Marc Aurel Zitate

Wer war Marc Aurel?

Marcus Aurelius Antoninus, in der deutschen Überlieferung Marc Aurel, wurde am 26. April 121 nach Christus in Rom geboren und starb am 17. März 180, vermutlich in Vindobona, dem heutigen Wien, im Feldlager an der Donaufront, an einer Krankheit, die wahrscheinlich die Antoninische Pest war. Er war 58 Jahre alt. Er war römischer Kaiser von 161 bis 180, der letzte der sogenannten Adoptivkaiser, und er war Philosoph. Nicht beides nacheinander, nicht beides auf Kosten des anderen. Beides gleichzeitig, beides in vollem Ernst, und beides unter Bedingungen, die kaum einer Figur der Weltgeschichte auferlegt wurden. In der antiken Quellentradition ist er der einzige Kaiser, dessen Name mit dem Beinamen des Philosophen verbunden wird.

Was Marc Aurel von den meisten anderen Herrschern der Geschichte unterscheidet, ist nicht sein politisches Programm, seine militärischen Siege oder sein Verwaltungsgeschick. Es ist die Tatsache, dass er ein Buch hinterließ, das für sich selbst geschrieben war, nicht für die Nachwelt, nicht für die Staatsräson, nicht für die eigene Rechtfertigung, sondern als privates Werkzeug der Selbstdisziplinierung, und dass dieses Buch nach fast 1900 Jahren noch auf den Nachttischen gelesen wird. Der junge Friedrich Nietzsche empfahl es einem Freund als Stärkungsmittel mit den Worten: Man wird so ruhig dabei. Das ist, für einen Mann wie Nietzsche, die wärmste Empfehlung, die er vergeben konnte.

Mit zwölf Jahren auf dem harten Boden: Eine Entscheidung fürs Leben

Marc Aurel verlor seinen Vater früh, als er etwa acht Jahre alt war. Er wuchs bei seinem Großvater väterlicherseits auf, einem Senator, der für seine Gelassenheit bekannt war, und erhielt die beste Ausbildung, die das Rom des zweiten Jahrhunderts zu bieten hatte: Grammatik, Rhetorik, Philosophie, Recht. Kaiser Hadrian bemerkte den ernsthaften, aufgeweckten Jungen und gab ihm liebevoll den Spitznamen Verissimus, der Wahrhaftigste. Das ist keine Kleinigkeit: Ein Kaiser verleiht einem Kind einen Spitznamen, der Aufrichtigkeit als höchste Tugend benennt. Es zeigt, was dieser Junge schon damals ausstrahlte.

Mit zwölf Jahren begann Marc Aurel auf einer unbequemen Bretterunterlage zu schlafen, nur durch ein von der Mutter mit Mühe verordnetes Tierfell gepolstert. Er kleidete sich in den groben Mantel der Philosophen. Das war kein pubertärer Aufstand. Es war eine bewusste Entscheidung: Er wollte Philosoph werden, und ein Philosoph lebte nicht im Luxus eines Senatorenhaushalts. Dieser Zwölfjährige auf seinem harten Boden ist der Ursprung des Mannes, der dreißig Jahre später im Feldlager an der Donau schrieb, während um ihn die Pest wütete: die Entscheidung für Einfachheit und Disziplin nicht als Entsagung, sondern als Grundlage für alles, was kommen würde.

Dreifach adoptiert, zweifach verpflichtet: Der lange Weg zum Thron

Marc Aurels Weg zum Kaiserthron ist ein Musterbeispiel für das System der Adoptivkaiser, das dem Römischen Reich im zweiten Jahrhundert eine außergewöhnliche Stabilität gab. Kaiser Hadrian, der keine Söhne hatte, legte fest: Antoninus Pius durfte ihn beerben, aber nur unter der Bedingung, dass Antoninus seinerseits den jungen Marc Aurel adoptierte. So wurde Marc Aurel in einer Kette von Adoptionen zum vorgesehenen Thronfolger, ohne je darnach gestrebt zu haben. Er wurde von Antoninus adoptiert, als er zwanzig war, und verbrachte die nächsten dreiundzwanzig Jahre damit, sich auf ein Amt vorzubereiten, das er nach allem, was seine Notizbücher verraten, nicht wollte.

Antoninus Pius, der ihn nie aus den Augen ließ, nie ohne ihn reiste und dem Marc Aurel das gesamte erste Buch der Selbstbetrachtungen als Dankbarkeitsübung widmete, war sein eigentlicher Erzieher in der Kunst des Regierens. Was Antoninus ihm beibrachte, war weniger politische Taktik als persönliche Haltung: Milde, Arbeit, Ausdauer, Unbestechlichkeit, die Fähigkeit, wohlüberlegte Urteile zu fällen und dabei dem Druck der Menge zu widerstehen. Marc Aurel übertrug diese Lehrjahre in eine Philosophie der Pflicht, die ihn sein Leben lang begleitete: Man regiert nicht, weil man Macht will. Man regiert, weil man verantwortlich ist, und weil Verantwortung nicht abgelehnt werden kann, wenn sie einem auferlegt wird.

Platons Wunsch wird Wirklichkeit: Der Philosoph auf dem Kaiserthron

Platon hatte in seinem Staatswerk die Überzeugung formuliert, dass es den Staaten erst dann besser gehen werde, wenn entweder Philosophen Könige oder Könige Philosophen werden. Das war, im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus, eine akademische Forderung. Im zweiten Jahrhundert nach Christus wurde sie, im Rom, nicht in Athen, Wirklichkeit. Marc Aurel ist der einzige Herrscher der europäischen Geschichte von Bedeutung, auf den beides zutrifft: Er war ein echter Philosoph, und er war ein echter Herrscher. Nicht Philosoph als Ehrenbeiname, nicht Herrscher als gelegentliche Beschäftigung. Beides in vollem Umfang, gleichzeitig und untrennbar.

161 bestieg er nach dem Tod des Antoninus Pius den Thron. Er tat dabei etwas, das kein Herrscher vor ihm getan hatte und wenige nach ihm taten: Er teilte die Macht freiwillig. Lucius Verus, der andere Adoptivssohn des Antoninus, hätte übergangen werden können. Marc Aurel machte ihn stattdessen zum gleichberechtigten Mitkaiser, weil er der Überzeugung war, dass ein Mensch allein nicht in der Lage sei, ein Weltreich gerecht zu verwalten. Verus übernahm die militärische Front im Osten. Marc Aurel übernahm die Verwaltung. Als Verus 169 starb, übernahm Marc Aurel auch das Militär, einen Bereich, für den er nach eigener Einschätzung und nach Meinung der Historiker wenig Naturtalent hatte, und führte das Reich trotzdem durch die schwerste Krise seit Generationen.

Pest, Überschwemmung, Krieg: Die Herrschaft als Dauerkrise

Marc Aurels neunzehn Jahre als Kaiser waren keine Jahre der stoischen Kontemplation in einem ruhigen Palast. Sie waren eine Abfolge von Krisen, die kaum Zeit zum Atemholen ließen. Die Antoninische Pest, die Lucius Verus' Soldaten aus dem Partherkrieg mitbrachten und die von 165 bis 180 im Römischen Reich wütete, kostete nach Schätzungen fünf Millionen Menschen das Leben. Allein in Rom starben zeitweise bis zu 2.000 Menschen täglich. Gleichzeitig drangen germanische Stämme an der Donaufront in das Reich ein, die Tiber trat über die Ufer und verwüstete Rom, im Osten versuchte ein General namens Avidius Cassius sich zum Kaiser auszurufen, gestützt auf das Gerücht, Marc Aurel sei tot.

Dieser letzte Punkt ist aufschlussreich. Als Cassius von Marc Aurels tatsächlichem Überleben erfuhr und das Gerücht sich als falsch erwies, wurden die eigenen Soldaten des Aufständischen ihn los und sandten seinen Kopf an den Kaiser. Marc Aurel soll über die Zustände tief erschüttert gewesen sein und bedauert haben, dass er Cassius nicht mehr begnadigen konnte. Ein Herrscher, der den Tod seines eigenen Putschisten bedauert, weil er ihm vergeben wollte: Das ist kein Propagandabild. Das ist ein Zeugnis einer inneren Haltung, die sich durch sein gesamtes Werk zieht. Das letzte Lebensjahrzehnt verbrachte Marc Aurel vorwiegend im Feldlager an der Donau. Hier entstanden die Selbstbetrachtungen.

Die Selbstbetrachtungen: Ein Buch, das nie veröffentlicht werden sollte

Die Selbstbetrachtungen, im griechischen Original Ta eis heauton, An sich selbst, sind auf Griechisch verfasst, nicht auf Latein. Das ist eine Entscheidung mit Bedeutung: Griechisch war für die gebildete Oberschicht Roms die Sprache der Philosophie, die Sprache des inneren Lebens, die Sprache, in der man mit sich selbst sprach. Lateinisch war die Sprache der Staatsgeschäfte, der Gesetze, der Edikte. Marc Aurel schrieb seine Gedanken in der Sprache des Inneren, weil sie ausschließlich für das Innere bestimmt waren. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass er beabsichtigte, diesen Text zu veröffentlichen oder jemandem zu zeigen. Es ist ein privates Werkzeug der Selbstdisziplinierung, niedergeschrieben in den seltenen Stunden zwischen Regierungsgeschäften und Schlaf, im Feldlager, bei Kerzenlicht.

Was in den zwölf Büchern der Selbstbetrachtungen steht, ist kein triumphales Selbstzeugnis. Es ist das Protokoll eines Mannes, der sich selbst immer wieder ermahnt: Steh auf. Tu deine Pflicht. Denk nicht an den Ruhm. Lass dich nicht von den Meinungen anderer erschüttern. Der Ton ist oft ungeduldig, manchmal scharf, gelegentlich müde. Marc Aurel lobt sich nicht. Er hält sich zur Rechenschaft. Er schreibt gegen die eigene Trägheit, gegen die Versuchung des Ruhms, gegen die Bitterkeit, die eine Herrschaft in einer Welt voller Krisen erzeugt. Das macht das Buch zu einem der ehrlichsten Selbstzeugnisse, das je ein Mächtiger hinterlassen hat. Der russische Schriftsteller Anton Tschechow schätzte es tief und kommentierte es ausführlich. Friedrich Nietzsche empfahl es einem Freund als Stärkungsmittel.

Was Stoizismus wirklich bedeutet: Jenseits des Klischees der Gefühllosigkeit

Stoizismus wird im alltäglichen Sprachgebrauch mit Gefühllosigkeit gleichgesetzt, mit dem Stoiker, der keine Regung zeigt, kein Schmerz, keine Freude, keine Trauer. Das ist eine Fehldeutung, die Marc Aurel selbst widerlegt. Die Stoa lehrt nicht Gefühllosigkeit. Sie lehrt, zwischen dem zu unterscheiden, was in unserer Macht liegt, und dem, was nicht in unserer Macht liegt, und die Energie dorthin zu lenken, wo sie wirken kann. Die Dichotomie der Kontrolle, die Marc Aurel bei Epiktet gelernt hatte, ist kein Programm der Apathie, sondern ein Programm der Konzentration: Nicht die Dinge selbst machen uns unglücklich, sondern die Urteile, die wir über sie fällen.

Marc Aurel fühlte. Er trauerte um seine Kinder, von denen viele das Erwachsenenalter nicht erreichten. Er war erschüttert vom Tod von Freunden. Er litt unter der Last seiner Verantwortung in einem Maß, das seine Notizbücher deutlich zeigen. Was er nicht tat, war diesen Gefühlen die Herrschaft über sein Handeln zu überlassen. Der Unterschied ist entscheidend: Stoizismus ist nicht die Abwesenheit von Schmerz. Er ist die Weigerung, vom Schmerz beherrscht zu werden. Das ist anspruchsvoller als Gefühllosigkeit, nicht weniger anspruchsvoll. Und es ist der Grund, warum die Selbstbetrachtungen keine leichte Lektüre sind, obwohl sie kurz klingen: Jeder Satz ist das Ergebnis einer inneren Auseinandersetzung, die Marc Aurel täglich neu führte.

Commodus: Die unbequemste Frage seines Lebens

Marc Aurel ist der letzte der sogenannten Adoptivkaiser. Alle seine Vorgänger seit Nerva hatten keine leiblichen Söhne gehabt und deshalb den fähigsten Kandidaten adoptiert. Marc Aurel hatte einen Sohn: Commodus. Und Commodus wurde sein Nachfolger, obwohl er allem widersprach, was sein Vater für richtig hielt. Commodus, als erstes Kind eines Kaisers im Purpur geboren, war das Gegenteil seines Vaters: impulsiv, selbstverliebt, an Staatsgeschäften kaum interessiert, schließlich in seiner Herrschaft von 180 bis 192 zunehmend tyrannisch. Die Zeit des Friedens, die Marc Aurel mit solcher Mühe erhalten hatte, endete mit Commodus.

Warum setzte Marc Aurel trotzdem seinen Sohn ein? Die ehrliche Antwort lautet: weil er keine gute Alternative hatte. Einen anderen Erben einzusetzen hätte Commodus in tödliche Gefahr gebracht, und Marc Aurel war nicht bereit, seinen eigenen Sohn politisch zu opfern. Er hoffte, dass Commodus mit der Verantwortung wachsen würde. Diese Hoffnung war, wie die Geschichte zeigt, unbegründet. Dass der Philosoph auf dem Kaiserthron ausgerechnet an der Nachfolgefrage scheiterte, weil er Vater war und nicht nur Kaiser, ist die menschlichste und zugleich folgenreichste Entscheidung seines Lebens. Der Historiker Cassius Dio schrieb, mit Marc Aurels Tod habe sich das goldene Zeitalter in Eisen und Rost verwandelt.

Christenverfolgung und Lehrstühle: Ein vollständiges Bild

Ein ehrliches Bild von Marc Aurel schließt Kapitel ein, die sein Philosophenimage komplizieren. Als Stoiker stand er dem aufkommenden Christentum skeptisch gegenüber und ließ die blutige Christenverfolgung im Jahr 177 in Lyon und Vienne geschehen, bei der zahlreiche Menschen starben. Ob er aktiv befahl oder nur nicht eingriff, ist in den Quellen nicht eindeutig. Was eindeutig ist: Es geschah unter seiner Herrschaft, und er unternahm nichts dagegen. Der Philosoph, der über Menschenwürde und kosmische Gemeinschaft schrieb, ließ Menschen töten, weil sie einer anderen Überzeugung folgten.

Daneben steht eine Geste von außergewöhnlicher intellektueller Großzügigkeit: Auf seiner Rückreise über Athen nach dem Feldzug stiftete Marc Aurel für die vier großen Philosophenschulen Athens, die Platonische Akademie, das Aristotelische Lykeion, die Stoa und die Epikureische Schule, je einen bezahlten Lehrstuhl aus eigenen Mitteln. Ein Herrscher, der seine persönlichen Überzeugungen dem Platonismus und der Stoa verdankte, finanzierte aus eigener Tasche auch die Schulen, die andere Überzeugungen vertraten. Das ist intellektuelle Redlichkeit in einer Form, die Herrschern selten ist. Beide Tatsachen zusammen ergeben den wirklichen Marc Aurel: keinen Heiligen, sondern einen Menschen, der um die Einheit von Denken und Handeln rang und dabei manchmal scheiterte.

Warum Marc Aurel heute so gelesen wird wie seit 1800 Jahren nicht

Die Selbstbetrachtungen erlebten in den letzten Jahren eine Popularität, die ihresgleichen sucht. Sie stehen auf Bestsellerlisten, werden von Spitzensportlern, Unternehmern und Politikern zitiert, und die moderne Bewegung des Neostoizismus hat ihren wichtigsten antiken Kronzeugen in Marc Aurel. Das ist einerseits berechtigt: Kein anderer antiker Text bietet eine so unmittelbare Begegnung mit einem Menschen, der unter dem größten Druck an seinen eigenen Idealen festhält. Andererseits birgt die Popularisierung eine Gefahr, die Marc Aurel selbst beschrieben hätte: den Ruhm, den man durch ein Buch gewinnt, das man nie veröffentlichen wollte.

Was ihn wirklich lesenwert macht, ist nicht der beruhigende Ton seiner schönsten Sätze. Es ist die Bedingung, unter denen sie entstanden: Ein Mann, der die absolute Macht hatte, schrieb täglich auf, dass Macht keine Befreiung von der Pflicht ist. Ein Mann, dem die Welt zu Füßen lag, erinnerte sich täglich daran, dass diese Welt in zwanzig Jahren niemanden mehr kennen würde, der ihn kannte. Ein Mann, der ein Weltreich regierte, fragte sich täglich, ob er gut gehandelt hatte. Das ist das Gegenteil von Selbstgefälligkeit, und es ist das Einzige, das der Macht wirklich entgegenwirkt: die tägliche Bereitschaft, sich selbst zu befragen, ohne auf günstige Antworten zu warten.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der mit zwölf Jahren auf dem harten Boden schlief, der dreiundzwanzig Jahre auf ein Amt wartete, das er nicht begehrte, der eine Pest, zwei Kriege, eine Überschwemmung und einen Putsch regierte und dabei abends im Feldlager seine Gedanken aufschrieb, der vier Philosophenschulen finanzierte, die seiner eigenen widersprachen, und der in Wien starb, fern von Rom, im Dienst eines Reiches, das er mit allem, was er hatte, zusammenzuhalten versucht hatte. Das ist das Fundament dieser Sätze. Und es erklärt, warum sie nach fast 1900 Jahren noch so klingen, als wären sie heute geschrieben.

Zitate von Marc Aurel

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Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist.

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Verachte den Tod nicht, vielmehr sieh ihm mit Ergebung entgegen, als einem Gliede der Kette der Veränderungen, die dem Willen der Natur gemäß sind.

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Vergiss nicht, man braucht nur wenig um ein glückliches Leben zu führen.

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Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht.

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Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher gesehen hast. Denn das heißt, ein neues Leben beginnen.

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Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.

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Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.

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Ein Fluß, der aus dem Werdenden hervorgeht, ein reißender Strom ist die Zeit. Kaum war jegliches Ding zum Vorschein gekommen, so ist es auch schon wieder weggeführt, ein anderes herbeigetragen, aber auch das wird weggeschwemmt werden.

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Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest.

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Ändere deine Ansichten und du hörst auf, dich zu beklagen.

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Die Gedanken sind es, die das Leben des Menschen glücklich oder unglücklich gestalten.

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Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.

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Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.

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Die beste Art sich zu rächen ist: Nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

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Blick in dein Inneres. Da ist die Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, wenn du nicht aufhörst zu graben.

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Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.

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Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es!

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Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt.

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Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, während sich rings um ihn die angeschwollenen Gewässer legen.

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Betrachte die ganze Natur, wovon du nur ein winziges Stücklein bist, und das ganze Zeitmaß, von welchem nur ein kurzer und kleiner Abschnitt dir zugewiesen ist, und das Schicksal, wovon das deinige nur einen Bruchteil bildet.

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Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!

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Der Tod ist ebenso, wie die Geburt, ein Geheimnis der Natur, hier Verbindung, dort Auflösung derselben Grundstoffe.

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Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgendetwas wundert, was im Leben vorkommt.

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Die beste Art sich zu wehren, ist sich nicht anzugleichen.

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Wir müssen von ganzem Herzen alles, was uns trifft, willkommen heißen, wir dürfen auch innerlich nicht murren, ja uns nicht einmal wundern.

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Der Schein ist ein gefährlicher Betrüger. Gerade wenn du glaubst mit ernsten und hohen Dingen beschäftigt zu sein, übt er am meisten seine täuschende Gewalt.

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Man muß erst so manches gelernt haben, ehe man über die Handlungsweise eines anderen richtig urteilen kann.

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Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten! Nahezu nichts ist fremd. Eines schließt sich ja dem anderen an und schmückt, mit ihm vereinigt, dieselbe Welt. Aus allem zusammen ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein Körperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernünftigen Wesen gemein, und eine Wahrheit, sofern es auch eine Vollkommenheit für all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt.

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Einsamkeit suchen die Menschen auf ländlichen Fluren, am Meeresufer, in den Bergen. Doch einer wie beschränkten Ansicht entspringt dieser Wunsch! Kannst du dich doch, sooft du nur willst, in dich selbst zurückziehen. Gibt es doch nirgends eine stillere und ungestörtere Zufluchtsstätte als die Menschenseele.

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Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat.

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Glücklich sein heißt einen guten Charakter haben.

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Bei jeder Handlung frage dich: Wie steht diese zu mir? Werde ich nicht Reue über sie empfinden?

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Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.

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Die Kunst des Lebens besteht mehr im Ringen als im Tanzen.

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Wenn wir irgend etwas unterschätzen in unserem Leben – dann ist es die Wirkung der Freundlichkeit.

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Wenn du am Morgen widerwillig aufwachst, dann halte dir vor Augen: Ich wache auf, um die Arbeit eines Menschen zu tun.

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Der Mensch muss keine Angst vor dem Tod haben, nur vor dem ungelebten Leben.

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Jeder ist nur soviel wert wie das Ziel seines Strebens.

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Arbeite! Aber nicht wie ein Unglücklicher oder wie einer, der bewundert oder bemitleidet werden will. Arbeite oder ruhe, wie es das beste für die Gemeinschaft ist.

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Wie die Gedanken sind, die du am häufigsten denkst, ganz so ist auch deine Gesinnung. Denn von den Gedanken wird die Seele gesättigt.

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Die Menschen sind aufeinander angewiesen: Bessere oder dulde sie!

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Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.

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