Aristoteles Zitate
- Wer war Aristoteles?
- Herkunft, früher Verlust und der Weg nach Athen
- Zwanzig Jahre bei Platon, und dann der Bruch
- Der Erzieher eines Welteroberers
- Das Lyzeum: Eine Schule im Gehen
- Ein Denkgebäude für die gesamte Welt
- Eudaimonia: Was Aristoteles unter Glück verstand
- Flucht und ein stiller Tod auf Euböa
- Warum Aristoteles heute noch gelesen werden sollte
- Aristoteles Zitate
Wer war Aristoteles?
Aristoteles wurde 384 vor Christus in Stageira geboren, einer kleinen Küstenstadt im Norden der griechischen Halbinsel Chalkidike, die damals an der Grenze zur makedonischen Welt lag. Er lebte bis 322 vor Christus, also gut 62 Jahre, und hinterließ in dieser Zeit ein Werk, das in seiner Breite und Tiefe bis heute ohne wirkliches Gegenstück in der Geistesgeschichte des Abendlandes ist. Kein anderer Denker hat so viele verschiedene Wissensgebiete nicht nur berührt, sondern systematisch durchdrungen und für Generationen nach ihm geordnet.
Dabei war Aristoteles kein weltfremder Grübler, der sein Leben im Verborgenen verbrachte. Er war Arztssohn, Schüler, Lehrer, Hoferzieher, Schulengründer, Naturforscher und politischer Denker in einer Person. Sein Leben war von Aufbrüchen, Verlusten und Neuanfängen geprägt, und wer seine Gedanken wirklich verstehen will, tut gut daran, auch den Menschen dahinter zu kennen. Denn Aristoteles schrieb nicht im luftleeren Raum. Er schrieb als jemand, der die Welt mit eigenen Augen beobachtete und aus dem, was er sah, belastbare Schlüsse zog.
Herkunft, früher Verlust und der Weg nach Athen
Sein Vater Nikomachos war Leibarzt am makedonischen Königshof unter König Amyntas III., dem Großvater Alexanders des Großen. Diese Herkunft aus einer medizinischen Familie erklärt einiges: Aristoteles wuchs mit dem Blick des Arztes auf, dem genauen, beobachtenden, klassifizierenden Blick, der nicht spekuliert, sondern untersucht. Kein anderer antiker Philosoph hat so viel Zeit damit verbracht, Tiere zu sezieren, Pflanzen zu vergleichen und natürliche Vorgänge minutiös zu beschreiben wie er. Diese Neigung hatte eine persönliche Vorgeschichte, bevor sie zur Methode wurde.
Sein Vater starb früh, als Aristoteles noch ein Kind war. Ein Vormund namens Proxenos übernahm die Erziehung des Jungen und schickte ihn mit siebzehn Jahren nach Athen, an die Akademie Platons. Dieser Schritt war damals keine Selbstverständlichkeit. Athen war das intellektuelle Zentrum der griechischen Welt, und die Akademie war die angesehenste Denkerschule, die es gab. Für einen begabten jungen Mann aus der Provinz war die Aufnahme dort ein Privileg, das er nutzte, wie kaum ein Schüler vor oder nach ihm.
Zwanzig Jahre bei Platon, und dann der Bruch
Aristoteles blieb zwanzig Jahre an der Akademie, zunächst als Schüler, später als Lehrer. Er war Platons talentiertester Zögling, und Platon soll ihn den „Geist der Schule" genannt haben. Und doch entwickelte er sich in eine Richtung, die von seinem Lehrer zunehmend abwich. Wo Platon glaubte, die wahre Wirklichkeit liege in einer Welt der Ideen jenseits der Sinneserfahrung, bestand Aristoteles darauf, dass Erkenntnis mit der Beobachtung der Dinge selbst beginnen muss. Diese Spannung blieb respektvoll, aber sie war real.
Als Platon 347 vor Christus starb, verließ Aristoteles Athen. Ob er gegangen wäre, hätte er die Leitung der Akademie erhalten, darüber lässt sich nur spekulieren. Tatsache ist, dass nicht er, sondern Platons Neffe Speusippos die Nachfolge antrat. Aristoteles zog zunächst nach Assos an der kleinasiatischen Küste, wo sein Freund Hermias ein kleines Reich regierte, heiratete dort dessen Nichte Pythias, und lebte einige Zeit auf der Insel Lesbos, wo er intensive Naturstudien betrieb. Diese Jahre in der Ägäis, abseits des akademischen Betriebs, gehören zu den produktivsten seines Lebens.
Der Erzieher eines Welteroberers
342 vor Christus rief König Philipp II. von Makedonien Aristoteles an seinen Hof in Pella. Er sollte den damals dreizehnjährigen Kronprinzen Alexander unterrichten. Was auf den ersten Blick wie ein ehrenvoller Auftrag klingt, war auch eine Zumutung: Aristoteles, der Beobachter und Systematiker, sollte einen Jungen formen, der später als Alexander der Große die gesamte bekannte Welt erobern und dabei mit einer Ungeduld und einem Geltungsdrang handeln würde, die weiter von aristotelischer Mäßigung kaum entfernt sein konnten.
Die beiden verband dennoch eine echte intellektuelle Beziehung. Alexander schätzte Aristoteles zeitlebens und soll ihn mit wertvollen Naturalien aus seinen Feldzügen versorgt haben, Pflanzen, Tiere, Gesteinsproben aus den entferntesten Winkeln Asiens. Zugleich wuchsen mit Alexanders Aufstieg die Differenzen. Aristoteles glaubte an die Überlegenheit der Griechen gegenüber anderen Völkern, während Alexander eine Einheit der Kulturen anstrebte und persische Adlige in seinen Hofstaat aufnahm. Diese Spannung endete nicht freundschaftlich. Nach dem Tod eines Neffen von Aristoteles, der in Alexanders Diensten hingerichtet wurde, war die Verbindung dauerhaft belastet.
Das Lyzeum: Eine Schule im Gehen
334 vor Christus kehrte Aristoteles nach Athen zurück und gründete dort seine eigene Schule: das Lyzeum, benannt nach dem Heiligtum des Apollon Lykeios, in dessen Nähe es lag. Was diese Schule von der Akademie Platons unterschied, war nicht nur das Lehrprogramm, sondern die Art, wie unterrichtet wurde. Aristoteles hielt seine Vorlesungen beim Gehen, weshalb seine Schule auch Peripatos genannt wurde, was so viel wie Spaziergang bedeutet. Seine Schüler wurden entsprechend als Peripatetiker bekannt, als die Umherwandelnden.
Das Lyzeum war dabei weit mehr als ein Ort für Philosophiegespräche. Es gab eine Bibliothek, eine Sammlung von Naturgegenständen, systematisch angelegte Unterlagen über Verfassungen griechischer Städte und Tierarten aus aller Welt. Es war so etwas wie das erste Forschungsinstitut der Geistesgeschichte, ein Ort, an dem Wissen nicht nur diskutiert, sondern gesammelt, geordnet und überprüft wurde. Dieses Verständnis von Schule als Ort systematischer Forschung war für die damalige Zeit außergewöhnlich und wirkt bis in die Universitäten der Gegenwart nach.
Ein Denkgebäude für die gesamte Welt
Was Aristoteles in seinem Leben erarbeitete, ist in seiner Ausdehnung kaum zu fassen. Verschiedene antike Quellen schreiben ihm fast 200 Titel zu. Sofern die Angabe des Diogenes Laertios stimmt, hat Aristoteles ein Lebenswerk von über 445.270 Zeilen hinterlassen , und dabei sind einige seiner umfangreichsten Schriften in dieser Zählung noch gar nicht enthalten. Er schrieb über Logik, Physik, Biologie, Psychologie, Metaphysik, Ethik, Politik, Rhetorik und Dichtungstheorie. Das ist nicht das Profil eines Spezialisten, sondern das eines Mannes, der die gesamte Wirklichkeit als sein Arbeitsgebiet betrachtete.
Besonders bemerkenswert ist sein Beitrag zur formalen Logik. Aristoteles entwickelte das erste vollständige System des logischen Schlussfolgerns, die Syllogistik, und legte damit eine Grundlage, die für mehr als zwei Jahrtausende als abgeschlossenes Werk galt. Der Philosoph Immanuel Kant stellte zweitausend Jahre später fest, dass es in der Logik seit Aristoteles keinen wirklichen Fortschritt gegeben habe. Das war weder Schmeichelei noch Übertreibung, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme.
Gleichzeitig war er einer der ersten, der Tiere und Pflanzen nach einem System klassifizierte. Er war einer der Ersten, der Tiere und Pflanzen in logische Gruppen aufteilte. Solche Klassifizierungen finden sich auch heute noch in der Biologie. Was heute in Schulbüchern als Gattung, Art und Familie erscheint, hat seinen gedanklichen Ursprung bei jenem Mann, der vor 2400 Jahren an der Küste der Ägäis Meerestiere sezierte und ihre inneren Organe beschrieb.
Eudaimonia: Was Aristoteles unter Glück verstand
Das Herzstück von Aristoteles' praktischer Philosophie ist ein Begriff, der im Deutschen oft schlicht mit „Glück" übersetzt wird, dabei aber weit mehr bedeutet: Eudaimonia. Gemeint ist kein flüchtiges Wohlgefühl, kein angenehmer Abend, kein kurzfristiges Vergnügen. Eudaimonia ist das gelingende Leben insgesamt, das Leben, in dem ein Mensch seine Fähigkeiten voll entfaltet und dabei tugendhaft handelt.
Aristoteles unterschied dabei zwischen Verstandestugenden, die man durch Nachdenken und Lernen erwirbt, und Charaktertugenden, die durch Gewohnheit entstehen. Man wird nicht mutig, indem man über Mut nachdenkt. Man wird mutig, indem man mutig handelt, immer wieder, bis es zur zweiten Natur wird. Tugend war für ihn kein angeborenes Talent, sondern eine Praxis. Die Tugend ist für ihn ein goldener Mittelweg zwischen zwei Extremen und erfordert Erfahrung. Vernunft allein reicht nicht aus, um ein weiser Mensch zu werden.
Was diese Ethik von vielen modernen Glückskonzepten unterscheidet: Aristoteles dachte Glück nie als rein privates Projekt. Der Mensch ist für ihn ein politisches Wesen, eines, das auf Gemeinschaft angewiesen ist und sich nur in ihr vollständig verwirklichen kann. Wer in vollständiger Einsamkeit lebt, ist für Aristoteles entweder ein Tier oder ein Gott, in keinem Fall ein vollständiger Mensch.
Flucht und ein stiller Tod auf Euböa
Als Alexander der Große 323 vor Christus starb, veränderte sich das politische Klima in Athen schlagartig. Antimakedonische Stimmungen breiteten sich aus, und wer Verbindungen zum makedonischen Hof hatte, wurde misstrauisch beäugt. Aristoteles, der jahrelang Alexanders Erzieher gewesen war, geriet schnell ins Visier. Es wurde eine Anklage wegen Gotteslästerung konstruiert, dasselbe Mittel, mit dem Athen Jahrzehnte zuvor bereits Sokrates zum Tod verurteilt hatte.
Aristoteles verließ Athen und äußerte dabei angeblich, er wolle nicht, dass die Athener sich ein zweites Mal gegen die Philosophie vergingen. Er zog sich nach Chalkis auf der Insel Euböa zurück, in das Haus seiner Mutter. Dort starb er wenige Monate später, im Oktober 322 vor Christus, an einer Magenerkrankung. Er hatte gerade noch Zeit gehabt, sein Testament zu verfassen, in dem er seine Sklaven freiließ, für seine Kinder sorgte und genaue Anweisungen für seine Beisetzung gab.
Sein letzter Zug war also nicht heroisch, keine dramatische Hinrichtung, keine öffentliche Märtyrerrolle. Es war ein stiller Rückzug, gefolgt von einem stillen Tod. Und doch ist dieser Abgang auf seine Weise bezeichnend für den Mann: kein Theater, keine Pose, nur die nüchterne Konsequenz aus einer Lage, die er klar erkannt hatte.
Warum Aristoteles heute noch gelesen werden sollte
Wer Aristoteles liest, bemerkt früher oder später etwas Unerwartetes: Vieles, was ihm wie eine neue Idee der Gegenwart erscheint, findet sich bei ihm bereits durchdacht, differenziert und in einen größeren Zusammenhang eingeordnet. Die Diskussion über Tugendethik, die in der modernen Philosophie seit Jahrzehnten geführt wird, nimmt bei Aristoteles ihren Ausgangspunkt. Die Frage, was eine gerechte Gesellschaft ausmacht, stellt er in seiner „Politik" mit einer Präzision, die bis heute unübertroffen geblieben ist. Und sein Insistieren darauf, dass Beobachtung vor Spekulation kommen muss, klingt wie ein Grundsatz moderner Wissenschaft, weil es einer ist.
Dabei ist Aristoteles kein bequemer Autor. Er ist manchmal sperrig, manchmal widersprüchlich, und manches in seinem Werk, vor allem seine Ansichten über Frauen und über die natürliche Bestimmung einiger Menschen zur Sklaverei, ist für heutige Leserinnen und Leser zu Recht schwer erträglich. Ein vollständiges Bild schließt diese Seiten ein, ohne deshalb das Gesamtwerk zu verwerfen. Auch hier empfiehlt sich der aristotelische Ansatz: genau hinschauen, einordnen und dann urteilen.
Wenn Sie die Zitate auf dieser Seite lesen, begegnen Sie einem der ungewöhnlichsten Köpfe, die je gelebt haben. Einem Mann, der von einem kleinen Küstenstädtchen aus aufbrach, um die Welt zu verstehen, und der dabei mehr von ihr erfasste als fast jeder andere vor oder nach ihm. Seine Sätze sind keine Spruchweisheiten. Sie sind Destillate eines lebenslangen, genauen Nachdenkens über das, was Menschen sind, wie sie gut leben können und was sie miteinander verbindet.
Zitate von Aristoteles
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Die Freundschaft gehört zum Notwendigsten in unserem Leben. In Armut und im Unglück sind Freunde die einzige Zuflucht. Doch die Freundschaft ist nicht nur notwendig, sondern auch schön!
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Die Hoffnung ist ein Wachtraum.
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Die Hoffnung ist Träumen mit offenen Augen.
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Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.
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Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heißt, einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen.
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Die Seele ist nicht identisch mit dem Körper, aber sie ist auch keine unabhängige, selbständige substantielle Wesenheit.
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Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
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Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen.
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Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.
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Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
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Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten.
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Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein einziger Tag auch nicht; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich.
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Aber auch die Tugend wie das Laster steht bei uns. Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist auch das Unterlassen, und wo das Nein, da auch das Ja.
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Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
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Die Rede ist die Kunst, Glauben zu erwecken.
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Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.
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Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
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Ein Ganzes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat. Ein Anfang ist, was selbst nicht mit Notwendigkeit auf etwas anderes folgt, nach dem jedoch natürlicherweise etwas anderes eintritt oder entsteht. Ein Ende ist umgekehrt, was selbst natürlicherweise auf etwas anderes folgt, und zwar notwendigerweise oder in der Regel, während nach ihm nichts anderes mehr eintritt. Eine Mitte ist, was sowohl selbst auf etwas anderes folgt als auch etwas anderes nach sich zieht.
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Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.
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Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.
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Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten.
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Der Glaube, das, was man wünscht, zu erreichen, ist immer lustvoll.
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Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient.
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Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist.
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Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.
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Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil.
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Das Spiel ist ja eine Art Erholung, und der Erholung bedürfen wir darum, weil wir nicht ununterbrochen arbeiten können.
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Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahndung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen.
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Staunen ist der erste Grund der Philosophie.
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Vor den Richter gehen heißt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen; denn der Richter soll gewissermaßen die lebendige Gerechtigkeit sein.
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Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu bewahren.
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Die größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z. B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie.
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Die Bildung ist in glücklichen Zeiten eine Zierde, im Unglück eine Zuflucht.
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Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.
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Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.
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Denn nicht die Taten sind es, die die Menschen bewegen, sondern die Worte über die Taten.
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Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.
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Lernen ist nicht angenehm, lernen tut weh.
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Kein vernünftiger Mensch würde jemals tanzen.
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Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.
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Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
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Gleichheit ist die Seele der Freundschaft.
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Denn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft.
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Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen.
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