Hippokrates Zitate
- Wer war Hippokrates?
- Asklepiaden: Eine Arztfamilie, die sich auf einen Gott zurückführte
- Der Wanderarzt: Wie Reisen die Medizin revolutionierten
- Die heilige Krankheit: Der mutigste Text der antiken Medizin
- Das Corpus Hippocraticum: Sechzig Schriften, kein einziger sicherer Autor
- Der Eid des Hippokrates: Das berühmteste Dokument der Medizingeschichte, das er wahrscheinlich nicht schrieb
- Die Säftelehre: Ein Irrtum, der 2000 Jahre Bestand hatte
- Die Platane von Kos: Was von einem Leben bleibt, das keine Biografen kannte
- Warum Hippokrates heute der meistgenannte Arzt der Geschichte ist und warum das berechtigt ist
- Zitate von Hippokrates
Wer war Hippokrates?
Hippokrates von Kos wurde um 460 vor Christus auf der griechischen Insel Kos geboren und starb um 370 vor Christus in Larissa in Thessalien. Er war also ungefähr neunzig Jahre alt. Er gilt als der berühmteste Arzt des Altertums und als Begründer der Medizin als Wissenschaft: der erste Mensch, der systematisch und schriftlich argumentierte, dass Krankheiten keine göttliche Strafe sind, sondern natürliche Vorgänge mit natürlichen Ursachen, die durch Beobachtung verstanden und durch rationale Maßnahmen beeinflusst werden können. Über sein Leben wissen wir fast nichts Gesichertes. Die ältesten Quellen, die ihn beschreiben, wurden Jahrhunderte nach seinem Tod verfasst. Sein Name ist täglich auf Millionen Lippen, aber der Mensch hinter dem Namen bleibt weitgehend im Dunkeln. Das ist das grundlegendste Paradox der Medizingeschichte: Der Arzt, nach dem der bedeutendste Ethikkodex der Heilkunde benannt ist, hat diesen Eid mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht verfasst, und von dem, was er tatsächlich schrieb, lässt sich keine einzige Zeile mit absoluter Sicherheit ihm zuschreiben.
Was Hippokrates von allen anderen Figuren in dieser Reihe unterscheidet, ist die Radikalität seiner zentralen Leistung: Er trennte die Medizin von der Religion. Das klingt heute selbstverständlich. Im fünften Jahrhundert vor Christus war es eine der riskantesten intellektuellen Positionen, die ein Mensch einnehmen konnte. Krankheiten galten als Zeichen der Götter, Heilung als deren Gnade, und die Priester der Asklepios-Heiligtümer hatten ein massives Interesse daran, dass diese Vorstellung unangefochten blieb. Hippokrates stellte sie offen in Frage. Er tat das nicht durch philosophische Spekulation, sondern durch genaue Beobachtung am Krankenbett, durch systematische Beschreibung von Symptomen, durch das Beharren darauf, dass ein Arzt seinen Patienten kennen muss, bevor er ihn behandelt: seine Lebensumstände, seine Ernährung, sein Klima, seinen Beruf. Das war das Programm, und es war neu.
Asklepiaden: Eine Arztfamilie, die sich auf einen Gott zurückführte
Hippokrates stammte aus einer Familie, die sich selbst Asklepiaden nannte: Nachkommen des Heilgottes Asklepios. Sein Vater Herakleides war Arzt, sein Großvater war Arzt, die Familie hatte eine lange Tradition der Heilkunst, die über Generationen weitergegeben wurde und die mit religiöser Legitimation verbunden war. Das ist der erste Widerspruch, der das Leben des Hippokrates kennzeichnet: Der Mann, der die Medizin von der Religion löste, kam aus einer Familie, die ihren Stand durch religiöse Abstammungsbehauptungen begründete. Er wuchs im Umfeld des Asklepions auf, des Heiligtums, in dem Kranke durch Tempelschlaf und Priesterintervention geheilt werden sollten. Er kannte dieses System von innen.
Was die Zugehörigkeit zu den Asklepiaden für die Ausbildung des Hippokrates bedeutete, war eine Doppelheit: Er erhielt früh medizinisches Wissen, das innerhalb der Familie weitergegeben wurde, und er erwarb gleichzeitig das Ansehen einer göttlich legitimierten Berufsgruppe. Beides nutzte er später auf je verschiedene Weise: das Wissen als Grundlage seiner rationalen Medizin, das Ansehen als Schutz vor dem Vorwurf der Gottlosigkeit. Dass Hippokrates die religiöse Begründung der Medizin bekämpfte, während er selbst aus einer Familie kam, die diese Begründung für sich beanspruchte, ist kein Zufall: Nur wer ein System von innen kennt, kann es von innen überwinden.
Der Wanderarzt: Wie Reisen die Medizin revolutionierten
Nach der Ausbildung durch den Vater und weiteren Studien unternahm Hippokrates ausgedehnte Reisen durch Griechenland und Kleinasien. Er war in Thassos, in Thrakien, in Makedonien, möglicherweise in Ägypten. Er praktizierte als Wanderarzt, behandelte Patienten in verschiedensten Regionen, beobachtete unterschiedliche Krankheitsbilder unter unterschiedlichen klimatischen und sozialen Bedingungen und schrieb auf, was er sah. Diese Reisen sind der methodische Kern seiner Leistung: Er entwickelte nicht am Schreibtisch eine Theorie und überprüfte sie dann. Er beobachtete zuerst, beschrieb das Beobachtete so genau wie möglich, und zog dann Schlüsse. Das ist empirische Medizin, und sie beginnt mit der Bereitschaft, die eigene Theorie an der Wirklichkeit zu messen.
Auf seinen Reisen sammelte er Informationen über Natur, Klima, Lebensweise der Bewohner verschiedener Regionen, deren Krankheiten und die Auswirkungen der Umwelt auf die Menschen. Das wurde zur Schrift Über Luft, Wasser und Ortslagen, einem der frühesten Werke der Umweltmedizin: der Beobachtung, dass Menschen in Sumpfgebieten andere Krankheiten haben als Bergbewohner, dass Trinkwasser und Windverhältnisse den Gesundheitszustand einer Bevölkerung beeinflussen. Ein Arzt, der im fünften Jahrhundert vor Christus systematisch beschreibt, dass die Umwelt krank machen kann, hat eine Beobachtung formuliert, die die moderne Epidemiologie dreitausend Jahre später mit statistischen Methoden bestätigt. Das ist der Maßstab seiner Vorausschau.
Die heilige Krankheit: Der mutigste Text der antiken Medizin
Die Schrift Über die heilige Krankheit ist vermutlich der kühnste Text, der aus dem Umfeld der hippokratischen Schule überliefert ist. Die heilige Krankheit war die Epilepsie: eine Erkrankung, bei der ein Mensch plötzlich zusammenbricht, zuckt und die Kontrolle über seinen Körper verliert. Das galt in der Antike als unzweifelhafter Beweis göttlicher Einwirkung, als Zeichen, dass ein Gott in den Körper des Erkrankten gefahren war. Die Priester und Heiler, die auf dieser Vorstellung beharrten, hatten damit einen enormen Einfluss und ein erhebliches Einkommen. Der Text beginnt mit dem Satz, dass die Krankheit keineswegs heiliger oder göttlicher ist als andere Krankheiten, sondern natürliche Ursachen hat wie alle anderen auch.
Was folgt, ist der Versuch einer rationalen Erklärung der Epilepsie, die das Gehirn als Sitz der betroffenen Vorgänge identifiziert. Die Erklärung selbst ist naturgemäß unvollständig und in Teilen falsch. Aber der Schritt, den sie vollzieht, ist revolutionär: Ein griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts schreibt öffentlich, dass die angesehensten religiösen Erklärer einer Krankheit lügen oder sich irren, und dass die Wahrheit durch Beobachtung und Vernunft gefunden werden muss, nicht durch Gebet. Den mutigsten Text der antiken Medizin beginnt sein Verfasser mit dem Satz, dass das Heiligste gar nicht heilig ist. Das kostete im fünften Jahrhundert vor Christus mehr als Mut. Es kostete die Bereitschaft, sich mit dem gesamten religiösen Establishment seiner Zeit anzulegen.
Das Corpus Hippocraticum: Sechzig Schriften, kein einziger sicherer Autor
Das Corpus Hippocraticum ist eine Sammlung von etwa sechzig bis siebzig medizinischen Schriften, die aus dem fünften Jahrhundert vor Christus bis ins erste Jahrhundert nach Christus stammen und von verschiedenen Personen verfasst wurden. Keines dieser Werke lässt sich mit Sicherheit dem historischen Arzt Hippokrates von Kos zuweisen. Die Forschung spricht deshalb von der Hippokratischen Frage: der bis heute offenen Frage, welche Teile des Corpus, wenn überhaupt, von Hippokrates selbst stammen. Als wahrscheinlich gilt, dass die Epidemien I und III sowie das Prognostikon aus der Lebenszeit des Hippokrates stammen und seiner Schule nahestehen. Mehr lässt sich nicht sagen.
Was dieses Problem für den heutigen Leser bedeutet, ist weniger dramatisch, als es klingt: Das Corpus Hippocraticum ist ein Gemeinschaftswerk der koischen Schule, die Hippokrates begründete und prägte, ähnlich wie die Veröffentlichungen eines Forschungsinstituts nicht von einer einzelnen Person stammen, aber eine erkennbare gemeinsame Methode und Haltung haben. Die Schriften sind alle im ionischen Dialekt verfasst, obwohl Hippokrates aus dem dorischen Kos stammte: ein Indiz dafür, dass das Corpus für eine überregionale Leserschaft geschrieben wurde und nicht nur für die lokale Schülerschaft. Ein Arzt, dessen Schule eine Sammlung von sechzig Texten hinterlässt, deren einheitliches Kennzeichen nicht der Stil eines einzelnen Verfassers ist, sondern eine gemeinsame rationale Methode, hat mit dieser Methode mehr hinterlassen als mit seinem Namen.
Der Eid des Hippokrates: Das berühmteste Dokument der Medizingeschichte, das er wahrscheinlich nicht schrieb
Der Eid des Hippokrates ist das meistzitierte ethische Dokument der Medizingeschichte und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von Hippokrates verfasst. Die älteste bekannte Erwähnung des Eides stammt von Scribonius Largus, einem römischen Arzt aus dem Umfeld von Kaiser Claudius, also aus dem ersten Jahrhundert nach Christus: mehr als vierhundert Jahre nach dem Tod des Hippokrates. Im gesamten übrigen Corpus Hippocraticum findet sich kein Hinweis auf den Eid. Die zeitliche Lücke zwischen Hippokrates und der ersten Erwähnung wird durch kein Dokument geschlossen.
Was der Eid enthält, fügt eine weitere Komplikation hinzu: An einer Stelle lehnt er Abtreibungen und aktive Sterbehilfe ab, während Hippokrates an anderer Stelle im Corpus diese Maßnahmen als legitim bezeichnet. Das ist kein geringfügiger Widerspruch. Es ist der deutlichste inhaltliche Hinweis darauf, dass der Eid und die gesicherten Schriften des Hippokrates nicht denselben Verfasser haben. Hinzu kommt, dass der Eid jede chirurgische Tätigkeit untersagt und den Chirurgen als eigenen Berufsstand behandelt: ein Verbot, das kein heutiger Arzt befolgt und das in medizinethischen Debatten regelmäßig unerwähnt bleibt, wenn der Eid als Autorität gegen Sterbehilfe oder Abtreibung angeführt wird. Das berühmteste Dokument der ärztlichen Ethik enthält ein vollständiges Chirurgieverbot, das seit zweitausend Jahren von jedem Arzt, der es zitiert, gebrochen wird. Das ist das redlichste Argument dafür, den Eid als historisches Symbol zu behandeln und nicht als geltendes Regelwerk.
Die Säftelehre: Ein Irrtum, der 2000 Jahre Bestand hatte
Die hippokratische Schule entwickelte die Viersäftelehre, die Humoralpathologie: die Vorstellung, dass Gesundheit auf der richtigen Mischung von vier Körpersäften beruht, nämlich Blut, Schleim, gelber und schwarzer Galle. Krankheit entstand demnach aus einer Störung dieses Gleichgewichts. Die Therapie bestand darin, das Gleichgewicht wiederherzustellen, durch Diät, Ruhe, Abführen oder Aderlass. Diese Lehre herrschte in der westlichen Medizin für fast zweitausend Jahre, bis ins neunzehnte Jahrhundert, und sie war in ihren Grundannahmen falsch. Es gibt keine schwarze Galle als Körperflüssigkeit. Aderlass tötet mehr Patienten, als er heilt. Die Viersäftelehre war ein systematischer Irrtum von epochaler Reichweite.
Was diesen Irrtum trotzdem als Fortschritt wertet, ist der Vergleich mit dem, was er ersetzte: die Erklärung von Krankheit durch göttliche Willkür. Die Viersäftelehre war falsch, aber sie war eine rationale Theorie, überprüfbar durch Beobachtung, widerlegbar durch Evidenz. Sie hatte eine Methode, auch wenn ihre Ergebnisse falsch waren. Und die Methode blieb, nachdem die Ergebnisse korrigiert worden waren. Ein Irrtum, der zweitausend Jahre hält, weil er die beste verfügbare rationale Erklärung seiner Zeit war, und der erst durch bessere Beobachtung überwunden wurde: Das ist kein Versagen der hippokratischen Medizin. Es ist die Beschreibung ihrer Methode, die durch ihre eigene Logik schließlich zu ihrer eigenen Korrektur führte.
Die Platane von Kos: Was von einem Leben bleibt, das keine Biografen kannte
In der Hauptstadt der Insel Kos steht eine uralte Platane, die als Platane des Hippokrates bekannt ist und unter der, der Überlieferung nach, Hippokrates seine Schüler unterrichtete. Dendrologisch ist diese Platane höchstens zweitausend Jahre alt, also jünger als Hippokrates selbst. Das weiß jeder, der nachfragt. Die Platane steht trotzdem, und Besucher kommen, um unter ihr zu stehen, weil sie der greifbarste Punkt ist, an dem Geschichte und Ort sich berühren. Das Asklepieion von Kos, das große Heilheiligtum der Insel, wurde nach dem Tod des Hippokrates gebaut: Er hat dort nie gelehrt und nie behandelt. Sein Ruhm ist so groß, dass die Orte, die ihn feiern, ihn historisch nicht gekannt haben.
Was Hippokrates nach dem Tod hinterließ, war kein Denkmal, sondern eine Methode: die Überzeugung, dass ein Arzt seinen Patienten beobachten, beschreiben und in seinem gesamten Lebenskontext verstehen muss, bevor er handelt. Diese Überzeugung steht hinter der modernen Anamnese, hinter der Idee der Krankengeschichte, hinter dem Begriff der Diagnose im ursprünglichen Sinne des Durchschauens. Ein Mensch, nach dem eine Platane benannt wurde, die jünger ist als er selbst, und nach dem ein Eid benannt wurde, den er wahrscheinlich nicht schrieb: Das ist das vollständigste Bild davon, was Ruhm in der Geschichte bedeutet. Nicht die Person wird erinnert, sondern was sie ermöglichte. Im Fall des Hippokrates war das die rationale Medizin, und das ist genug.
Warum Hippokrates heute der meistgenannte Arzt der Geschichte ist und warum das berechtigt ist
Hippokrates ist meistgenannt, weil sein Name zum Inbegriff ärztlicher Ethik wurde, zum Synonym für die Verpflichtung des Arztes gegenüber dem Patienten, zum Symbol für die Überzeugung, dass Medizin dem Wohlergehen des Menschen dient und nicht anderen Zwecken. Dass der Eid, der ihn unsterblich machte, nicht von ihm stammt, und dass seine eigenen Schriften nicht mit Sicherheit identifiziert werden können, mindert die Berechtigung dieses Ruhms nicht, es macht ihn nur genauer: Was wir Hippokrates verdanken, ist nicht ein Werk, das wir lesen können, sondern eine Haltung, die sein Name verkörpert. Und diese Haltung ist historisch real, auch wenn ihr Träger im Dunkel bleibt.
Was an seinen gesichert überlieferten Grundsätzen heute noch gilt, ist umfangreicher, als es auf den ersten Blick scheint. Der Grundsatz, den Patienten in seinem Lebenskontext zu sehen, ist die Grundlage der modernen Allgemeinmedizin und der Psychosomatik. Das Gebot der genauen Beobachtung vor jeder Behandlung ist die Grundlage der evidenzbasierten Medizin. Das Prinzip, dem Patienten vor allem nicht zu schaden, ist der Kern der modernen Risikoabwägung in der klinischen Entscheidungsfindung. Und die Unterscheidung zwischen der Aufgabe des Arztes und der Rolle des Priesters, also zwischen wissenschaftlicher Erklärung und religiöser Deutung, ist die Grundlage jeder modernen Gesundheitspolitik.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, über den wir fast nichts Gesichertes wissen: kein Geburtsdatum, kein Todesdatum, kein einziger Text, der zweifelsfrei von ihm stammt, und ein Eid, der seinen Namen trägt, den er wahrscheinlich nicht schrieb. Was wir wissen, ist, was er tat: Er trennte die Medizin von der Religion, indem er behauptete, dass die heiligste Krankheit gar nicht heilig ist, er reiste durch Griechenland und schrieb auf, was er sah, und er begründete eine Schule, die eine Methode hinterließ, die zweitausend Jahre später noch gültig ist. Das ist das Fundament seiner Sätze. Sie klingen wie ärztliche Weisheit. Sie sind das Ergebnis der ältesten rationalen Methode, die die westliche Medizin kennt: hinschauen, beschreiben, denken, handeln.
Zitate von Hippokrates
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