Konfuzius Zitate
- Wer war Konfuzius?
- Qufu, ein verarmter Adel und eine Mutter ohne Namen
- Vom Scheunenaufseher zum Staatsminister: Die langen Lehrjahre
- Eine Revolution ohne Schwert: Bildung für jeden Menschen
- Dreizehn Jahre Wanderschaft: Der Prophet im eigenen Land
- Ren und Li: Was Konfuzius wirklich lehrte
- Sohn, Lieblingsschüler, Freund: Die Verluste der letzten Jahre
- Das Lunyu: Ein Buch, das sein Autor nie schrieb
- Karl Jaspers und die vier maßgebenden Menschen
- Warum Konfuzius heute so missverstanden und so notwendig ist wie je
- Konfuzius Zitate
Wer war Konfuzius?
Konfuzius, im Chinesischen Kong Qiu, später ehrenvoll Kong Fuzi genannt, was so viel bedeutet wie Meister Kong, wurde 551 vor Christus im Staat Lu geboren, in der Nähe der heutigen Stadt Qufu in der chinesischen Provinz Shandong, und starb 479 vor Christus ebendort. Er war 72 Jahre alt. Er war Lehrer, Beamter und Philosoph, hinterließ kein einziges eigenes Schriftstück und gehört dennoch zu den einflussreichsten Denkern der Menschheitsgeschichte. Für den Philosophen Karl Jaspers war er neben Sokrates, Buddha und Jesus einer der vier „maßgebenden Menschen", an denen sich das Denken der Menschheit orientiert hat, eine Einschätzung, über die sich kaum ernsthaft streiten lässt.
Was Konfuzius von fast allen anderen großen Denkern unterscheidet, ist die Richtung seiner Fragen. Er fragte nicht nach dem Ursprung des Universums, nicht nach dem Wesen Gottes, nicht nach dem Leben nach dem Tod. Er fragte: Wie sollen Menschen miteinander leben? Was macht einen guten Menschen aus? Was macht einen guten Herrscher aus? Was macht eine gute Gesellschaft aus? Diese Fragen klingen bescheiden neben den großen kosmologischen Spekulationen anderer Philosophien. Sie sind in Wirklichkeit die schwersten Fragen, die ein Mensch stellen kann, weil sie eine Antwort verlangen, die man selbst leben muss.
Qufu, ein verarmter Adel und eine Mutter ohne Namen
Konfuzius wurde in eine Familie hineingeboren, die einstmals zur Aristokratie gehört hatte und seither verarmt war. Seine Vorfahren sollen von Königen abgestammt haben, aber zu seiner Zeit war davon wenig übrig außer einem gewissen Standesbewusstsein ohne materielle Grundlage. Sein Vater Shuliang He, ein Militäroffizier von geringem Rang, starb, als Konfuzius etwa drei Jahre alt war. Was danach folgte, ist in den historischen Quellen nur andeutungsweise erkennbar: eine Mutter, die allein für das Kind sorgte, in bescheidenen Verhältnissen, in einer Gesellschaft, die ledige Mütter nicht mit Würde betrachtete.
Der Name seiner Mutter ist in den meisten überlieferten Quellen nicht genannt. Sie heißt in manchen Schriften Yan Zhengzai, aber selbst diese Überlieferung ist nicht gesichert. Diese Namenlosigkeit ist kein Zufall, sondern ein Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse, gegen die Konfuzius zeitlebens arbeitete: einer Welt, in der die Würde eines Menschen von Herkunft und Rang abhing und nicht von dem, was er war und tat. Dass dieser Junge, der von einer Mutter ohne Namen großgezogen wurde und in seiner Kindheit niedere Arbeiten verrichtete, die Überzeugung entwickelte, dass Bildung und moralische Haltung wichtiger sind als Geburt, ist kein Zufall. Es ist die Logik einer gelebten Erfahrung.
Vom Scheunenaufseher zum Staatsminister: Die langen Lehrjahre
Konfuzius war alles andere als ein weltfremder Denker, der in Muße philosophierte. Er erinnerte sich selbst später, in seiner Jugendzeit arm und einfach gewesen zu sein, und diese Erinnerung war keine Koketterie. 532 v. Chr. heiratete er die junge Qi Guan, mit der er ein Jahr später seinen ersten Sohn Kong Li hatte. Um die junge Familie zu ernähren, musste Konfuzius nun kleinere Arbeiten annehmen. So ist bezeugt, dass er 532 v. Chr. als Scheunenaufseher in Zou tätig war. In den Folgejahren hatte er immer wieder niedere Berufe ausgeführt. Dies hat seine politisch-philosophischen Ansichten stark beeinflusst.
Ein Mann, der weiß, wie ein Kornspeicher riecht und wie schwer die Arbeit ist, die anderen unsichtbar bleibt, schreibt eine andere Philosophie als jemand, der nur Bücher kennt. Konfuzius kannte beides: die Bücher, die er mit einer Gründlichkeit studierte, die seine Zeitgenossen verblüffte, und die Wirklichkeit der einfachen Arbeit, die ihn geerdet hielt. 501 v. Chr. wurde er zum Stadtgouverneur ernannt, kurz darauf übernahm er den Posten des Bauministers und hatte sehr kurz auch den Posten des Polizeiministers inne. 498 v. Chr. wurde er stellvertretender Kanzler. Vom Scheunenaufseher zum stellvertretenden Kanzler: Das ist kein Märchenweg, sondern der Beweis seiner eigenen Lehre, dass Bildung und Tugend den Menschen weiterführen als Herkunft und Beziehungen.
Doch die politische Karriere endete in Enttäuschung. Konfuzius trat bereits 497 v. Chr. enttäuscht von all seinen Ämtern zurück und widmete sich von da an nur noch der Lehre. Was ihn dazu brachte, ist nicht vollständig überliefert, aber der Hintergrund ist klar: Er sah, wie mächtige Adelsfamilien das Staatswesen für ihre eigenen Interessen nutzten, wie Herrscher seinen Ratschlägen zuhörten und sie ignorierten, wie die Wirklichkeit der Macht wenig mit dem zu tun hatte, was er für richtig hielt. Dieser Rücktritt war keine Niederlage. Er war eine Entscheidung: Wenn ich in diesem System nichts verändern kann, verändere ich die Menschen, die in diesem System leben.
Eine Revolution ohne Schwert: Bildung für jeden Menschen
In der chinesischen Gesellschaft zur Zeit des Konfuzius war Bildung ein Privileg. Wer aus einer adligen Familie stammte, konnte lernen. Wer arm war, lernte bestenfalls einen Handwerksberuf. Das Wissen, das die gesellschaftliche Ordnung begründete, die Rituale, die Geschichte, die Texte der Vergangenheit: Das alles war den oberen Schichten vorbehalten. Konfuzius brach mit dieser Ordnung, nicht durch Aufstand, nicht durch politische Forderungen, sondern durch seine Praxis als Lehrer.
Als Lehrer war ihm allerdings weitaus größerer Erfolg beschert. Konfuzius brach mit althergebrachten Traditionen, denn er glaubte daran, dass jeder Mensch von Bildung profitieren könne. Er unterrichtete Schüler aus allen gesellschaftlichen Schichten, arm und reich, adlig und bürgerlich. Die einzige Bedingung war der Wille zu lernen. Eine Hand voll Dörrfleisch als Unterrichtsgabe war seine einzige Forderung, und selbst die ließ er fallen, wenn jemand wirklich nichts mitbringen konnte. Das war, in einer Gesellschaft, die strenge Standesgrenzen kannte, eine stille Revolution. Keine Schwerter, keine Manifeste, keine Aufrufe. Nur ein Lehrer, der jeden unterrichtete, der kommen wollte.
Am Ende seines Lebens hatte er etwa 3.000 Schüler, von denen 72 als seine engsten Vertrauten gelten. Diese Schüler kamen aus verschiedenen Staaten, verschiedenen Familien, verschiedenen Verhältnissen. Konfuzius behandelte sie nicht gleich, das war ihm wichtig: Er erkannte, dass verschiedene Menschen verschiedene Rückhaltungen und Anreize brauchten. Den Zögerlichen ermutigte er. Den Draufgänger hielt er zurück. Gleiche Weisheit für alle hätte bedeutet, niemanden wirklich zu sehen. Er sah jeden.
Dreizehn Jahre Wanderschaft: Der Prophet im eigenen Land
Nach seinem Rücktritt von den politischen Ämtern begann Konfuzius eine Reise, die dreizehn Jahre dauern sollte. Er zog mit einem Kreis von Schülern durch die Staaten Nordost- und Zentralchinas, besuchte Herrscher, bot seine Dienste an, warb für seine Überzeugungen und stieß überall auf dasselbe: Höfliches Interesse, gelegentliche Gastfreundschaft, und am Ende keine Stelle. Er blieb ein Wanderer in einer Welt, die seine Ideen bewunderte und nicht bereit war, nach ihnen zu regieren.
Diese Jahre waren keine romantische Suche. Es gab Phasen, in denen die Gruppe fast verhungerte. Es gab Momente der Gefahr, wenn misstrauische Herrscher die Gesellschaft des fremden Lehrers als Bedrohung empfanden. Es gab Enttäuschungen, wenn ein Fürst, der sein Interesse bekundet hatte, sich als unfähig oder unwillig zur Umsetzung erwies. Konfuzius soll in diesen Jahren einmal gesagt haben, die Welt sei nicht in Ordnung, deshalb könne er nicht aufhören, sie zu ändern zu versuchen. Das ist kein Ausdruck von Resignation. Es ist die Beschreibung einer Pflicht, die kein Ergebnis braucht, um gültig zu sein. Man handelt richtig, weil es richtig ist, nicht weil der Erfolg sicher ist. Diese Haltung ist der philosophische Kern seines gesamten Lebens.
Ren und Li: Was Konfuzius wirklich lehrte
Wer Konfuzius auf Respekt vor Älteren und Hierarchie reduziert, hat ihn nicht verstanden, und wer ihn auf fromme Allgemeinplätze reduziert, hat ihn noch weniger verstanden. Seine Philosophie ist präziser und anspruchsvoller als beides. Zwei Begriffe stehen im Zentrum: Ren (仁) und Li (礼). Ren lässt sich mit Menschlichkeit, Güte oder Mitgefühl übersetzen, aber keine dieser Übersetzungen trifft ganz, was gemeint ist. Es ist das Vermögen des Menschen, sich in andere einzufühlen, ihnen gegenüber so zu handeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Die negative Formulierung der Goldenen Regel, was du nicht willst, dass man dir tue, das tue auch keinem anderen, findet sich im Lunyu explizit, mehr als 500 Jahre vor ihrer berühmten christlichen Formulierung.
Li bezeichnet die rituellen Formen und Verhaltensregeln, die das soziale Leben ordnen: Begrüßungsformen, Trauerriten, Regierungszeremonien, familiäre Pflichten. Das klingt nach starrem Formalismus, und es wurde in der Geschichte des Konfuzianismus gelegentlich so verstanden. Konfuzius selbst meinte es anders. Für ihn waren die Riten der Ausdruck innerer Haltung, nicht ihr Ersatz. Wer die Form befolgt, ohne die Haltung zu haben, macht aus dem Ritual eine leere Geste. Wer die Haltung hat, braucht die Form, um sie in der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Beide zusammen ergeben eine Gesellschaft, in der Menschen nicht auf Gesetze und Kontrolle angewiesen sind, um sich anständig zu verhalten, weil sie es aus innerer Überzeugung tun.
Sein Schlüsselbegriff des Junzi, des edlen Menschen, ist dabei kein aristokratischer Titel, sondern ein ethisches Ideal: der Mensch, der sich beständig um Tugend bemüht, der weiß, dass er dieses Ideal nie vollständig erreicht, und der deshalb niemals aufhört, danach zu streben. Nicht das Erreichen des Ideals macht jemanden zum Junzi. Das unablässige Bemühen macht ihn dazu.
Sohn, Lieblingsschüler, Freund: Die Verluste der letzten Jahre
Die letzten Jahre seines Lebens waren von Verlusten geprägt, die ihn tiefer trafen als die politischen Enttäuschungen und das Exil. 482 v. Chr. starb sein Sohn Bo Yu, 481 v. Chr. starb sein Lieblingsschüler Yan Hui und 480 v. Chr. sein Schüler Zilu. Drei Menschen in drei Jahren, denen er am engsten verbunden war. Über den Tod von Yan Hui wird berichtet, dass Konfuzius weinte wie ein Mensch, der nicht aufhören konnte zu weinen, und dass seine Schüler ihn fragten, ob das nicht zu viel der Trauer sei. Er soll geantwortet haben: Wenn ich für diesen Menschen nicht weine, für wen dann?
Dieser Satz ist aufschlussreicher als viele seiner offiziellen Lehren. Er zeigt einen Mann, der über Gefühle nicht als Schwäche dachte, sondern als Ausdruck von Ren, von Menschlichkeit. Wer das Leiden eines anderen nicht fühlt, hat Ren nicht verstanden. Und er zeigt, dass Konfuzius sich selbst nicht ausnahm von der menschlichen Erfahrung, nicht als Weiser über dem Schmerz, sondern als Mensch mitten in ihm. Der Bericht über seine Trauer um Yan Hui ist vielleicht der menschlichste Moment in der gesamten Überlieferung seines Lebens. Für 479 v. Chr. sagte Konfuzius seinen eigenen Tod voraus. Diese Prophezeiung erfüllte sich tatsächlich am elften Tage des vierten Monats.
Das Lunyu: Ein Buch, das sein Autor nie schrieb
Konfuzius schrieb kein einziges Wort selbst nieder, zumindest kein Wort, das erhalten geblieben ist. Was von ihm überliefert ist, entstammt dem Lunyu, den Gesprächen, einer Sammlung seiner Aussprüche und Dialoge mit Schülern, die erst nach seinem Tod von eben diesen Schülern aus dem Gedächtnis zusammengestellt wurden. Der Text entstand über Generationen, wurde ergänzt, redigiert, kommentiert, und das, was wir heute als das Lunyu lesen, ist das Produkt dieser langen Überlieferungsarbeit.
Diese Entstehungsgeschichte hat eine wichtige Konsequenz: Nicht alles, was dem Konfuzius im Lunyu zugeschrieben wird, stammt mit Sicherheit von ihm. Einige Passagen könnten die Überzeugungen seiner Schüler spiegeln, andere könnten später hinzugefügt worden sein. Wer Konfuzius-Zitate liest, liest immer durch die Linse derer, die ihn überlieferten. Das ist kein Grund zur Skepsis gegenüber dem Inhalt, wohl aber ein Grund zur Vorsicht bei präzisen Zuschreibungen. Im Internet kursieren zahlreiche angebliche Konfuzius-Zitate, die sich im Lunyu nicht finden lassen. Wer seine wirklichen Gedanken kennenlernen möchte, ist mit dem Lunyu selbst besser bedient als mit Zitatesammlungen zweifelhafter Herkunft.
Das Lunyu beginnt mit einem Satz, der so einfach klingt, dass man ihn fast überliest: Lernen und das Gelernte zur rechten Zeit anwenden, ist das nicht eine Freude? Das ist keine rhetorische Floskel. Es ist eine philosophische Standortbestimmung: Lernen ohne Anwendung ist leer, Anwendung ohne Lernen ist blind. Der Anfang des einflussreichsten Textes der ostasiatischen Geistesgeschichte ist eine Einladung zum Denken, kein Befehl zum Gehorchen.
Karl Jaspers und die vier maßgebenden Menschen
Der deutsche Philosoph Karl Jaspers prägte den Begriff der Achsenzeit für jene Epoche zwischen 800 und 200 vor Christus, in der in verschiedenen Teilen der Welt gleichzeitig und unabhängig voneinander philosophische Durchbrüche stattfanden: in China Konfuzius und Laozi, in Indien Buddha und die Verfasser der Upanishaden, in Persien Zarathustra, im Nahen Osten die israelitischen Propheten, in Griechenland Sokrates, Platon und die Vorsokratiker. Konfuzius war ein Zeitgenosse von Pythagoras und Heraklit, ohne dass diese Menschen voneinander wussten. Das 6. Jahrhundert vor Christus war, ohne erkennbaren gemeinsamen Auslöser, das Jahrhundert, in dem die Menschheit begann, systematisch über sich selbst nachzudenken.
Jaspers nannte Konfuzius neben Sokrates, Buddha und Jesus einen der vier maßgebenden Menschen. Was diese vier verbindet, ist nicht ihre Lehre, die grundverschieden ist, sondern die Art ihres Wirkens: keiner schrieb selbst das entscheidende Werk, alle lehrten in direktem Gespräch, alle wurden durch Schüler überliefert, und alle prägten Kulturen weit über ihre eigene Zeit und ihr eigenes Volk hinaus. Konfuzius ist in diesem Kreis der einzige, der sein Denken konsequent auf das Diesseits, auf die menschliche Gemeinschaft und ihre Ordnung beschränkte, ohne es durch ein Jenseitsversprechen zu ergänzen. Diese Diesseitigkeit ist sein eigentümlichstes Merkmal und vielleicht sein radikalster Zug.
Warum Konfuzius heute so missverstanden und so notwendig ist wie je
Konfuzius ist im Westen oft Gegenstand zweier entgegengesetzter Missverständnisse. Das erste sieht in ihm den Verteidiger erstarrter Hierarchie, den Denker, der Kinder zur Unterwerfung unter die Eltern und Untertanen zur Unterwerfung unter den Herrscher erziehen wollte. Das zweite sieht in ihm einen Lieferanten gefälliger Weisheitssprüche, die sich auf Kühlschrankmagneten gut machen. Beide Bilder sind falsch, und beide entstehen durch Herausreißen von Gedanken aus ihrem Zusammenhang.
Was Konfuzius wirklich forderte, war anspruchsvoller als beides: eine Gesellschaft, in der jeder Beteiligte seine Rolle mit echter moralischer Ernsthaftigkeit ausfüllt. Der Herrscher, der gut regiert, weil er es soll und nicht weil er Macht will. Der Beamte, der seinem Herrscher widerspricht, wenn dieser falsch liegt, weil Loyalität keine blinde Gefolgschaft ist. Der Sohn, der seinen Eltern mit echter Zuneigung begegnet, nicht mit gespieltem Respekt. Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. Dieser Satz ist das Gegenteil von Hierarchieverherrlichung. Er ist eine Forderung nach persönlicher Verantwortung, die keinen anderen zur Pflicht macht, ohne sich selbst zuallererst in die Pflicht zu nehmen.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der als Kind arm war und Kornspeicher bewachte, der dreizehn Jahre durch China reiste, ohne je die Stelle zu finden, die er gesucht hatte, der drei Menschen verlor, die ihm am nächsten standen, und der trotzdem mit Gewissheit lehrte: Die Welt lässt sich verbessern, Mensch für Mensch, durch Bildung und durch das beharrliche Bemühen um Menschlichkeit. Das ist das Fundament seiner Worte. Und es ist, nach 2.500 Jahren, immer noch das Schwerste, was ein Mensch versuchen kann.
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Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.
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Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.
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Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.
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Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass’ es mich tun und ich verstehe.
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Mich kümmert nicht, dass die Menschen mich nicht kennen. Mich kümmert, dass ich die Menschen nicht kenne.
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Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
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Über das Ziel hinausschießen, ist ebenso schlimm, wie nicht ans Ziel kommen.
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Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.
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Lernen, ohne zu denken, ist eitel, denken, ohne zu lernen, gefährlich.
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Lernen und es von Zeit zu Zeit anzuwenden, ist das nicht eine große Freude?
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Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!
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Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
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Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen!
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Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln; erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.
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Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.
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Wer am falschen Faden arbeitet zerstört das ganze Gewebe.
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Hoffnung ist wie Zucker im Tee: sie ist zwar klein, aber sie versüßt alles.
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Sorge dich nicht um die Ernte sondern um die richtige Bestellung deiner Felder.
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Den Edelstein kann man nicht blank machen, ohne ihn zu reiben.
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Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.
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Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von andern. So bleibt dir mancher Ärger erspart.
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Glatte Worte und einschmeichelnde Mienen sind selten gepaart mit Sittlichkeit.
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In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.
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Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selber nicht besser.
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Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
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Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.
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Wer fragt ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt ist ein Narr sein Leben lang.
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Laute Freunde sind oft leise Feinde.
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Den edlen Menschen kränkt sein Unvermögen; ihn kränkt nicht, daß man ihn nicht anerkennt.
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Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
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Der echte Reisende ist immer ein Landstreicher, mit den Freuden und Versuchungen und der Abenteuerlust.
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Erfahrungen sind wie Laternen, die wir auf dem Rücken tragen. Sie beleuchten nur den Teil des Weges, den wir bereits hinter uns haben.
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Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.
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Ob es Unglück bringt, wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft, hängt alleine davon ab, ob du ein Mensch oder eine Maus bist.
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Der Mensch lebt durch Geradheit. Ohne sie lebt er nur von glücklichen Umständen und rechtzeitigem Ausweichen.
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An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.
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Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.
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Der Mensch ist von Geburt an gut, aber die Geschäfte machen ihn schlecht.
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Unwissenheit ist die Nacht des Geistes, eine Nacht ohne Mond und Sterne.
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Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind.
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Es gibt niemanden, der nicht ißt und trinkt, aber nur wenige, die den Geschmack zu schätzen wissen.
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Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen.
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Arm sein und nicht murren ist schwer. Reich sein und nicht hochmütig werden, ist im Vergleich damit leicht.
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Es gibt ein Wort, das jedem als praktische Lebensregel dienen könnte: Gegenseitigkeit.
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Wer neu anfangen will, soll es sofort tun, denn eine überwundene Schwierigkeit vermeidet hundert neue.
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Begegnest du jemandem, der ein Gespräch wert ist, und du versäumst es, mit ihm zu reden, dann hast du einen Menschen verfehlt. Begegnest du jemandem, der kein Gespräch wert ist, und du redest mit ihm, dann hast du deine Worte verfehlt. Weise ist, wer stets den richtigen Menschen und die richtigen Worte findet.
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Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und das Glück seine Blüten.
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Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück; Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.
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Der Blick auf die kleinen Vorteile macht große Leistungen unmöglich.
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Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.
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Begegne den Menschen mit der gleichen Höflichkeit, mit der du einen teuren Gast empfängst
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Der Weise hat in seiner Einstellung zur Welt weder Vorlieben noch Vorurteile. Er ist auf der Seite des Rechts.
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Nie habe ich einen gesehen, der der Tugend mehr ergeben war als der Sinnlichkeit.
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Wenn im Staate Ordnung herrscht, ist es eine Schande, ein armer und gewöhnlicher Mensch zu sein. Wenn im Staate Verwirrung herrscht, so ist es eine Schande, reich und Beamter zu sein.
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Dem klugen Schützen gleicht der höhere Mensch. Verfehlt dieser sein Ziel, so wendet er sich ab und sucht die Ursache seines Fehlschusses in sich selbst.
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Wer Menschen beurteilt, hüte sich vor billigem Tadel und vor billigem Lob.
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Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht. Wird man nicht mehr gebraucht, so zieht man sich zurück.
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In einem gut regierten Land ist Armut keine Schande, in einem schlecht regierten Reichtum.
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Der edle Mensch ist würdevoll, ohne überheblich zu sein; der niedrig Gesinnte ist überheblich, ohne würdevoll zu sein.
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Menschlichkeit ist das Wesen der Sittlichkeit, Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit.
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Wenn die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung.
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Wenn ein Land gerecht ist, sollte man mutig reden und handeln. Wenn in einem Land Unrecht herrscht, sollte man mutig handeln, aber vorsichtig reden.
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Wer altes Wissen übt und nach neuen Kenntnissen strebt, macht sich zum Lehrer anderer.
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Es schadet nichts, wenn einem Unrecht geschieht. Man muß es nur vergessen können.
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Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.
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Wer ständig glücklich sein möchte, muß sich oft verändern.
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