Zitate von George Bernard Shaw
- Wer war George Bernard Shaw?
- Dublin, ein alkoholkranker Vater und eine Mutter, die mit dem Gesangslehrer auszog
- Neun Jahre Ablehnung: Fünf Romane, kein Verleger, kein Einkommen
- Der Kritiker als Dramatiker: Wie Theaterkritik zum Theater führte
- Die Fabian Society: Sozialismus im Frack und die Mitgründung der London School of Economics
- Charlotte Payne-Townshend: Die Ehe, die sie vorschlug und er ablehnte
- Pygmalion: Das Stück, das My Fair Lady wurde, und was Shaw davon hielt
- Der Erste Weltkrieg und das Pamphlet, das ihn zum Volksfeind machte
- Stalin, Mussolini, der Hungersnot-Besuch: Das unbequeme Kapitel
- Warum Shaw heute so zitiert und so selten ganz gelesen wird
- Zitate von George Bernard Shaw
Wer war George Bernard Shaw?
George Bernard Shaw, meist auf eigenen Wunsch nur Bernard Shaw genannt, wurde am 26. Juli 1856 in Dublin geboren und starb am 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence, England. Er war irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist. Er schrieb über sechzig Theaterstücke, gründete die London School of Economics mit, prägte das Gründungsprogramm der Labour Party, lehnte den Nobelpreis für Literatur zunächst ab und nahm ihn dann doch an, und ist bis heute der einzige Mensch, der sowohl einen Nobelpreis für Literatur als auch einen Oscar erhalten hat. Den Oscar gewann er 1939 für das Drehbuch zu Pygmalion. Er war 82 Jahre alt. Er kommentierte die Auszeichnung damit, der Oscar sei ein Beweis dafür, dass Hollywood gelegentlich einen Fehler mache. Shaw war der schlagfertigste Schriftsteller der englischen Sprache, und er war sich dessen vollständig bewusst, was ihn nur noch schlagfertiger machte.
Was Shaw von fast allen anderen Figuren in dieser Reihe unterscheidet, ist die Konsequenz, mit der er alle Rollen seines Lebens in eine einzige verwandelte: die des Provokateurs. Er war Sozialist, der im Frack auftrat. Er war Pazifist, der im Ersten Weltkrieg ein Pamphlet schrieb, das ihn als Volksverräter gelten ließ. Er war Vegetarier und Antivivisektionist, der Fleisch und Tierexperimente ablehnte, und gleichzeitig ein Mann, der jahrelang flirterische Affären mit verheirateten Frauen führte. Er predigte Vernunft und liebte den Theaterskandal. Kein anderer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts hat die Widersprüche seines eigenen Lebens so fröhlich und so offen vorgeführt, und keiner hat aus diesen Widersprüchen so konsequent Komödien gemacht.
Dublin, ein alkoholkranker Vater und eine Mutter, die mit dem Gesangslehrer auszog
Shaw wuchs in seiner schottisch-protestantischen Familie in problematischen Verhältnissen auf: der Vater ein erfolgloser Getreidehändler und Alkoholiker, die Mutter eine Sängerin. Sie verließ den Vater kurz vor Shaws sechzehntem Geburtstag und zog mit den beiden Töchtern und ihrem Gesangslehrer nach London, während Shaw beim Vater blieb. Der Gesangslehrer hieß George John Vandeleur Lee, er war Musiklehrer, Dirigent und der eigentliche Mittelpunkt des Hauses gewesen, solange die Ehe noch eine Fassade aufrechterhalten hatte. Ob die Beziehung zwischen der Mutter und Lee über das Professionelle hinausging, ist biografisch offen. Shaw selbst deutete gelegentlich an, Lee könnte sein biologischer Vater sein, ohne es zu behaupten, mit der Koketterie eines Mannes, dem eine gute Geschichte wichtiger war als eine sichere Tatsache.
Was diese Kindheit ihm gab, war nicht materielle Sicherheit, aber eine musikalische Bildung, die sein ganzes Leben prägte: Die Mutter sang, Lee dirigierte, und Shaw wuchs in einem Haushalt auf, in dem Musik nicht Hobby, sondern tägliche Wirklichkeit war. Er wurde einer der kompetentesten Musikkritiker Englands, nicht trotz der chaotischen Kindheit, sondern wegen ihr. Der Mann, der später in seinen Dramen die bürgerliche Fassade der viktorianischen Gesellschaft abzog, hatte die Fassade in seiner eigenen Familie von klein auf studieren können: ein alkoholkranker Vater, eine Mutter, die das Haus verließ, und ein Kind, das dabei zusah und sich alles merkte.
Neun Jahre Ablehnung: Fünf Romane, kein Verleger, kein Einkommen
Shaw zog 1876, zwanzigjährig, nach London, wo seine Mutter und Lee inzwischen lebten. Zwischen 1879 und 1883 schrieb er fünf Romane, die von verschiedenen Verlagen zurückgewiesen wurden. Fünf vollendete Romane, keiner veröffentlicht, jahrelang: Das ist die nüchternste Beschreibung eines literarischen Beginns, den kaum jemand kennt, wenn er an Shaw denkt. Er lebte in dieser Zeit von dem, was die Mutter verdiente, und von gelegentlichen Kritikeraufträgen, und er arbeitete trotzdem täglich, mit einer Disziplin, die er selbst als das Einzige beschrieb, was er in diesen Jahren mit Sicherheit besaß. Er schrieb täglich mindestens fünf Seiten, ob er in Stimmung war oder nicht, weil er erkannt hatte, dass auf Inspiration zu warten das sicherste Mittel ist, nichts zu schreiben.
Diese neun Jahre der Ablehnung sind das Fundament von allem, was folgte, und sie werden in fast allen Kurzbiografien übersprungen, weil sie schlecht ins Bild des schlagfertigen Erfolgsautors passen. Der Mann, der später sagte, er schreibe seine Vorworte für die Intellektuellen und seine Dramen für die Dummen, hatte neun Jahre lang weder Intellektuelle noch Dumme gefunden, die seine Bücher verlegen wollten, und er hatte trotzdem weitergeschrieben. Das ist das eigentliche Fundament seines späteren Selbstbewusstseins: nicht Talent allein, sondern die Erfahrung, dass Ablehnung nicht das Ende ist.
Der Kritiker als Dramatiker: Wie Theaterkritik zum Theater führte
Vor allem erhielt Shaw durch seine Aktivitäten bei der Fabian Society 1895 einen Job als Musik- und Theaterkritiker. Dieser Job letztendlich war es, der George Bernard Shaw dazu brachte, selbst Theaterstücke zu schreiben. Das ist eine der klarsten Kausalitäten in der Literaturgeschichte: Ein Mann, der jahrelang Theaterstücke schlechter Autoren bespricht, hört irgendwann auf, die schlechten Stücke zu beschreiben, und fängt an, bessere zu schreiben. Shaw war als Kritiker radikal: Er vertrat die Position, dass das englische Theater seiner Zeit intellektuell tot war, weil es sich entweder in sentimentalen Melodramen oder in witzlosen Possen erschöpfte und die eigentlichen Fragen der Zeit, gesellschaftliche, moralische, politische, dem Publikum vorenthielt.
Was er als Kritiker diagnostizierte, heilte er als Dramatiker: Als Vertreter des intellektuellen Theaters schuf Shaw einen neuen Dramentypus, das Diskussionsdrama, dessen Helden als Träger bestimmter Ideologien aufeinandertreffen. Das Hauptinteresse Shaws gilt nicht der Handlung, sondern dem Kampf der Meinungen, den Diskussionen über philosophische, moralische, politische Probleme, die seine Helden führen. Das klingt trocken, ist es aber nicht: Shaw verpackte ideologische Konflikte in brillante Dialoge, die so witzig waren, dass das Publikum lachte, bevor es merkte, dass es gerade eine Position eingenommen hatte. Das ist die raffinierteste Methode, die ein Theaterschreiber kennt: dem Publikum eine Überzeugung beizubringen, indem man es zunächst zum Lachen bringt.
Die Fabian Society: Sozialismus im Frack und die Mitgründung der London School of Economics
1884 trat Shaw der Fabian Society bei, einer sozialistischen Vereinigung, die eine Reform der Gesellschaft durch schrittweise, parlamentarische Mittel anstrebte, also durch das Gegenteil der Revolution. Shaw war ein Mitbegründer der elitären London School of Economics. Er wirkte ebenfalls am Gründungsprogramm der Labourpartei von 1900 mit. Er war jahrelang Mitglied des Stadtrats im Londoner Bezirk St. Pancras, schrieb Wahlprogramme, hielt Hunderte von politischen Vorträgen und verstand seine gesamte Tätigkeit als Dramatiker als politische Arbeit: Das Theater als Ort, an dem eine Gesellschaft sich selbst sieht und, wenn sie mutig ist, sich selbst verändert.
Was den Fabian-Shaw von anderen sozialistischen Intellektuellen seiner Zeit unterschied, war der Stil: Er trat in tadellosen Anzügen auf, sprach so witzig, dass seine Gegner lachen mussten, bevor sie antworten konnten, und weigerte sich, den Sozialismus in die Attitüde der Armut zu kleiden, die er für eine romantische Lüge hielt. Ein Sozialist, der einen Rolls-Royce besaß und erklärte, er gönne sich das als einzigen Ausdruck seines beträchtlichen Vermögens, demonstrierte nicht Widerspruch, sondern Konsequenz: Armut ist kein Ziel, Würde ist eines, und wer für Würde aller argumentiert, muss sie nicht selbst verleugnen. Diese Position machte ihn bei orthodoxen Sozialisten unbeliebt und beim Bürgertum gefährlich beliebt, was genau sein Ziel war.
Charlotte Payne-Townshend: Die Ehe, die sie vorschlug und er ablehnte
Shaw lernte Charlotte Payne-Townshend 1896 durch die Fabier kennen. Kurz nach ihrem Kennenlernen machte sie ihm einen Heiratsantrag. Dieser erste Antrag wurde von Shaw abgelehnt, da er befürchtete, die Menschen würden die Ehe als seinen Versuch sehen, an ihr Geld zu kommen. Charlotte reiste ab. Dann erfuhr sie brieflich, dass Shaw sich verletzt hatte, sein Fuß heilte nicht, und sie kehrte zurück, pflegte ihn und arrangierte einen Krankenhausaufenthalt. Auf Krücken und noch vom Eingriff genesen, heiratete Shaw Charlotte am 1. Juni 1898 beim Standesamt. Shaw sagte später zu einem Freund: Ich dachte, ich sei tot, denn es heilte nicht, und Charlotte hatte mich in ihrer Gewalt. Ich hätte niemals geheiratet, wenn ich gedacht hätte, ich würde gesund werden.
Das ist einer der ehrlichsten Heiratssätze der Literaturgeschichte, und er sagt alles über Shaws Verhältnis zur romantischen Konvention: Er lehnte den Antrag ab, weil er arm war und sie reich, heiratete dann auf Krücken, weil sie ihn pflegte, und kommentierte das rückblickend mit einer Offenheit, die die meisten Männer nicht aufgebracht hätten. Die Ehe gilt allgemein als niemals vollzogen, und Charlotte litt nach Beobachtung von Freunden unter der erzwungenen Keuschheit, obwohl sie eine Abneigung gegen die physischen Realitäten der Ehe hatte. Was die Ehe trotzdem zusammenhielt, war etwas, das seltener und haltbarer ist als Leidenschaft: Charlotte schlug Themen für seine Stücke vor, und ihre Recherchen zum Leben der Jeanne d'Arc wurden sein spätes Meisterwerk Die heilige Johanna. Die Frau, deren Heiratsantrag er abgelehnt hatte, wurde zur Mitautorin seines bedeutendsten Stücks. Er erwähnte das nie laut genug.
Pygmalion: Das Stück, das My Fair Lady wurde, und was Shaw davon hielt
Pygmalion, 1913 uraufgeführt, erzählt die Geschichte des Phonetikprofessors Henry Higgins, der wettet, er könne das Cockney-Blumenmädchen Eliza Doolittle so in die Sprachkultur der Oberschicht einführen, dass niemand sie von einer Herzogin unterscheiden könne. Er gewinnt die Wette. Was er dabei übersieht, ist, dass er Eliza nicht nur gelehrt hat, wie die Oberschicht spricht, sondern auch, wie sie zu denken verdient: als eigenständiger Mensch mit eigenem Willen, der am Ende nicht auf seinen Pygmalion angewiesen ist. Das Stück endet nicht mit einer romantischen Vereinigung von Higgins und Eliza. Shaw ließ Eliza den anderen Verehrer wählen, und er verteidigte diese Entscheidung in einem langen Nachwort gegen die Kritiker, die das Ende für falsch hielten.
Was folgte, war die Verfilmung 1938, für die Shaw das Drehbuch schrieb und den Oscar bekam, und dann das Musical My Fair Lady, das nach Shaws Tod aus dem Stoff gemacht wurde und in dem Eliza am Ende doch zu Higgins zurückgeht. Shaw hätte das gehasst. Das populärste Werk, das auf seinem Stoff basiert, widerspricht genau dem, was er in dem Stück hatte zeigen wollen: dass eine Frau, die gelernt hat, sich selbst zu respektieren, nicht zu dem Mann zurückgeht, der sie als Experiment behandelt hat. My Fair Lady ist das heiterste und vollständigste Missverständnis, das ein Nachfolgewerk je einem Original zugefügt hat, und es ist bis heute das Werk, durch das die meisten Menschen Pygmalion kennen.
Der Erste Weltkrieg und das Pamphlet, das ihn zum Volksfeind machte
Als der Erste Weltkrieg im August 1914 begann, veröffentlichte Shaw ein langes Pamphlet mit dem Titel Common Sense about the War: Gesunder Menschenverstand über den Krieg. Darin argumentierte er, dass beide Seiten, Großbritannien ebenso wie Deutschland, für den Krieg mitverantwortlich seien, dass blinder Patriotismus eine Form der Dummheit sei, und dass Soldaten auf beiden Seiten die Gefechte einzustellen und nach Hause zu gehen hätten. Pazifisten waren während des Ersten Weltkriegs in England nun einmal nicht gerne gesehen. Die Reaktion war entsprechend: Er wurde aus dem Dramatiker-Club ausgeschlossen, von ehemaligen Freunden gemieden, in der Presse als Verräter beschimpft und in Artikeln mit dem Kaiser persönlich verglichen.
Shaw antwortete darauf, indem er weiter schrieb und weiter auftrat. Er besuchte die Front auf Einladung des Militärs, schrieb Berichte, und wartete in einer Haltung der öffentlichen Gleichmut, die seine Feinde noch mehr erbitterte als das Pamphlet selbst. Nach dem Krieg hatte er recht behalten, und die Menschen, die ihn beschimpft hatten, erinnerten sich nicht gerne daran. Ein Schriftsteller, der im Moment der größten nationalen Hysterie seine Position nicht ändert und sie nicht entschuldigt, und der am Ende die nüchternste Analyse des Krieges geliefert hatte, die ein englischer Autor zu diesem Zeitpunkt veröffentlichte: Das ist das ehrlichste Kapitel seines öffentlichen Lebens. Es kostete ihn mehr als jede andere Entscheidung, und er bereute es nicht.
Stalin, Mussolini, der Hungersnot-Besuch: Das unbequeme Kapitel
Ein ehrliches Bild von Shaw schließt ein Kapitel ein, das seine Bewunderer ungern lesen. 1931 besuchte Shaw die Sowjetunion und traf Stalin. Er kehrte als Verteidiger des sowjetischen Experiments zurück und bestritt öffentlich, dass in der Sowjetunion eine Hungersnot herrsche, zu einem Zeitpunkt, als Millionen Menschen in der Ukraine verhungerten. Er hatte das Land besucht, er hatte gesehen, was man ihm zeigen wollte, und er hatte geglaubt, was er sehen wollte. Das ist keine Entschuldigung. Es ist die Beschreibung eines Versagens, das bei einem Mann seiner intellektuellen Schärfe besonders schwer wiegt: Er wandte auf die Sowjetunion nicht dieselbe kritische Methode an, die er auf die englische Gesellschaft angewandt hatte.
Er äußerte sich auch anerkennend über Mussolini, mit Formulierungen, die über ein neutrales Beobachterurteil hinausgingen, und er tat das in Jahren, in denen die Konsequenzen des Faschismus bereits erkennbar waren. Der Mann, der die bürgerliche Gesellschaft mit unbestechlicher Logik demontierte, war gegenüber Diktaturen von links und rechts von einer Bereitschaft zur Nachsicht, die seine gesamte Methode widerlegte. Das mindert sein Werk nicht auf null. Es macht das Bild vollständiger und zeigt, was bei fast allen großen Geistern irgendwann sichtbar wird: dass die kritische Methode dort endet, wo die eigene Weltanschauung beginnt. Bei Shaw begann sie an der Grenze des Sozialismus, und er sah es nicht.
Warum Shaw heute so zitiert und so selten ganz gelesen wird
Shaw ist heute vor allem als Zitatmaschine bekannt, als Urheber schlagfertiger Einzeiler über Demokratie, Ehe, England und die menschliche Dummheit. Diese Einzeiler stammen fast alle aus Vorworten, Dramen und Aufsätzen, in denen sie Teil eines Arguments sind, das sie erst vollständig macht. Herausgelöst aus diesem Argument sind sie dekorative Provokationen. Im Argument sind sie Positionen, die verteidigt und angegriffen werden können. Shaw schrieb 63 Theaterstücke und eine ungeheuere Menge an Novellen, Kritiken, Briefen und privater Korrespondenz. Er soll im Laufe seines Lebens an die 250.000 Briefe geschrieben haben.
Was ihn über die Einzelsätze hinaus lesenwert macht, ist die Grundüberzeugung, die sein ganzes Werk durchzieht: dass Gesellschaften nicht durch Gefühle, sondern durch Ideen verändert werden, und dass das Theater der Ort ist, an dem Ideen am wirkungsvollsten vorgeführt werden können, weil das Publikum lacht, bevor es denkt, und denkt, bevor es geht. Er starb im Alter von 94 Jahren an Nierenversagen, ausgelöst durch Verletzungen, die er sich beim Sturz beim Zurückschneiden eines Baumes in seinem Garten zuzog. Der einzige Mensch, der sowohl den Nobelpreis für Literatur als auch einen Oscar gewann, starb beim Baumschneiden in seinem Garten, weil er mit 94 Jahren nicht aufhören konnte, den Garten in Ordnung zu halten. Das ist das vollständigste Bild seines Charakters, das die Biografie bereithält: Ein Mann, der nicht aufhörte, solange er konnte.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der in Dublin mit einem alkoholkranken Vater aufwuchs und einer Mutter, die mit dem Gesangslehrer auszog, der neun Jahre lang fünf Romane schrieb und keinen Verleger fand, der auf Krücken heiratete weil er dachte er würde sterben und es hinterher zugab, der im Ersten Weltkrieg als Volksverräter beschimpft wurde und Recht behielt, und der mit 94 Jahren von einem Baum fiel, den er selbst beschnitt. Das ist das Fundament seiner Sätze. Sie klingen, als koste Wahrheit nichts. Bei ihm kostete sie regelmäßig alles, und er zahlte meistens lachend.
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