Traum von einigen Schwärmern abgetan werden.
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Vertrauen bedeutet den ersten Schritt zu tun auch wenn du die Treppe noch nicht ganz sehen kannst.
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Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.
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Eine Lüge ist wie ein Schneeball: je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
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Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber vom Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben, denn der Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen.
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Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser, das ist eine Vorschrift für Fische.
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Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige, die Theologie sündhafte Menschen.
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Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten.
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Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.
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Anstrengungen machen gesund und stark.
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Ein Christenmensch ist ein freier Herr aller Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht und jedermann untertan.
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Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen.
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Die Beleidigung wird nie vergessen, die Wohltat immer.
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Du kannst nicht wehren, daß die Vögel hin und her in der Luft fliegen; aber daß sie dir in den Haaren nisten, das kannst du ihnen wohl wehren. Ebenso wird keiner sein, dem nicht böse Gedanken einfallen; aber man soll sie wieder ausfallen lassen, damit sie nicht tief in uns einwurzeln.
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Woran du nun dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.
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Der Glaube ist der Anfang aller guten Werke.
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Gottes Wort ist kein Lese-, sondern ein Lebewort. Man muß es sich so einbilden, daß schier eine zweite Natur daraus wird.
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Glaube ist ein Geschenk Gottes in unserem Herzen.
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Gott hat das Leben lieb, der Teufel hat den Tod lieb.
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Man muß dem Teufel das Kreuz ins Angesicht schlagen, so weiß er, mit wem er umgeht.
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Man soll niemanden zum Glauben zwingen.
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Christus ist ein fester Grund der Seligkeit und ein unüberwindlicher Felsen für alle, die an ihn glauben.
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Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergißt über sie alle Laster.
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Man sollte den Gästen einen guten Trunk geben, damit sie fröhlich werden.
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Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen.
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Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat.
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Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.
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Unter dem Papsttum sind wir allen Irrlehren ausgesetzt gewesen. Der Grund ist: Weil wir ohne den Glauben waren. Der Glaube aber ist wie der Mittelpunkt des Kreises.
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Ein Geist, der mit verschiedenen Geschäften umgeht, kann sich nicht sammeln.
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Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten Jahr nicht stark, im vierzigsten Jahr nicht klug, im fünfzigsten Jahr nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.
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Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an, ein Herz voll Trübsal alles trübe.
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Anmaßung ist der Kopf der Schlange.
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Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen.
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Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, daß er in deinen Haaren nistet.
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Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst.
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Die Heilige Schrift ist ein Fluß, in dem ein Elefant schwimmen muß und ein Lamm gehen kann.
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Ein Schluck Wasser oder Bier vertreibt den Durst, ein Stück Brot den Hunger, Christus vertreibt den Tod.
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Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden.
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Denn der eigentliche Gegenstand der Theologie ist der der Sünde schuldige Mensch und der rechtfertigende Gott und Heiland dieses Sünders. Was außer diesem Gegenstand in der Theologie gesucht und verhandelt wird, ist Irrtum und Gift.
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Die menschliche Vernunft lehrt nur die Hände und die Füße, Gott aber das Herz.
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Musik ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so sie die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.
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Die Begierde ist nach der Erfüllung der Wünsche ebenso ungestillt, wie sie es vorher war.
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Das ist eigentlich des Glaubens Natur, daß er seine Kraft in Furcht, im Tode, in Sünden und allem, was einen Menschen furchtsam und verzagt macht, beweist.
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Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
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Man lehre die Christen, daß wer dem Armen gibt oder dem Bedürftigen leiht, besser handelt, als wer Ablaß löst.
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Dem Evangelium glauben, löset von Sünden.
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Zum Glauben und Evangelium darf niemand gezwungen werden. Es darf aber auch nicht gestattet werden, daß unter ein und derselben Obrigkeit jemand im Geheimen das Wort Gottes schmäht.
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Selbst wenn ich wüsste, dass die Welt morgen in Stücke zerfällt, würde ich immer noch meinen Apfelbaum einpflanzen.
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Allein der Glaube ist des Gewissens Friede.
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Trau keinem Wolf auf wilder Heiden, auch keinem Juden auf seine Eiden, glaub keinem Papst auf sein Gewissen, wirst sonst von allen Drein beschissen.
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Die Welt ist voll alltäglicher Wunder.
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Wenn ihr die Ehe geschlossen habt, dann dürft ihr nicht zurück, wenn es auch schlimm ausgeht. Betet nur, es ist sehr vonnöten. Man könnt einen nicht höher schelten als einen Heuchler, dieser ist die schlimmste Pest.
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Die Vernunft ist das größte Hindernis in Bezug auf den Glauben, weil alles Göttliche ihr ungereimt zu sein scheint.
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Werden wir das Schwert über dem Papst zücken, so werden wir uns selber treffen.
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Wir kommen nie aus den Traurigkeiten heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.
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Aber es ist schwierig, daß einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll.
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Voll sein und müßiggehen ist die größte Plage auf Erden.
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Mit Gottes Wort darf man nicht scherzen. Kannst du dieses nicht verstehen, so zieh den Hut vor ihm ab. Es leidet keinen Scherz, sondern es ist lauter Ernst und will geehret sein.
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Höchste Knechtschaft und höchste Freiheit, beides sind höchste Übel.
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Nicht Furcht, sondern Ehrfurcht erzeuget in euren Kindern. Bloße Furcht knechtet den Geist und lähmt das moralische Gefühl, während Ehrfurcht die Liebe zu euch und die zum Guten zugleich weckt und belebt. Die völlige Liebe treibet die Furcht aus.
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Vernunft vor dem Glauben und der Erkenntnis Christi ist Finsternis, aber im Glaubenden ist sie ein treffliches Werkzeug. Denn wie alle Naturgaben und -werkzeuge in den Gottlosen gottlos sind, so sind sie in den Gläubigen heilsam.
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Es ist keine Lehre so närrisch oder schändlich, die nicht auch Schüler und Zuhörer finde.
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Alle rechten Predigten gehen dahin, daß wir glauben sollen, allein Christus sei der einzige Heiland und Trost der Welt.
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Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel, der stets über uns fest bleibt. Unter diesem Dach sind wir sicher, wo auch immer wir sind.
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Die zehn Gebote sind in aller Menschen Herz geschrieben; den Glauben aber kann keine menschliche Klugheit begreifen und muß allein vom Heiligen Geist gelehrt werden.
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Mich dünkt, dass kein schädlicher Laster auf Erden sei, denn Lügen und Untreue, welches alle Gemeinschaft der Menschen zertrennt.
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Ein Schulmeister muß singen können.
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Niemand hat alle Gaben, Ämter und Tugenden. So muß an einem jeglichen Christen etwas sein, was da mangelt. Darum hat es Gott so geordnet, daß einer dem anderen diene.
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Gottesfurcht ist nichts anderes als Gottesdienst.
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Wo Vergebung der Sünden ist, da ist auch Frieden und Seligkeit.
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