Leonardo da Vinci Zitate

Wer war Leonardo da Vinci?

Leonardo di ser Piero da Vinci wurde am 15. April 1452 in Anchiano bei Vinci, einem kleinen Dorf in der Toskana, geboren und starb am 2. Mai 1519 in Clos Lucé, Frankreich, im Alter von 67 Jahren, umgeben von Schülern und, der Überlieferung nach, vom französischen König François I. persönlich. Er war Maler, Bildhauer, Architekt, Ingenieur, Anatom, Botaniker, Musikant und Theatermacher, und er war all das nicht nacheinander, sondern gleichzeitig und unablässig. Der Zusatz da Vinci ist kein Familienname, sondern eine Herkunftsbezeichnung: Er heißt auf Deutsch schlicht Leonardo aus Vinci. Einen Familiennamen im modernen Sinne hatte er nie.

Was Leonardo von fast allen anderen Figuren der Weltgeschichte unterscheidet, ist die Art seines Genies. Es war kein Genie der Vollendung, sondern ein Genie der Neugier. Er beendete wenig. Er begann alles. Sein Nachlass besteht nicht in erster Linie aus fertigen Meisterwerken, sondern aus Tausenden von Seiten Notizen, Skizzen, Fragen und Beobachtungen, die zusammen das größte intellektuelle Tagebuch sind, das ein einzelner Mensch je geführt hat. Sigmund Freud nannte ihn einen Mann, der zu früh in der Dunkelheit erwachte, während die anderen noch schliefen. Das ist präziser als jedes Schlagwort vom Universalgenie.

Vinci, ein Notar und eine Bäuerin: Die Herkunft, die alles ermöglichte

Leonardo war das uneheliche Kind einer kurzen Affäre zwischen dem jungen florentinischen Notar Ser Piero da Vinci und einem Bauernmädchen namens Caterina. Ser Piero heiratete im selben Jahr, in dem Leonardo geboren wurde, eine andere Frau. Caterina heiratete ebenfalls einen anderen Mann. Leonardo wurde von seinem Vater anerkannt und wuchs auf dem Familiengut in Vinci auf, zunächst vorwiegend bei seinem Großvater Antonio und seinem Onkel Francesco, während Ser Piero seiner Karriere als Notar in Florenz nachging. Ser Piero heiratete im Laufe seines Lebens insgesamt viermal und hatte am Ende mehr als zehn Kinder, von denen Leonardo das älteste war.

Die Unehelichkeit hatte eine Konsequenz, die zunächst wie ein Nachteil aussah und sich als Freiheit herausstellte: Leonardo durfte nicht Notar werden, wie es die Tradition für den ältesten Sohn vorgesehen hätte. Der Berufsstand des Notars war in Florenz des 15. Jahrhunderts unehelichen Kindern verschlossen. Damit war der vorgezeichnete Weg versperrt, und der Vater schickte den Jungen stattdessen in die Werkstatt von Andrea del Verrocchio. Was als Notlösung gedacht war, wurde die Grundlage von allem. Hätte Ser Piero Caterina geheiratet, wäre Leonardo wahrscheinlich Notar geworden. Die Weltgeschichte wäre ärmer um die Mona Lisa, das Letzte Abendmahl und sieben Tausend Seiten über die Zunge des Spechtes, die Form der Wellen und den Ursprung des blauen Himmels.

Andrea del Verrocchio und die Taufe Christi: Der Moment, als der Meister zurücktrat

Leonardo trat etwa 1469 als Schüler in die Werkstatt von Andrea del Verrocchio ein, einem der bedeutendsten Künstler Florenz' seiner Zeit. Was folgte, war eine Ausbildung, die dem Schüler alles beibrachte, was Verrocchio wusste, und mehr. Die berühmteste Geschichte aus dieser Zeit betrifft das Gemälde Taufe Christi, an dem Verrocchio und seine Werkstatt gemeinsam arbeiteten. Leonardo malte einen der Engel. Als Verrocchio den Engel seines Schülers sah, legte er nach einer bekannten Überlieferung den Pinsel nieder und malte nie wieder, weil ein Fünfzehnjähriger etwas gemalt hatte, das er selbst nicht übertreffen konnte.

Ob diese Geschichte so zutrifft, lässt sich nicht endgültig belegen. Was sich belegen lässt, ist dass der Engel Leonardos im Vergleich zu den anderen Teilen des Gemäldes von einer Lebendigkeit und atmosphärischen Tiefe ist, die den Rest des Bildes alt aussehen lässt. Verrocchio war Profi genug, um das zu sehen. Es ist eines der seltenen Momente in der Kunstgeschichte, wo man das Aufscheinen eines neuen Maßstabs an einem einzigen Bild festmachen kann. Der Meister und der Schüler im selben Gemälde, und kein Zweifel darüber, wessen Hand die lebendigere war.

Anklage, Freispruch und ein Leben jenseits der Konventionen

Im Jahr 1476, Leonardo war 24 Jahre alt und arbeitete noch in Verrocchios Werkstatt, wurde er anonym der Sodomie beschuldigt, eines Verbrechens, das in Florenz mit Haft oder Schlimmerem bestraft werden konnte. Das florentinische Giustizia-System kannte anonyme Anklagebriefe, die in Briefkästen eingeworfen wurden. Leonardo und mehrere andere Männer wurden beschuldigt, mit einem jungen Modell in Beziehung gestanden zu haben. Die Anklage wurde mangels Beweisen fallengelassen. Zweimal. Der Prozess wurde zweimal eröffnet und zweimal eingestellt.

Leonardo heiratete nie, hatte keine bekannte Beziehung zu einer Frau und lebte jahrzehntelang mit einem Schüler namens Gian Giacomo Caprotti, genannt Salaì, zusammen, den er mit zehn Jahren aufnahm, der ihn bestahl, belog und dennoch dreißig Jahre lang nicht von seiner Seite wich. Ob Leonardo homosexuell war, lässt sich historisch nicht mit Sicherheit belegen und lässt sich historisch nicht ernsthaft bestreiten. Er lebte in einer Zeit und an einem Ort, der damit umgehen konnte, solange man diskret war. Florenz der 1470er Jahre war, wie ein Zeitgenosse es ausdrückte, eine sehr tolerante Stadt. Leonardo nutzte diesen Spielraum und schrieb darüber nichts in seinen Notizbüchern, was wiederum selbst eine Form von Klugheit war.

Der Empfehlungsbrief an Sforza: Wer zuletzt Maler schreibt, denkt zuerst an Kanonen

Um 1482 schrieb Leonardo einen Empfehlungsbrief an Ludovico Sforza, den Herzog von Mailand, in dem er seine Fähigkeiten anpries und um Anstellung bat. Dieser Brief ist ein aufschlussreiches Dokument, nicht wegen dem, was darin steht, sondern wegen der Reihenfolge. Leonardo listet darin ausführlich seine Kenntnisse im Brückenbau, in der Militärarchitektur, im Kanonenbau, in der Herstellung tragbarer Brücken, in der Entwässerungstechnik und in der Herstellung von Kriegsmaschinen auf. Am Ende des Briefes, fast als Nachgedanken, erwähnt er, dass er auch malen und Bildhauerei könne.

Das ist kein Zeichen von Bescheidenheit gegenüber seinen Fähigkeiten als Künstler. Es ist ein Zeichen von Realismus über das, was ein Fürst des 15. Jahrhunderts brauchte. Sforza brauchte keine Madonnen. Er brauchte jemanden, der seine Festungen bauen und seine Feinde besiegen konnte. Leonardo bot das an, was gefragt war, und erwähnte das, womit er unsterblich werden sollte, am Schluss. Sforza stellte ihn ein. Leonardo arbeitete mit Unterbrechungen über zwanzig Jahre für die Sforza, organisierte Hoffeste, entwarf Bühnenbilder, baute Kanäle und malte nebenbei das Letzte Abendmahl. Nebenbei.

7.000 Seiten Spiegelschrift: Das größte Notizbuch der Weltgeschichte

Ein Zeitzeuge berichtet, dass Leonardo ein kleines Notizbuch stets an seinem Gürtel trug. Was er darin notierte, war alles: Anatomische Beobachtungen, Entwürfe für Maschinen, Überlegungen zur Optik, Einkaufslisten, Bemerkungen über das Wetter, Fragen, die er sich selbst stellte, und Fragen, die er nie beantwortete. Er schrieb in Spiegelschrift, von rechts nach links, und die Erklärung dafür ist bis heute nicht vollständig geklärt: vielleicht wegen seiner ausgeprägten Linkshändigkeit, vielleicht als Schutz vor Plagiat in einer Zeit ohne Patentrecht, vielleicht aus beiden Gründen gleichzeitig.

Von geschätzten 13.000 Seiten, die er im Laufe seines Lebens füllte, sind heute etwa 7.000 erhalten. Diese Seiten sind über Institutionen und Privatsammlungen in aller Welt verstreut. Bill Gates kaufte 1994 den Codex Leicester, eine der bedeutendsten Sammlung seiner wissenschaftlichen Beobachtungen, für rund 30 Millionen Dollar. Es ist das teuerste Buch, das je versteigert wurde. Was Gates kaufte, war kein Kunstwerk im üblichen Sinne, sondern Leonardos Notizen über Wasser: wie es fließt, warum es Wirbel bildet, wie Wellen entstehen, was der Mond mit den Gezeiten macht. Notizen, die Leonardo nie veröffentlichte und die er wahrscheinlich als Vorarbeit für eine Enzyklopädie des Wissens betrachtete, die er nie fertigstellte. Wie fast alles, was er begann.

Die Mona Lisa: Ein Bild, das er nie abgab

Die Mona Lisa, um 1503 begonnen, wurde nie an den Auftraggeber geliefert. Leonardo trug das Bild jahrelang mit sich, arbeitete daran weiter, überarbeitete es, nahm es nach Frankreich mit und hinterließ es bei seinem Tod seinem Schüler Francesco Melzi. Wie das Bild in den Besitz des französischen Königs gelangte und schließlich in den Louvre, ist eine Geschichte für sich. Das berühmteste Gemälde der Welt ist ein Auftrag, den sein Maler nie für abgeschlossen hielt.

Was die Mona Lisa von anderen Porträts ihrer Zeit unterscheidet, ist nicht allein das rätselhafte Lächeln, das Generationen von Betrachtern beschäftigt hat. Es ist die Atmosphäre: der Dunst zwischen Figur und Landschaft, die sfumato genannte Technik des weichen Übergangs, die Leonardo über Jahrzehnte entwickelte und die er mit einer Präzision beherrschte, die kein Zeitgenosse nachahmen konnte. Leonardo erforschte dabei, wie das menschliche Auge Dinge in der Peripherie des Sehfeldes wahrnimmt, also unschärfer als im Zentrum, und malte das Lächeln so, dass es verschwindet, wenn man direkt darauf schaut, und erscheint, wenn man es aus dem Augenwinkel betrachtet. Das ist keine Magie. Es ist angewandte Optik, drei Jahrhunderte vor ihrer wissenschaftlichen Beschreibung.

Leichen im Keller und kein Fleisch auf dem Tisch

Leonardo sezierte in seinem Leben mehr als dreißig menschliche Leichen, heimlich, bei Kerzenlicht, in Krankenhäusern, die ihm Zugang zu frisch Verstorbenen gewährten. Die anatomischen Zeichnungen, die dabei entstanden, sind bis heute von einer Genauigkeit, die Medizinstudenten des 20. Jahrhunderts noch als Lehrmaterial diente. Er zeichnete Muskelschichten, Blutgefäße, den Fötus im Mutterleib und die Struktur des Herzens mit einer Präzision, die erst mit modernen Bildgebungsverfahren übertroffen wurde. Dabei sezierte er auch tote Tiere zum Zweck der vergleichenden Anatomie und ordnete den Menschen in dieselbe Gattung wie Menschenaffen und Affen ein, eine Einschätzung, die erst Jahrhunderte später von der Wissenschaft formalisiert werden würde.

Gleichzeitig aß Leonardo nach allem, was bekannt ist, kein Fleisch. Zeitgenossen berichteten davon, er kaufte Vögel auf dem Markt, um sie freizulassen, und hielt das Töten von Tieren für unnötig, wo es nicht der Gesundheit diente. Er sezierte tote Tiere und kaufte lebende frei. Er öffnete Körper, um das Leben zu verstehen, und weigerte sich, Leben zu nehmen, um es zu genießen. Das ist kein Widerspruch in seinem Denken. Es ist die konsequente Anwendung desselben Prinzips: Wissen ohne Grausamkeit, Neugier ohne Zerstörung, soweit das möglich war.

Der Erfinder-Mythos: Was Mussolini aus Leonardo machte

Das Bild von Leonardo als prophetischem Erfinder, der Hubschrauber, Fallschirm und Panzer Jahrhunderte vor ihrer Verwirklichung entwarf, ist zum großen Teil ein Produkt des 20. Jahrhunderts und eines bestimmten politischen Projekts. Mussolini initiierte 1939 eine große Leonardo-Ausstellung, für die erstmals zahlreiche Modelle nach Leonardos Skizzen angefertigt wurden. Damit wurde ein für die imperialen Ansprüche Italiens verwertbares Leonardobild geschaffen, wie der Kunsthistoriker Carlo Pedretti es nannte: Leonardo als Beweis italienischer Überlegenheit und prophetischen Genies.

Was die Forschung seither herausgearbeitet hat, ist nuancierter. Ein Großteil von Leonardos technischen Zeichnungen zeigt Ideen, die bereits vor seiner Zeit existierten, die er kombinierte, verfeinerte und dramatisch inszenierte, ohne sie zu erfinden. Das macht seine Leistung nicht kleiner. Es macht sie anders: nicht der Prophet, der aus dem Nichts die Zukunft sieht, sondern der Beobachter, der das Vorhandene mit einer Intensität studiert, die es in etwas Neues verwandelt. Ein Leonardo, der kombiniert und nobilitiert, ist intellektuell interessanter als ein Leonardo, der erfindet. Aber er ist schlechter für nationalistische Mythen, weshalb dieser Leonardo weniger bekannt ist.

Warum Leonardo heute so bewundert und so missverstanden ist wie je

Leonardo wird heute vor allem als Beweis dafür zitiert, dass ein Mensch in allem gut sein kann. Das ist das falsche Bild. Leonardo war nicht in allem gut. Er war in vielem unfertig, in manchem gescheitert und in wenigen Dingen von einer Vollkommenheit, die bis heute nicht übertroffen wurde. Was ihn wirklich auszeichnete, war nicht die Breite seiner Interessen, sondern die Tiefe seiner Aufmerksamkeit. In seinen Notizbüchern stehen Fragen wie: Warum ist der Himmel blau? Wie sieht die Zunge des Spechtes aus? Warum gähnen Menschen? Das sind keine wissenschaftlichen Programme. Es sind die Fragen eines Menschen, der es sich nicht leisten konnte, aufzuhören, neugierig zu sein.

Walter Isaacson, der eine der gründlichsten Biografien über Leonardo geschrieben hat, kommt zu dem Schluss, dass Leonardos wichtigster Charakterzug nicht sein Talent war, sondern seine Neugier, und dass diese Neugier keine angeborene Fähigkeit war, sondern eine Haltung, die er pflegte und kultivierte. Das ist der unbekannteste und wichtigste Satz über Leonardo: Sein Genie war zum Teil eine Entscheidung. Die Entscheidung, nicht aufzuhören zu fragen, auch wenn die Frage nichts nützte, auch wenn niemand die Antwort brauchte, auch wenn die Notizbuchseite voll war und eine neue begann und auch die voll wurde, ohne dass je ein fertiges Buch daraus wurde.

Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der unehelich geboren wurde und deshalb Maler statt Notar wurde, der wegen Sodomie angeklagt und zweimal freigesprochen wurde, der einem Herzog schrieb, er könne Kanonen bauen, und nebenbei das Letzte Abendmahl malte, der dreißig Leichen sezierte und keinen Bissen Fleisch aß, der sieben Tausend Seiten Notizen hinterließ und kein einziges fertiges Buch, und der an einem Bild weiterarbeitete, das er als unfertig betrachtete, bis der Tod ihn daran hinderte. Dieses Fundament macht seine Worte zu mehr als Weisheiten. Es macht sie zu Zeugnissen einer Neugier, die sich durch kein Hindernis, kein Scheitern und keine Vollendung aufhalten ließ.

Zitate von Leonardo da Vinci

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Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren.

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Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.

Kategorie: Zitate zum Thema Trauer und Tod

Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.

Kategorie: Zitate zum Thema Leben

Für die Ehrgeizigen, die sich weder mit dem Geschenk des Lebens noch mit der Schönheit der Welt zufrieden geben, liegt eine Strafe darin, dass sie sich selbst dieses Leben verbittern und die Vorteile und die Schönheit dieser Welt nicht besitzen.

Kategorie: Zitate zum Thema Leben

Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.

Kategorie: Zitate zum Nachdenken

Während ich glaubte, ich würde lernen, wie man leben soll, habe ich gelernt zu sterben.

Kategorie: Zitate zum Nachdenken

Kritisiere einen Freund heimlich und lobe ihn öffentlich.

Kategorie: Zitate zum Thema Freundschaft

Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will.

Kategorie: Zitate zum Thema Zeit

Die Zeit verlängert sich für alle, die sie zu nutzen verstehen.

Kategorie: Zitate zum Thema Zeit

Jede Erkenntnis beginnt mit den Sinnen.

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Die Wahrheit war immer nur eine Tochter der Zeit.

Kategorie: Sonstiges

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.

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So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

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Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.

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Ein gut angewendetes Leben ist lang.

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Die Menschen werden jenes Ding verfolgen, vor dem sie am meisten Angst haben.

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Wissen ist das Kind der Erfahrung.

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Bezeichnest du die Malerei als stumme Dichtung, so kann der Maler erst recht die Dichtung eine blinde Malerei nennen. Nun überlege einmal, was ein größeres Gebrechen ist: Blindsein oder Stummsein!

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Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft.

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Die meisten Probleme entstehen bei ihrer Lösung.

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Wer das Böse nicht bestraft, befiehlt, daß es getan wird.

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Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.

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Wer nicht kann, was er will, muß das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.

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Die Natur bricht niemals ihre Gesetze.

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Wo die Natur aufhört ihre Abbilder zu schaffen, dort beginnt der Mensch aus natürlichen Dingen mit Hilfe der Natur unendliche Bilder zu schaffen.

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Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige vollenden sie.

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Die Zeit wird kommen, wo die Ermordung eines Tieres gerichtet werden wird wie diejenige eines Menschen.

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Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab.

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Wo die meiste Empfindung, da ist das größte Leid.

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Wer das Böse nicht verurteilt, läßt zu, daß es geschieht.

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Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen.

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Kraft wird aus dem Zwang geboren und stirbt an der Freiheit.

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