Nietzsche Zitate
- Wer war Friedrich Nietzsche?
- Röcken, ein früher Tod und ein Frauenhaushalt
- Professor mit 24: Ein Wunderkind ohne Abschluss
- Richard Wagner: Die wichtigste Freundschaft, die zerbrach
- Schmerz als Denkschule: Warum Nietzsche Aphorismen schrieb
- Lou Andreas-Salomé: Die Frau, die er nicht bekam
- Übermensch, ewige Wiederkehr, Wille zur Macht: Was Nietzsche wirklich meinte
- Turin, ein Pferd und das Ende des Denkens
- Elisabeth Förster-Nietzsche: Wie ein Werk verfälscht wurde
- Warum Nietzsche heute so dringlich und so gefährlich ist wie eh und je
- Friedrich Nietzsche Zitate
Wer war Friedrich Nietzsche?
Friedrich Wilhelm Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen in Sachsen geboren und starb am 25. August 1900 in Weimar, geistig seit elf Jahren umnachtet, 55 Jahre alt. Er schrieb Bücher, die die abendländische Philosophie erschütterten, erlebte den damit verbundenen Ruhm aber nicht mehr. Nietzsche selbst wuchs in eben jenem frommen und beengten Milieu auf, das er später in seinen Werken angriff. Dieser Widerspruch zwischen Herkunft und Denken ist kein Randdetail. Er ist der Schlüssel zu allem, was Nietzsche schrieb: Ein Pfarrerssohn aus der sächsischen Provinz, der Gott für tot erklärte, ist kein Außenseiter, der von außen schaut. Er ist jemand, der von innen weiß, was er angreift.
Was Nietzsche von fast allen anderen Philosophen unterscheidet, ist die Sprache. „Er ist der größte Virtuose der deutschen Sprache" , schrieb der Literaturkritiker Leo Berg bereits 1889, als Nietzsche noch lebte. Das Urteil hat sich nicht verändert. Selbst wer seine Philosophie ablehnt, muss anerkennen, dass kein anderer deutschsprachiger Denker Sätze schrieb, die sich so in den Gedächtnis bohren, die so herausfordern, provozieren und weigern, bloß konsumiert zu werden. Nietzsche ist der unbequemste Gast am Tisch der Philosophiegeschichte, und er wäre mit dieser Beschreibung vollkommen einverstanden gewesen.
Röcken, ein früher Tod und ein Frauenhaushalt
Nietzsche wuchs in einem Pfarrhaus auf, und dieser Ursprung prägte ihn tiefer, als er jemals öffentlich zugab. Sein Vater Carl Ludwig, ein evangelischer Pfarrer, starb 1849 an einer Gehirnerkrankung, als Friedrich gerade fünf Jahre alt war. Ein Jahr später starb auch sein jüngerer Bruder Joseph. Anschließend wächst der intellektuell auffallend begabte Junge in einem reinen Frauenhaushalt auf , mit Mutter, Schwester, Großmutter und zwei Tanten. Männliche Vorbilder, Auseinandersetzung, väterliche Reibung: all das fehlte. Was er bekam, war eine Welt, die ihn förderte und gleichzeitig einengte, die ihn mit frommem Ernst umgab und ihm gleichzeitig zeigte, dass das Leben Verluste bringt, die keine Frömmigkeit erklärt.
Mit zehn Jahren schrieb er Gedichte und erste musikalische Kompositionen. Von 1858 bis 1864 besuchte er das Gymnasium Schulpforta in Naumburg, das damals den Ruf als eines der bedeutendsten Bildungseinrichtungen Deutschlands genoss. Dort lernte er Griechisch, Latein, Hebräisch und Musik mit einer Gründlichkeit, die seinen späteren Stil erklärbar macht. Die musikalische Bildung ist dabei kein Nebenpunkt: Nietzsche war ein ernsthafter Komponist, schrieb Klavierstücke und ein Orchesterstück, und seine Prosa hat einen rhythmischen Grundpuls, den man nur dann hört, wenn man ihn laut liest. Er dachte in Klang, nicht nur in Begriffen.
Professor mit 24: Ein Wunderkind ohne Abschluss
Was dann akademisch geschah, ist eine der erstaunlichsten Karrieren in der Geschichte der deutschsprachigen Universität. Nietzsche studierte klassische Philologie in Bonn und Leipzig, begeisterte seinen Lehrer Friedrich Wilhelm Ritschl so sehr, dass dieser ihn weiterempfahl, noch bevor er seinen Abschluss gemacht hatte. 1869 und noch vor seiner Promotion und Habilitation wurde Nietzsche zum außerordentlichen Professor für klassische Philologie an die Universität Basel berufen. Er war 24 Jahre alt. Die Universität Leipzig verlieh ihm daraufhin den Doktortitel ohne Prüfung, schlicht auf Grundlage seiner bereits veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten.
Gleichzeitig mit der Berufung traf er eine Entscheidung, die symptomatisch für seinen Charakter war: Er wurde auf eigenen Wunsch von der preußischen Staatsbürgerschaft entlassen und blieb für den Rest seines Lebens staatenlos. Er wollte kein Preuße sein, wollte keinem Nationalstaat angehören, wollte frei sein von Zuschreibungen, die über den Einzelnen gestülpt werden, ohne dass er sie gewählt hat. Diese Staatenlosigkeit war kein Versehen. Sie war ein philosophisches Statement, zehn Jahre bevor er begann, seine Philosophie zu formulieren.
Der erste große akademische Text, „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik" von 1872, wurde von der Fachwelt verrissen. Kollegen warfen ihm vor, keine Wissenschaft zu betreiben, sondern Schwärmerei. Da seine erste größere Abhandlung über „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik" von klassischen Philologen abgelehnt wird, wendet sich Nietzsche ganz der Philosophie zu. Diese Ablehnung war, rückblickend betrachtet, das Beste, was ihm passieren konnte.
Richard Wagner: Die wichtigste Freundschaft, die zerbrach
Kein Mensch hat Nietzsche so tief geprägt wie Richard Wagner, und keinen hat er so tief enttäuscht. Die beiden begegneten sich erstmals 1868 in Leipzig, als Nietzsche noch Student war. Wagner, der für ihn so etwas wie eine Vaterfigur wurde , nahm den jungen Philologen in seinen engsten Kreis auf, lud ihn nach Tribschen am Vierwaldstätter See ein und behandelte ihn wie einen Gleichgesinnten im Kampf gegen die geistige Mittelmäßigkeit der Zeit. Nietzsche war begeistert bis zur Erschütterung. In Wagner sah er für einige Jahre genau das, was er suchte: den großen schöpferischen Willen, den Künstler als Philosoph, die Kunst als Ernst.
Der Bruch kam nicht dramatisch und nicht plötzlich. Er wuchs über Jahre, gespeist von einer wachsenden Erkenntnis: Wagner war kein Überwinder des alten, kranken Europa. Er war dessen Symptom. Er suchte nach Publikum, nach Bewunderung, nach nationaler Größe. Die Bayreuther Festspiele, an deren Idee Nietzsche anfangs begeistert mitgewirkt hatte, wurden für ihn zum Symbol für alles, was er an der deutschen Kulturphilosophie verachtete: Nationalismus, Selbstbeweihräucherung, Masse. In dem zweibändigen Werk „Menschliches Allzumenschliches" vollzieht er den Bruch mit Wagner, dem er vorwirft, seine künstlerischen Vorstellungen zugunsten der Bayreuther Festspiele aufgegeben zu haben. Wagner soll das Buch mit tiefer Kränkung zur Kenntnis genommen haben. Die Freundschaft war damit beendet. Nietzsche hat Zeit seines Lebens nie aufgehört, über Wagner zu schreiben, weder angreifend noch endgültig loslassend. Man kämpft nicht so hartnäckig gegen jemanden, den man gleichgültig findet.
Schmerz als Denkschule: Warum Nietzsche Aphorismen schrieb
Nietzsche war sein gesamtes Erwachsenenleben krank. Heftige Migräne, die ihn tagelang ans Bett fesselte. Magenprobleme, die das Essen zur Qual machten. Eine Kurzsichtigkeit, die letztlich praktisch bis zur Blindheit führte . Er verbrachte Stunden täglich im Dunkeln, konnte nicht lesen, konnte kaum schreiben. 1879 musste er die Professur in Basel aus Gesundheitsgründen aufgeben. Danach lebte er als freier Schriftsteller, von einer kleinen Pension und gelegentlichen Zuwendungen von Freunden, und reiste ständig auf der Suche nach dem Klima, das seinen Leiden am wenigsten schadete. Sils-Maria in der Schweiz, Nizza, Genua, Venedig, Turin.
Aus dieser körperlichen Not entstand eine literarische Form. Die aphoristische Form war nicht nur das adäquate Mittel für einen Autor, der seine Gedanken auf Wanderungen fasste und auf einen ökonomischen Umgang mit seinem Augenlicht angewiesen war, sie war vor allem der angemessene Ausdruck einer Philosophie, die sich aller systematisierenden Ableitung aus dem Begriff versagt. Mit anderen Worten: Nietzsche schrieb keine langen Abhandlungen, weil er sie nicht schreiben konnte. Aus dieser Einschränkung machte er eine Stärke. Der Aphorismus, der kurze, blitzartige Gedanke, wurde seine eigentliche Form. Und diese Form passt zu seinem Denken wie kaum eine andere zu irgendeinem Philosophen der Geschichte: Nietzsche wollte nicht beweisen, er wollte treffen.
Lou Andreas-Salomé: Die Frau, die er nicht bekam
1882 begegnete Nietzsche in Rom der 21-jährigen Lou Andreas-Salomé, einer russisch-deutschen Intellektuellen von außergewöhnlicher Begabung, die später Psychoanalytikerin bei Freud und Rilkes Geliebte werden sollte. Er war sofort tief bewegt. Nietzsche unternahm mehrere vergebliche Versuche, eine junge und vermögende Ehefrau für sich zu finden , und Lou schien ihm endlich die Gesprächspartnerin zu sein, die er sein Leben lang gesucht hatte: jemand, der auf Augenhöhe dachte, der seine Ideen nicht nur bewunderte, sondern herausforderte.
Er hielt durch seinen Freund Paul Rée um ihre Hand an. Lou lehnte ab. Sie wollte keine Ehe, sondern intellektuelle Gemeinschaft. Was folgte, war ein Sommer in Tautenburg, in dem die drei, Nietzsche, Rée und Lou, ein seltsames Dreigestirn bildeten und philosophierten. Am Ende des Sommers war die Freundschaft zerbrochen, die Verbindung zu Lou beendet und Nietzsche in einer Depression, die zu seinen tiefsten gehörte. Lou Andreas-Salomé schrieb nach dieser Begegnung die erste ernsthafte philosophische Studie über Nietzsche überhaupt, 1894, kurz nachdem sein Ruhm begann. Sie hatte ihn vielleicht besser verstanden als jeder andere Zeitgenosse, und er hatte das gespürt, ohne es jemals bekommen zu können.
Übermensch, ewige Wiederkehr, Wille zur Macht: Was Nietzsche wirklich meinte
Wenige Philosophen wurden so systematisch missverstanden wie Nietzsche, und bei wenigen hat dieses Missverständnis so katastrophale Folgen gehabt. Drei seiner zentralen Begriffe verdienen deshalb eine sorgfältige Einordnung. Der Übermensch, wie ihn Nietzsche in „Also sprach Zarathustra" entwirft, ist kein biologisch überlegenes Wesen und hat mit rassistischen Vorstellungen nichts zu tun. Er bezeichnet vielmehr, wie sein Gegenpol, der „letzte Mensch", eine Grenze am Horizont einer antimetaphysischen, antipessimistischen Vision der Welt. Gemeint ist ein Mensch, der eigene Werte schafft, statt überlieferte zu übernehmen, der das Leben bejaht, statt vor ihm zurückzuweichen.
Die ewige Wiederkehr des Gleichen ist kein kosmologischer Satz über die Struktur der Zeit. Es ist ein Gedankenexperiment: Was, wenn du dieses Leben genau so, mit allen Freuden und allem Leid, unendlich oft wiederholen müsstest? Würdest du dann Ja sagen? Wer Ja sagt, der hat gelebt. Wer zurückschreckt, der hat noch nicht verstanden, was Nietzsche mit Lebensbejahung meint. Und der Wille zur Macht ist kein Drang zu politischer Herrschaft, sondern das Grundprinzip allen Lebens: das Streben nach Wachstum, Ausdruck und Überwindung der eigenen Grenzen. Nietzsche bestimmt diesen Willen als das Wesen des Lebens selbst, als „das, was sich immer selbst überwinden muss".
Diese Differenzierungen sind wichtig, weil die Vereinfachungen dieser Begriffe zu den folgenreichsten intellektuellen Verhängnissen der Geschichte gehören. Ein Zeitgenosse formulierte es 1935 trocken: „Sage mir, was du brauchst, und ich will dir dafür ein Nietzsche-Zitat besorgen." Das Zitat beschreibt ein echtes Problem, das bis heute anhält.
Turin, ein Pferd und das Ende des Denkens
Am 3. Januar 1889 sah Nietzsche auf der Piazza Carlo Alberto in Turin, wie ein Droschkenkutscher sein Pferd peitschte. Er warf sich um den Hals des Pferdes, brach zusammen und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, war er ein anderer. Die folgenden Wochen schrieb er Briefe, die heute als „Wahnzettel" bekannt sind: an europäische Könige, an Freunde, an Feinde, unterschrieben mit „Dionysos" oder „Der Gekreuzigte", voller Größenideen und Zusammenhanglosigkeit.
Was genau in Turin passierte, ist medizinisch bis heute nicht abschließend geklärt. Die Vermutung, die Spätfolgen einer Syphilis könnten beim Krankheitsverlauf eine Rolle gespielt haben, hielt sich gut 100 Jahre. Später kamen in Fachkreisen jedoch zunehmend Zweifel an dieser Verdachtsdiagnose auf. Neuere Auswertungen von Nietzsches Krankenakte kommen zum Ergebnis, dass eine Erkrankung wie CADASIL ebenso zu seiner geistigen Verwirrung am Lebensende geführt haben könnte. CADASIL ist eine genetisch bedingte Erkrankung der kleinen Blutgefäße im Gehirn, die schrittweise zur geistigen Umnachtung führt und den frühen Tod des Vaters durch eine ähnliche Erkrankung in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Ab seinem 45. Lebensjahr litt er unter zunehmenden psychischen Störungen, die ihn arbeits- und geschäftsunfähig machten. Seinen Anfang der 1890er Jahre einsetzenden Ruhm erlebte er nicht mehr bewusst. Er verbrachte die letzten elf Jahre seines Lebens in der Obhut seiner Mutter und dann seiner Schwester, ohne zu verstehen, wer er war, was er geschrieben hatte, was sein Name bedeutete. Der Mann, der über die Kraft des Willens und die Überwindung des Schwachen schrieb, endete als Pflegefall. Diese Ironie ist real und erschütternd, und niemand, der Nietzsche ernst nimmt, kann darüber hinwegsehen.
Elisabeth Förster-Nietzsche: Wie ein Werk verfälscht wurde
Was nach Nietzsches geistigem Zusammenbruch mit seinem Werk geschah, ist eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geistesgeschichte. Seine Schwester Elisabeth, die zuvor mit ihrem antisemitischen Ehemann Bernhard Förster in Paraguay eine „arische" Musterkolonie gegründet hatte, die kläglich scheiterte, kehrte zurück und übernahm die Kontrolle über den hilflosen Bruder und seinen Nachlass. Nietzsche hatte Elisabeth, deren Mann überzeugter Antisemit war, wegen ihrer Ansichten offen und scharf kritisiert. Nietzsche selbst hatte den Antisemitismus scharf abgelehnt und darüber mit seiner Schwester gestritten.
Elisabeth gründete das Nietzsche-Archiv und unternahm alles ihr Mögliche, den Gehalt des Werks in einen am Wilhelminismus orientierten, eine germanische Rasse idealisierenden nationalistischen Mythos zu verwandeln. Sie veröffentlichte das angebliche Hauptwerk „Der Wille zur Macht" aus nachgelassenen Notizen, die Nietzsche bewusst nicht veröffentlicht hatte, in einer Zusammenstellung, die seine tatsächlichen Absichten verzerrte. Sie baute Kontakte zur NS-Bewegung auf. Hitler besuchte das Nietzsche-Archiv. Fotografien zeigen ihn nachdenklich vor einer Büste des Philosophen. Was er dort sah, hatte mit Nietzsche wenig zu tun. Was die Welt daraus machte, belastete seinen Namen Jahrzehnte lang.
Warum Nietzsche heute so dringlich und so gefährlich ist wie eh und je
Es gibt Philosophen, die man liest und versteht. Es gibt Philosophen, die man liest und die einen verändern. Und es gibt Philosophen, die man liest und die einem zeigen, dass man bisher schläfrig gedacht hat. Nietzsche gehört zur dritten Gruppe. Seine Fragen nach dem Ursprung moralischer Werte, danach, ob Gleichheit und Mitleid wirklich die Tugenden sind, für die wir sie halten, danach, was einen Menschen wirklich stark macht, sind nicht angenehm. Sie sind auch nicht bequem zu beantworten. Aber sie sind ehrlich, und sie verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert.
Was dabei nicht vergessen werden darf: Nietzsche wird im Internet häufiger als fast jeder andere Denker mit Zitaten belegt, die er nie geschrieben hat. Sein Stil ist so unverwechselbar, dass gut klingende Aphorismen schnell unter seinem Namen kursieren. Wer seine wirklichen Gedanken kennenlernen möchte, liest die Originaltexte, vor allem die Aphorismenbände „Menschliches, Allzumenschliches", „Die fröhliche Wissenschaft" und den „Zarathustra", und bleibt dabei misstrauisch gegenüber allem, was im Internet ohne Quellenangabe kursiert.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem Mann, der in Schmerz dachte, in Einsamkeit lebte und in einer Zeit des einsetzenden europäischen Nationalismus darauf bestand, staatenlos zu bleiben. Einem Mann, der Gott für tot erklärte, weil er wirklich glaubte, dass diese Ehrlichkeit notwendig ist, nicht weil er die Menschen erschrecken wollte, sondern weil er fand, dass sie die Wahrheit verdienen. Diese Haltung macht seine Sätze unbequem. Und genau deshalb sind sie unvergesslich.
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Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
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Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.
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Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.
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Es ist wahr: wir lieben das Leben, nicht, weil wir an's Leben, sondern weil wir an's Lieben gewöhnt sind.
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Wo man nicht mehr lieben kann, da soll man - vorübergehn!
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Eure Liebe zum Leben sei Liebe zu eurer höchsten Hoffnung: und eure höchste Hoffnung sei der höchste Gedanke des Lebens!
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Das Glück des Menschen beruht darauf, dass es irgendwo für ihn eine undiskutierbare Wahrheit gibt.
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Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.
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Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.
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Die Formel meines Glücks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel
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Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.
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Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen.
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Mitfreude, nicht Mitleiden, macht den Freund.
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Von dem, was du erkennen und messen willst, mußt du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.
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Freundschaft und Ehe - Der beste Freund wird wahrscheinlich die beste Gattin bekommen, weil die gute Ehe auf dem Talent zur Freundschaft beruht.
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Wer des Vertrauens sicher ist, legt auf Vertraulichkeit wenig Wert.
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Leute, welche uns ihr volles Vertrauen schenken, glauben dadurch ein Recht auf das unsrige zu haben. Dies ist ein Fehlschluss; durch Geschenke erwirbt man keine Rechte.
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Ich würde nur einem Gedanken trauen, der mindestens 10 Kilometer gewandert ist.
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Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
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Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen.
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Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe, sondern der Eitelkeit.
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Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber immer auch etwas Vernunft im Wahnsinn.
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Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maß zu halten.
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In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.
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Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen: In beiden verbessert sie den Charakter.
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Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrunde. Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben.
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Das Gute mißfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.
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Was eine Zeit als böse empfindet, ist gewöhnlich ein unzeitgemässer Nachschlag dessen, was ehemals als gut empfunden wurde, der Atavismus eines älteren Ideals.
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Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.
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Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.
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Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
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Alle Menschen, die man lange im Vorzimmer seiner Gunst stehen läßt, geraten in Gärung oder werden sauer.
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Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.
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Nicht daß du mich belogst, sondern daß ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.
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Ja man kann sagen, fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.
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Alles am Weibe ist ein Rätsel, und alles am Weibe hat eine Lösung: Sie heißt Schwangerschaft.
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Die größten Ereignisse - das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre stillsten Stunden.
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Wer ein Warum hat, dem ist kein Wie zu schwer.
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Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.
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Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung.
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Der Phantast verleugnet die Wahrheit vor sich, der Lügner nur vor anderen.
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Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.
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Der Glaube an Autorität ist die Quelle des Gewissens: Es ist also nicht die Stimme Gottes in der Brust des Menschen, sondern die Stimme einiger Menschen im Menschen.
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Sobald ihr handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschliessen.
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Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte aller Anmaßungen.
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Gelobt sei, was hart macht! Ich lobe das Land nicht, wo Butter und Honig fließt.
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Erziehung ist im Wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.
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Es ist schwer, mit Menschen zu leben, weil Schweigen so schwer ist.
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Achtet mir, meine Brüder, auf jede Stunde, wo Euer Geist in Gleichnissen reden will: Da ist der Ursprung Eurer Tugend.
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Das Wiederfinden dessen, was der Mensch in die Dinge gesteckt hat, heißt sich Wissenschaft.
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Gewissensbisse erziehn zum Beißen.
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Was ist Glück? - Das Gefühl davon, daß die Macht wächst, daß ein Widerstand überwunden wird.
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Im Lobe ist mehr Zudringlichkeit, als im Tadel.
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Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie kommt es zum zweiten Male.
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Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger, als die erklärte helle.
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Die Ehe ist die verlogenste Form des Geschlechtsverkehrs, und eben deshalb hat sie das gute Gewissen auf ihrer Seite.
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Öffentliche Meinungen - private Faulheiten.
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Das widrigste Tier von Mensch, das ich fand, das taufte ich Schmarotzer. Das wollte nicht lieben und doch von Liebe leben.
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Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit.
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Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.
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Einst wart ihr Affen, und auch jetzt noch ist der Mensch mehr Affe, als irgend ein Affe.
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Lernen wir besser uns freuen, so verlernen wir am besten, anderen wehe zu tun.
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Die großen Epochen unsres Lebens liegen dort, wo wir den Mut gewinnen, unser Böses als unser Bestes umzutaufen.
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Die Arbeit ist eine Schmach, weil das Dasein keinen Wert an sich hat.
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Wer einen eigenen Willen in die Dinge zu legen hat, über den werden die Dinge nicht Herr.
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