Marie von Ebner-Eschenbach Zitate

Wer war Marie von Ebner-Eschenbach?

Marie Freiin von Dubský, die sich nach ihrer Heirat Marie von Ebner-Eschenbach nannte, wurde am 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren geboren und starb am 12. März 1916 in Wien. Sie war 85 Jahre alt. Sie war Novellisatin, Romancierin, Dramatikerin, Lyrikerin und Aphoristikerin, und sie gilt als die bedeutendste deutschsprachige Erzählerin des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1900 erhielt sie als erste Frau ein Ehrendoktorat der Universität Wien. Das war keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis eines Lebens, in dem sie jede Konvention, die ihrer Kunst im Weg stand, mit beharrlicher Geduld umging, ohne sie je lautstark anzugreifen. Sie wurde nicht berühmt, weil sie gegen ihre Zeit ankämpfte. Sie wurde berühmt, weil sie sie besser kannte als fast jeder andere, der über sie schrieb.

Was Ebner-Eschenbach von den meisten anderen Figuren in dieser Reihe unterscheidet, ist das Verhältnis zwischen ihrem Stand und ihrem Werk. Sie war mährische Hochadelige, Gräfin, Baronin, Frau eines späteren Feldmarschalls, und sie schrieb Romane, in denen die Unterdrückten des Adels, die tschechischen Dienstmägde, die vaterlosen Kinder des Dorfes, die sitzengelassenen Frauen der Mittelschicht im Mittelpunkt stehen. Sie schrieb nicht über die Gesellschaft, der sie angehörte, obwohl sie ihr nicht gehörte. Sie schrieb über sie, weil sie ihr angehörte und trotzdem sehen konnte, was andere, die mittendrin waren, nicht sahen. Das ist die Außenposition des Halb-Dazugehörens, die alle großen Gesellschaftserzähler auszeichnet, und sie hatte sie von Geburt.

Drei Mütter in zehn Jahren: Verlust als frühe Grundbedingung

Maries Mutter Marie Freiin von Vockel war die zweite Frau des Vaters und starb kaum drei Wochen nach Maries Geburt. Das Kind wuchs also ohne die Frau auf, deren Namen es trug. Die erste Stiefmutter, Eugénie von Bartenstein, übernahm die Mutterrolle und baute eine innige Beziehung zu Marie auf. Diese erste Stiefmutter verlor sie als Siebenjährige. Der Vater, Franz Graf Dubský, ein strenger Patriarch aus böhmischem Uradel, heiratete ein drittes Mal, dann ein viertes Mal. Als sie zehn Jahre alt war, heiratete ihr Vater in dritter Ehe Xaverine von Kolowrat, eine hochgebildete Frau, die das schriftstellerische Talent ihrer Stieftochter erkannte und förderte.

Diese dritte Stiefmutter, Xaverine Kolowrat-Krakowsky, war der Glücksfall in einer Kindheit, die sonst vor allem aus Verlusten bestand. Sie nahm Marie mit ins Burgtheater, gab ihr Schiller zu lesen, öffnete ihr die Welt der Literatur als ernsthafte Möglichkeit und nicht als Damenvergnügen. Dass ausgerechnet eine Stiefmutter, also eine Frau ohne biologische Verpflichtung, die entscheidende Förderin wurde, ist das erste von vielen Paradoxen in Ebner-Eschenbachs Leben. Die Frau, die später über Güte und Nächstenliebe schrieb wie kaum jemand sonst in der deutschen Literatur, lernte beide früh kennen: als Abwesenheit, die schmerzte, und als unverhofftes Geschenk einer Frau, die sie nichts kosten musste, es aber tat.

Die Bibliothek der Großmutter und das Wort Blaustrumpf

Mit elf Jahren erhielt Marie eine ungewöhnliche Aufgabe: Sie sollte die Bücher ihrer verstorbenen Großmutter in der Schlossbibliothek in Zdislawitz einordnen. Was als Pflicht begann, wurde zur eigentlichen Erziehung. Ein zeitgenössischer Beobachter beschrieb es so: Sie habe nach ihrer Wahl, ohne Leitung oder Störung, gelesen, und es habe sich ihr Freigeist und ihre Unabhängigkeit von aller Metaphysik entwickelt. Das ist die präziseste Einordnung ihrer Autodidaktik: Sie hatte keine systematische Ausbildung, weil ihre Gesellschaftsschicht für Mädchen keine vorgesehen hatte, und sie nutzte diese Lücke, um sich selbst zu bilden, ohne dass jemand ihr dabei sagte, was sie lesen durfte und was nicht.

Im Elternhaus nannte man sie Blaustrumpf, eine damals verbreitete abfällige Bezeichnung für Frauen, die zu gebildet, zu ehrgeizig, zu wenig damenhaft waren. Auch als sie längst als Schriftstellerin etabliert und gefeiert war, musste sie sich ihrer Familie gegenüber für ihren Beruf rechtfertigen. Das ist ein Detail, das die gesamte Spannbreite ihres Lebens in einem Satz fasst: Die bedeutendste deutschsprachige Erzählerin des 19. Jahrhunderts musste sich ihrer eigenen Familie gegenüber rechtfertigen, nicht weil ihr Werk schlecht war, sondern weil es ein Werk war. Das Wort Blaustrumpf, das als Beleidigung gemeint war, beschreibt rückblickend das einzige, was an ihr wirklich zählte: dass sie mehr las und mehr dachte als von ihr erwartet wurde, und dass sie damit nicht aufhörte.

Der Shakespeare des 19. Jahrhunderts: Ein Traum und sein zwanzigjähriges Scheitern

Als Kind wollte sie die größte Schriftstellerin aller Zeiten werden, wie sie selbstbewusst und ehrgeizig schrieb. Ihr frühes Bestreben, der Shakespeare des 19. Jahrhunderts zu werden, wurde ihrer eigenen Ansicht nach vom männlich dominierten literarischen Betrieb verhindert. Das ist keine nachträgliche Selbststilisierung. Es ist ein Dokument, das zeigt, mit welcher Ernsthaftigkeit und welchem Maßstab sie an ihr eigenes Werk heranging: nicht als begabte adelige Dame, die schreibt, um die Zeit zu füllen, sondern als Künstlerin, die das Größte wollte.

Fast zwanzig Jahre lang schrieb sie Dramen: historische Tragödien nach dem Vorbild Schillers, Gesellschaftsstücke, Lustspiele. Die Kritiken waren überwiegend negativ, und was sie besonders bitterte, war die Art der Kritik: Ein Rezensent der Neuen Freien Presse schrieb 1869 über ihr Stück Doctor Ritter, die idealisierende Hand, die dieses Stück geschrieben habe und die, wie man hört, eine weibliche sei, habe zwar Talent, aber mit der Bühne schwerlich vertraut. Das ist das eleganteste und herablassendste Urteil, das ein Kritiker formulieren kann: Talent zugestanden, Kompetenz verweigert, und das Geschlecht als Erklärung genommen. In einem biographischen Aufriss von 1878 schrieb sie selbst: Die vielfachen Schwierigkeiten und Hindernisse, die einer Frau auf diesem Gebiet des poetischen Schaffens entgegengesetzt wurden, brachten mich endlich dahin, das Drama aufzugeben. Sie gab das Drama nicht auf, weil sie scheiterte. Sie gab es auf, weil sie verstand, dass der Betrieb sie als Frau nie so ernst nehmen würde, wie er dasselbe Werk eines Mannes ernst genommen hätte. Was danach kam, war besser.

Franz Grillparzer: Der Ermutiger, der ihr kein Glück brachte

Als Siebzehnjährige schickte Ebner-Eschenbach Gedichte an Franz Grillparzer und Betty Paoli, die sie zur weiteren Arbeit ermunterten. Grillparzer war zu diesem Zeitpunkt der bedeutendste lebende österreichische Dramatiker, ein Mann, dessen Urteil im Wiener Literaturbetrieb Gewicht hatte. Sein Ermutigung war also kein Freundlichkeitssignal, sondern eine ernsthafte Einschätzung. Er erkannte ihr Talent, bevor sie selbst genug davon hatte, es gegen die Widerstände ihrer Familie und ihres Standes zu behaupten.

Was Grillparzers Unterstützung nicht leistete, ist bemerkenswert: Er verhalf ihr nicht zum Erfolg auf der Bühne, für die sie die nächsten zwanzig Jahre schrieb. Sein Urteil über ihre Dramen ist nicht vollständig überliefert, aber die Uraufführungen sprechen für sich: Sie wurden gespielt, sie wurden überwiegend negativ besprochen, und das Burgtheater, das sie erobern wollte, blieb ihr als ernsthafte dramatische Autorin verschlossen. Grillparzer erkannte die Dichterin, und der Betrieb erkannte, dass sie eine Frau war, und beides zusammen ergab das zwanzigjährige Scheitern am falschen Genre. Was sie dafür bekam, war die Prosa, und die Prosa war alles.

Eine Gräfin lernt das Uhrmacherhandwerk: Was das bedeutete

1879 absolvierte sie eine Uhrmacher-Ausbildung, was für eine Frau damals ungewöhnlich war. Sie sammelte Formuhren, deren Sammlung sich heute im Uhrenmuseum in Wien befindet. Das klingt nach einem Kuriosum am Rand ihrer Biografie. Es ist keines. Eine Gräfin, Frau eines späteren Feldmarschalls, im fünften Lebensjahrzehnt, absolviert eine handwerkliche Berufsausbildung in einem Fach, das Frauen in dieser Zeit nicht offenstand: Das ist eine Aussage. Nicht eine politische Erklärung, keine öffentliche Geste, sondern eine persönliche Entscheidung, sich etwas anzueignen, das man ihr nicht zutraute, weil es ihr nicht zustand.

Die Uhrmacherei hinterließ Spuren im Werk: Ihre Erzählung Lotti, die Uhrmacherin, die ihr 1880 den entscheidenden Durchbruch brachte, trägt das Handwerk im Titel und im Stoff. Eine Frau, die ein Handwerk lernt, um über eine Frau zu schreiben, die dieses Handwerk ausübt, und die damit berühmt wird: Das ist die treffendste Zusammenfassung ihrer Methode. Sie beobachtete nicht von oben, sie begab sich in den Stoff, und das Ergebnis war ein Realismus, der nicht nach gutsherrlicher Distanz roch, sondern nach Teilnahme.

Das Gemeindekind und die Gesellschaft, die sie von innen kannte

Das Gemeindekind von 1887 gilt heute als Ebner-Eschenbachs Hauptwerk und als eines der bedeutendsten Romane des deutschsprachigen Realismus. Es erzählt die Geschichte zweier Geschwinder, deren Vater hingerichtet wurde und deren Mutter im Gefängnis sitzt: Martin und Milada, Kinder des dörflichen Lumpenproletariats, die das Dorf aufteilt und erzieht, jedes auf seine Art, mit allen Vorurteilen und gelegentlichen Momenten menschlicher Güte, die ein Dorf aufbringen kann. Martin wird zum Dieb erzogen, weil man ihn dazu bestimmt hat. Milada wird von einer Nonne gerettet und geformt. Das Buch fragt, ob Menschen das werden, was sie sind, oder was ihre Umgebung aus ihnen macht.

Was den Roman von vergleichbaren Sozialromanen seiner Zeit unterscheidet, ist der Ton. Ebner-Eschenbach verurteilte nicht. Sie kannte die Mechanismen, die Martin zum Dieb und Milada zur Heiligen machten, aus eigener Anschauung: als Gutsherrentocher, die auf demselben Schloss aufgewachsen war, wo die Dorfkinder aufwuchsen, als Frau, die den mährischen Adel von innen und das Dorf von außen kannte und deshalb beide beschreiben konnte. Das Gemeindekind ist kein Plädoyer für die Armen und keine Anklage gegen die Reichen. Es ist die genaue Beschreibung eines Systems, in dem alle ihre Rolle spielen, weil niemand weiß, wie man anders spielt. Das ist der Ton, der Fontane, Tschechow und Chekhov ähnelt und der ihre Prosa vom Tendenzroman der Zeit abhebt.

Die Aphorismen: Volksweisheit oder Gesellschaftskritik?

Die Aphorismen, 1880 erstmals erschienen und zu ihren Lebzeiten mehrfach erweitert, sind heute dasjenige Werk, durch das Ebner-Eschenbach am weitesten ins kollektive Gedächtnis eingedrungen ist. Sätze wie Auch ein Werk der Güte will gut gemacht sein oder Wir sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Menschen, die wir nicht schätzen, etwas liegt oder Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer kursieren als Sprichwörter, deren Herkunft die meisten nicht kennen. Das ist dieselbe Form der Vereinnahmung, die Fontanes Verse und Buschs Knittelreime erfahren haben: vollständige Aufnahme ins Allgemeine, Verlust des Autors.

Was die Aphorismen von bloßer Volksweisheit unterscheidet, ist ihre Doppelbödig­keit. Ebner-Eschenbach schrieb keine frommen Lebensregeln. Sie schrieb präzise, knappe Beobachtungen über menschliche Schwäche, gesellschaftliche Mechanismen und die Lücke zwischen dem, was Menschen sagen, und dem, was sie tun. In ihnen zeigt sich die Spannung zwischen ihrem aufklärerischen Optimismus und illusionslosen Pessimismus. Das ist die genaueste Einordnung: Sie glaubte an die Möglichkeit der Besserung, und sie hatte keine Illusionen darüber, wie selten sie eintrat. Wer die Aphorismen als Erbauungsliteratur liest, liest sie falsch. Wer sie als Gesellschaftskritik liest, die so knapp formuliert ist, dass sie wie Erbauungsliteratur klingt, liest sie richtig.

Antisemitismusbekämpfung und antisemitische Klischees: Das unbequeme Kapitel

Ein ehrliches Bild von Marie von Ebner-Eschenbach schließt einen Widerspruch ein, der in Kurzbiografien meist übergangen wird. Sie gehörte dem 1891 von Arthur Gundaccar von Suttner gegründeten österreichischen Verein zur Abwehr des Antisemitismus an. Gleichwohl vermied sie es nicht, zeittypische antisemitische Klischees und Stereotype wie Physiognomie, unsaubere Geschäfte und von Materialismus geprägtes Denken bei der Beschreibung jüdischer Figuren in ihren Werken zu benutzen. Beides ist dokumentiert, und beides gehört zu ihr.

Das ist kein Einzelfall im bürgerlichen und adeligen Österreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Das öffentliche Eintreten gegen den organisierten Antisemitismus und das private oder literarische Bedienen von Klischees, die man nicht als solche wahrnahm, weil sie so selbstverständlich waren, dass sie unsichtbar schienen. Ebner-Eschenbach kämpfte gegen die politische Verfolgung von Juden und reproduzierte gleichzeitig in ihren Texten das Bild, das diese Verfolgung möglich machte. Das mindert ihr humanistisches Engagement nicht auf null, und es entlastet sie auch nicht vollständig. Es macht ihr Bild vollständiger und das Bild ihrer Zeit ehrlicher, als es ohne dieses Kapitel wäre. Wie bei Fontane, wie bei Voltaire: Beides gehört zusammen, und das eine hebt das andere nicht auf.

Warum Marie von Ebner-Eschenbach heute so wenig gelesen und so viel zitiert wird

Marie von Ebner-Eschenbach ist heute vor allem als Aphoristikerin bekannt, deren Sätze als Zitate kursieren, und kaum mehr als Erzählerin, deren Romane gelesen werden. Das ist eine Verschiebung, die ihrem Werk nicht gerecht wird. Die Aphorismen sind das komprimierte Destillat eines Lebenswerks, das in den Erzählungen und Romanen seinen vollständigen Ausdruck fand. Wer nur die Aphorismen kennt, kennt die Schlussfolgerungen, aber nicht die Begründungen. Wer das Gemeindekind gelesen hat, versteht, warum ein bestimmter Aphorismus über menschliche Güte und ihre Grenzen so klingt, wie er klingt: weil er aus der konkreten Beobachtung des Lebens stammt, nicht aus der abstrakten Reflexion darüber.

Was sie heute aktuell macht, ist nicht das historische Kolorit der österreichisch-ungarischen Monarchie. Es ist die Frage, die alle ihre Werke stellen: Ob Menschen das werden, was sie sind, oder was ihre Umgebung, ihr Stand, ihre Klasse, ihr Geschlecht aus ihnen macht. Diese Frage ist nicht beantwortet, weil Ebner-Eschenbach sie stellte. Sie ist nicht veraltet, weil ihre Figuren Krinolinen trugen. Eine Schriftstellerin, die im eigenen Elternhaus Blaustrumpf genannt wurde, die zwanzig Jahre an einem Genre scheiterte, das sie nicht spielen lassen wollte, weil sie eine Frau war, und die dann das schrieb, wofür sie unsterblich wurde, hat das vollständigste Argument der österreichischen Literatur dafür hinterlassen, dass Ausdauer keine Tugend der Bequemen ist, sondern die einzige Antwort auf eine Welt, die einem nicht alles zutraut.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einer Frau, die ihre Mutter nie kannte, die im eigenen Haus Blaustrumpf genannt wurde, die zwanzig Jahre lang das falsche Genre schrieb, weil der richtige Betrieb eine Frau am falschen Genre festhalten wollte, die als Gräfin das Uhrmacherhandwerk lernte, um besser zu verstehen, worüber sie schreiben wollte, und die als erste Frau das Ehrendoktorat der Universität Wien erhielt, ohne dass ihre Familie je vollständig aufgehört hatte, ihr das Schreiben zu erklären. Das ist das Fundament ihrer Sätze. Sie klingen wie Weisheit. Sie sind erkämpfte Erfahrung.

Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

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Sagen, was man denkt, ist manchmal die größte Torheit und manchmal die größte Kunst.

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Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

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Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, daß der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.

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Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.

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Der sich keine Annehmlichkeit versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.

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Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein.

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Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.

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Manche Leute wären frei, wenn sie zu dem Bewusstsein ihrer Freiheit kommen könnten.

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Überlege einmal, bevor du gibst, überlege zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst.

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Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei, als tausend Feinde zu unserem Unglück.

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Feiere jeden Geburtstag als ob es der letzte wäre und bedenke, daß Liebe das einzige Geschenk ist, das wirklich die Mühe wert ist, zu geben.

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Alle anderen Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selber erleben.

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Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe.

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Echte Liebesgeschichten gehen nie zu Ende.

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Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren.

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In den meisten Fällen ist die Familie für ein junges Talent entweder ein Treibhaus oder ein Löschhorn.

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Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.

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Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen.

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Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

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Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

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Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

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Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

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Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten.

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Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

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Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.

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Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche – nämlich der Verstandesschwäche.

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Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.

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Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

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Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.

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Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen.

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Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen.

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Je ungebildeter ein Mensch, desto schneller ist er mit einer Ausrede fertig.

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Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.

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Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht.

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Man bleibt jung, so lange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.

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Dauernde Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.

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Und ich habe mich so gefreut! sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut – ist das nichts?

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Das meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan, in der wir meinten, nichts getan zu haben.

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Am unbarmherzigsten im Urteil über fremde Kunstleistungen sind die Frauen mittelmäßiger Künstler.

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Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.

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Es gibt wenig aufrichtige Freunde – die Nachfrage ist auch gering.

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Als eine alte Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt.

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Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, daß man nicht begreift.

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Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.

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Verwöhnte Kinder sind die unglücklichsten; sie lernen schon in jungen Jahren die Leiden der Tyrannen kennen.

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Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre, das Alter nur noch Tage vor sich hat?

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In der Jugend lernt, im Alter versteht man.

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Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

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Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

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Der Kunst täte not: weniger Schulen, mehr Schule.

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Den Mann, der einmal sein Ehrenwort gebrochen hat, möchtet ihr nicht mit einem Hölzchen anrühren, aber der Mann, der alle Augenblicke seinen Eid bricht, büßt an seinem Ansehen bei euch nicht das geringste ein.

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